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	<title>Kirchenspiegel &#187; Ziel</title>
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	<description>evangelisch in Fraureuth und Gottesgrün - Impressionen</description>
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		<title>Kämpfe den guten Kampf des Glaubens</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 20:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
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		<description><![CDATA[Predigt zur Konfirmation &#8211; Pfingsten 2010 &#8211; 1. Tim . 6,11-16 Liebe Konfirmanden, liebe Konfirmandeneltern, liebe Gäste, liebe Gemeinde, wir feiern heute Konfirmation. Da denkt vielleicht niemand von uns unbedingt daran, was in zwei Wochen beginnt. Obwohl wir jeden Tag ja fast jede Stunde immer...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Predigt zur Konfirmation &#8211; Pfingsten 2010 &#8211; 1. Tim .  6,11-16</p>
<p>Liebe Konfirmanden, liebe Konfirmandeneltern, liebe Gäste, liebe <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinde</a>,</p>
<p>wir feiern heute Konfirmation. Da  denkt vielleicht niemand von uns unbedingt daran, was in zwei Wochen beginnt.</p>
<p>Obwohl wir jeden Tag ja fast jede Stunde immer wieder darauf hingewiesen und auch vorbereitet werden werden.</p>
<p>Wir werden so darauf vorbereitet, als ob es an uns läge, ob Deutschland Fußball-Weltmeister wird oder nicht, ob es daran läge, was und wie viel wir dafür einkaufen und sammeln. Einigen Tagen bin ich z.B. stolzer Besitzer eines Sammelalbums, wo man Kärtchen von allen Spielern sammeln kann, die man bekommt, wenn man genug eingekauft hat.</p>
<p>Es wird fast übersehen, dass es doch nicht an uns, sondern an einigen Sportlern liegt, ob Deutschland Fußball-Weltmeister wird, oder wenigstens Gruppenerster der Gruppe D. Ja und dass, sich diese Sportler auch sehr intensiv darauf vorzubereiten haben.<span id="more-781"></span></p>
<p>Wir wissen, selbst wenn die Gegner für Deutschland in der Gruppe D auf den ersten Blick einfach sind, muss das nicht so sein, sondern dass kann sich manchmal auch noch recht schwierig gestalten. Dann gilt es zu kämpfen.</p>
<p>Nun auch in anderen Sportarten gilt es zu kämpfen und zu trainieren. Davon kann uns einmal Theresa erzählen.</p>
<p>- Interview Theresa Neumerkel &#8211; Ringerin -</p>
<p>Nun wird sich vielleicht jetzt mancher fragen, was hat so viel Sport mit der heutigen Konfirmation zu tun.</p>
<p>Wir finden in der Bibel Vergleiche, bei denen das <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Leben</a> als Christen und der Glaube an Jesus Christus mit dem Sport und dem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kampf</a> verglichen werden. So auch in dem Brief, den Paulus an seinen jungen Freund und Mitarbeiter Timotheus schreibt. Er schreibt da:</p>
<p>11  Du aber gehörst <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gott</a> und stehst in seinem Dienst. Halte dich daher von all diesen Dingen fern! Dein Ziel soll etwas anderes sein: ´ein Leben, das erfüllt ist von` Gerechtigkeit, Ehrfurcht vor <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gott</a>, <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Glauben</a>, Liebe, Standhaftigkeit und Freundlichkeit.</p>
<p>12  Kämpfe den guten Kampf, der zu einem Leben im Glauben gehört, und gewinne ´den Siegespreis` – das ewige Leben, zu dem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gott</a> dich berufen hat. Erinnere dich immer wieder daran, dass du dich vor vielen Zeugen klar und offen zu deinem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Glauben</a> bekannt hast.</p>
<p>13  In der Gegenwart Gottes, von dem alles <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Leben</a> kommt, und in der Gegenwart Jesu Christi, der als Zeuge für die Wahrheit vor Pontius Pilatus ein klares Bekenntnis abgelegt hat, fordere ich dich auf:</p>
<p>14  Erfülle deinen Auftrag vorbildlich und untadelig, bis Jesus Christus, unser Herr, wiederkommt.</p>
<p>15  Das wird Gott zu der von ihm bestimmten Zeit geschehen lassen –er, der vollkommene und alleinige Herrscher, der König über alle Könige und der Herr über alle Herren,</p>
<p>16 er, der als einziger Unsterblichkeit besitzt und der in einem unzugänglichen Licht wohnt, er, den kein Mensch je gesehen hat und den kein Mensch je sehen kann. Ihm gebühren Ehre und Macht für immer und ewig! Amen.</p>
<p>Wer‘s nachlesen will – ihr findet es in 1. Timotheusbrief Kapitel 6,11-16.</p>
<p>Hallo, ich bin 14, fast 15 – bin deprimiert. Fühle mich leer und nutzlos. Habe kein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Leben</a> – es ist so sinnlos. Habe keine Freunde, bin hässlich und werde ausgelacht, alle Welt tritt nach mir, meine Eltern schreien mich an.</p>
<p>Am liebsten sperre ich mich ein und denke über Selbstmord nach. Habe es auch schon versucht, aber es nicht geschafft. Wollte mir die Pulsadern aufschneiden, aber das tat weh.</p>
<p>Ich bin angeblich evangelisch, aber ich versteh das alles nicht. Ich hab‘s mal mit anderen Religionen versucht, aber so richtig macht mich das nicht an. Eigentlich gibt nur eins, das ich verstehe, das ist mehr die Kultur und die Musik als die Religion – das ist Gotik. Diese Dunkelheit und das Schwarz macht mich an.</p>
<p>Ich habe keine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Zukunft</a>. Ich versuche mein Leben zu leben, aber meine Bemühungen sind zu kurz.</p>
<p>Ich habe vielleicht dieses Feature eines Jugendlichen zusammengebastelt, aber so ähnlich finden wir viele solcher Aussagen von jungen Leuten im Internet.</p>
<p>Und dann finden wir auch erschreckende Zahlen:</p>
<p>Jeden Tag in Deutschland 40 Selbstmordversuche und 3 Selbstmorde unter Kinder und Jugendliche.</p>
<p>Die Selbstmordrate ist in Städten, insbesondere Großstädten, höher als auf dem Land. Bei Jungs ist die Selbstmordrate dreimal höher als bei Mädchen.</p>
<p>Sehr auffällig ist auch, dass die Anzahl der Betroffenen immer weiter steigt.</p>
<p>Und die Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft für ein sinnerfülltes Leben von jungen Menschen werden immer schlechter.</p>
<p>Und genau in diese Situation von Jugendlichen hinein und auch in die Situation eines „Neuanfangs“ der Konfirmation bei  hören wir nun, was Paulus auch an einen noch fast Jugendlichen schreibt:</p>
<p>Kämpfe den guten <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kampf</a>, der zu einem Leben im <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Glauben</a> gehört, und gewinne ´den Siegespreis` – das ewige Leben, zu dem Gott dich berufen hat. Erinnere dich immer wieder daran, dass du dich vor vielen Zeugen klar und offen zu deinem Glauben bekannt hast.</p>
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<div id="attachment_773" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><div class="img size-medium wp-image-773" style="width:300px;">
	<a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/wp-content/uploads/2010/05/2010_05_konf2.jpg" rel="lightbox[781]"><img src="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/wp-content/uploads/2010/05/2010_05_konf2-300x225.jpg" alt="2010 05 konf2 300x225 Kämpfe den guten Kampf des Glaubens" width="300" height="225" title="Kämpfe den guten Kampf des Glaubens" /></a>
	<div>2010_05_konf2</div>
</div><p class="wp-caption-text">Konfirmanden Pfingsten 2010</p></div>
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<p>Wenn wir heute die Konfirmation feiern, wollen wir miteinander über den guten <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kampf</a> nachdenken, zu dem der Apostel Paulus damals Timotheus, heute unsere <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Konfirmanden</a> aber auch jeden Jugendlichen und jeden Erwachsenen hier ermutigt und auffordert.</p>
<p>Das erste, was wir wissen müssen. Es gibt einen guten Kampf und einen schlechten Kampf. Was ist der Unterschied?</p>
<p>Ein schlechter Kampf ist ein Kampf ohne <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Ziel</a>, wo man sinnlos durch die Gegend irrt. Eigentlich nicht weiß, was man so richtig will, keine Zukunft und kein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Morgen</a> hat. Es ist so wie, wenn Don Quijote gegen die Windräder kämpft. Das führt dazu, dass man ermattet aufgibt.</p>
<p>Ein guter Kampf ist ein Kampf mit einem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Ziel</a> – und für Christen gibt es da nur ein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Ziel</a>:</p>
<p>das ewige Leben, zu dem Gott dich berufen hat.</p>
<p>Es ist ein Kampf, der eine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Zukunft</a> hat. Ein Kampf um Gott in deinem Leben treu zu bleiben.</p>
<p>Das klingt doch recht einfach!</p>
<p>Aber es hat einen Haken.</p>
<p>Hier ist der Haken – Du wirst scheitern!</p>
<p>Du Mensch wirst in der Treue zu Gott scheitern.</p>
<p>Es wird Zeiten in deinem Leben geben, wo du Gott verlässt, aber eins darfst Du wissen: Gott verlässt Dich nicht!</p>
<p>Viele Leute werden die Wahrheit verzuckern!</p>
<p>Vielleicht sagen sie: es ist einfach Christ zu sein. Und es ist nicht schwer Gott treu zu sein.</p>
<p>Aber für manchen ist es doch. Und für manchen ist das richtig schwer. Es ist ein schwerer Kampf!</p>
<p>Ist es wirklich Kampf?</p>
<p>Christ zu werden kann leicht sein, aber Christ bleiben kann ein ungeheurer Kampf bedeuten.</p>
<p>Und es gibt viele Hindernisse im Kampf des Glaubens</p>
<p>Das können zum Beispiel beste Freunde sein, auch fromme, mit ihren Ratschlägen und Hilfen.</p>
<p>Die Eltern oder Kinder, egal, wie gut sie es mit einem meinen.</p>
<p>Die Kirche oder <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinde</a>, in der du lebst, weil sie dich nicht fördert, sondern ausnutzt und ausbeudet!</p>
<p>Und noch vieles mehr, was vordergründig gut scheint, aber bei genauerem hinsehen hinderlich ist.</p>
<p>Kämpfe den guten Kampf, der zu einem Leben im Glauben gehört, und gewinne ´den Siegespreis` – das ewige Leben, zu dem Gott dich berufen hat.</p>
<p>Was hat dir das Leben mit Ziel Erde und Welt wirklich zu bieten?</p>
<p>Es bietet, wenn wir es richtig analysieren nichts.</p>
<p>Die Lieblings-TV-Show bietet keine wirkliche Hilfe.</p>
<p>Britney Speers oder Lena Meyer-Landrut mit ihren Songs bieten nichts. Egal, wie gut sie klingen und wie cool sie sind.</p>
<p>Und Sport und Fußball, auch die Fußball-WM bieten nichts, egal wie sehr uns der runde Ball begeistert und fasziniert.</p>
<p>Wir brauchen drei Dinge um einen wirklich guten Kampf in unserem Leben kämpfen zu können.</p>
<p>1. Lass Jesus die Leere deines Lebens füllen, lass ihn Herr deines Lebens sein.</p>
<p>Gott will die Leere unseres Herzens füllen. Denn es ist Gott der uns erschaffen hat. Er bietet uns nun die Wahl an, ja und Konfirmation ist ja so ein besonderer Moment dieser Wahl. Er bietet uns nicht nur die Wahl an, zu wählen zwischen einem Leben mit Jesus Christus oder dem Tod mit dieser Welt in der wir leben, sondern er hat auch in uns die Sehnsucht nach Leben geschaffen und nur er ist es, der diese Leere füllen kann.</p>
<p>2. Höre nicht auf zu kämpfen, sondern kämpfe ihn den guten Kampf des Glaubens</p>
<p>Sicher ist das nicht leicht, aber wir wissen auch so, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist.</p>
<p>Doch du darfst wissen:</p>
<p>Wenn du müde oder einsam bist – Gott gibt dich nicht auf. Darum:</p>
<p>Gib deine Familie nicht auf.</p>
<p>Gib deine Freunde nicht auf.</p>
<p>Gib die Schule und die Arbeit nicht auf.</p>
<p>Gib die Beziehungen nicht auf.</p>
<p>Kämpfe treu zu bleiben.</p>
<p>3. Lass Gott für dich kämpfen.</p>
<p>Ein alte Geschichte aus der Bibel will uns das vor Augen führen wie das geht. Mose und die Israeliten waren als Sklaven in Ägypten und sie waren auf der Flucht. Nach langem hin und her hat der Pharao sie ziehen lassen und hat es dann schon dreimal bereut. Deswegen hat er dann auch sein Heer hinterher geschickt.  Nun vor sich das rote Meer – hinter sich ein riesen Herr der ägyptischen Armee – wen wundert‘s, dass die Israeliten sich fürchten. Mose versuchte nun die Israeliten zu ermutigen stark zu bleiben. Er sagte: Der Herr wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein! (Ex 14:14) Ja und das Ende vom Lied war – die Israeliten kamen trockenen Fußes durchs Meer und bei den Ägyptern wurden mehr als die Füße nass. Sie kamen in den Fluten des Wassers ums Leben.</p>
<p>Darum dürfen auch wir darauf vertrauen, dass Gott für uns kämpft.</p>
<p>Und es gilt eben nicht nur für Mandy und unsere Konfirmanden sondern für jeden für uns: Kämpfe ihn, den guten Kampf des Glaubens – Du hast ein Ziel das sich lohnt – eine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Zukunft</a> – das ewige Leben  &#8211; Gott hat dich berufen –</p>
<p>Kämpfe – wage es zu bluten – wage zu leben, was du glaubst – wage zu dem zu stehen – wage zu schreien – wage alles, was du kannst – wage auch zu scheitern.</p>
<p>Denn Jesus bietet viel</p>
<p>Viel Liebe</p>
<p>Viel Anerkennung</p>
<p>Viel Frieden</p>
<p>Viel Sicherheit</p>
<p>Viel Freundschaft</p>
<p>Viel mehr.</p>
<p>Ein Sportler muss trainieren und kämpfen um beim Wettkampf eingesetzt zu werden.</p>
<p>Jesus will dich einsetzen mit deinen Gaben und Fähigkeiten – darum höre nicht auf zu kämpfen. Amen.</p>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 17:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Barmherzigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dienen]]></category>
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		<description><![CDATA[Predigt zu Römer 12,4-16 – 2.Sonntag nach Epiphanias 17.01.2010 -gehalten in den Kirchen von Fraureuth und Gottesgrün Liebe Gemeinde, ich habe euch heute ein Bild aus der Landwirtschaft mitgebracht. Es ist die Minimumtonne, mit der das sogenannte Minimumgesetz von Carl Sprengel und Justus Liebig dargestellt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Predigt zu Römer 12,4-16 – 2.Sonntag nach Epiphanias 17.01.2010 -gehalten in den Kirchen von Fraureuth und Gottesgrün</p>
<p><a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Liebe</a> <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeind</a>e,<br />
 ich habe euch heute ein <strong>Bild aus der Landwirtschaft</strong> mitgebracht. Es ist die <strong>Minimumtonne</strong>, mit der das sogenannte Minimumgesetz von Carl Sprengel und Justus Liebig dargestellt wird.<br />
 In der Landwirtschaft besagt dieses Minimumgesetz folgendes: Dass das Wachstum von Pflanzen durch die im Verhältnis knappste Ressource (Nährstoffe, Wasser, Licht etc.) eingeschränkt wird. Das wird auch als Minimumfaktor bezeichnet. Das Minimumgesetz ist u.a. eine wichtige Grundlage bei der Düngung.<br />
 Als ich davon im Internet berichtete, dass ich mit diesem Gesetz in der Predigt einsteigen will, da meinte jemand, dass das doch ganz schön trocken sei. Ich hoffe, dass ich euch damit nicht langweile.<br />
 Warum erzähle ich euch von dem Minimumgesetz? Weil ich denke, dass <strong>das in ähnlicher Form auch bei einer christlichen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeind</a>e vorkommt</strong>.<br />
 Ich weiß, dass es Christen gibt, die so etwas ablehnen, und der Meinung sind, dass <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeind</a>e durch Gottes Heiligen Geist baut. Aber warum soll Gottes Heiliger Geist nicht auch unsere menschlichen Gesetzmäßigkeiten nutzen, um Gemeinde zu bauen?<br />
 Sicher wird jeder Vergleich, wie im normalen Leben hinken, und manchmal wird es auch anders sein<br />
 Deswegen muss aber das noch lange nicht verkehrt sein.<br />
 Und wenn wir die Bibel aufschlagen, <strong>finden wir eine ganze Menge Gesetze und Gesetzmäßigkeiten</strong>, die Gott nutzt um Menschen zu führen, und im neuen Testament finden wir auch beim Gemeindeaufbau solche Gesetzmäßigkeiten, Anweisungen und Ermutigungen.<br />
 Eine <strong>Gesetzmäßigkeit,</strong> die häufig vorkommt ist z.B. die, dass <strong>vor einem Wachstumsschub in der Gemeinde häufig eine Krise</strong> kommt.<br />
 Auch <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> hat sich <strong>den Gesetzen seiner Zeit unterworfen</strong>, soweit sie dem Willen Gottes entsprachen. Aber er hat sich auch gegen Gesetze gestellt, wenn sie unmenschlich waren.<br />
 Nun gewisse Gesetzmäßigkeiten und Anweisungen für das Leben in der christlichen Gemeinde finden wir in unserem heutigen Predigttext der Epistel vom heutigen Sonntag aus Römer 12,4-16. Ich lese sie nach der neuen Genfer Übersetzung.</p>
<p><cite>4  Es ist wie bei unserem Körper: Er besteht aus vielen Körperteilen, die einen einzigen Leib bilden und von denen doch jeder seine besondere Aufgabe hat.<br />
 5  Genauso sind wir alle – wie viele ´und wie unterschiedlich` wir auch sein mögen – durch unsere Verbindung mit Christus ein Leib, und wie die Glieder unseres Körpers sind wir einer auf den anderen angewiesen.<br />
 6  Denn die Gaben, die Gott uns in seiner Gnade geschenkt hat, sind verschieden. Wenn jemand die Gabe des prophetischen Redens hat, ist es seine Aufgabe, sie in Übereinstimmung mit dem Glauben zu gebrauchen.<br />
 7  Wenn jemand die Gabe hat, einen praktischen Dienst auszuüben, soll er diese Gabe einsetzen. Wenn jemand die Gabe des Lehrens hat, ist es seine Aufgabe, zu lehren.<br />
 8  Wenn jemand die Gabe der Seelsorge hat, soll er anderen seelsorgerlich helfen. Wer andere materiell unterstützt, soll es uneigennützig tun. Wer für andere Verantwortung trägt, soll es nicht an der nötigen Hingabe fehlen lassen. Wer sich um die kümmert, die in Not sind, soll es mit fröhlichem Herzen tun.<br />
 9  Die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Liebe</a> soll echt sein, nicht geheuchelt. Verabscheut das Böse, haltet euch unbeirrbar an das Gute.<br />
 10  Lasst im Umgang miteinander Herzlichkeit und geschwisterliche <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Liebe</a> zum Ausdruck kommen. Übertrefft euch gegenseitig darin, einander Achtung zu erweisen.<br />
 11  Lasst in eurem Eifer nicht nach, sondern lasst das Feuer des Heiligen Geistes in euch immer stärker werden. Dient dem Herrn.<br />
 12  Freut euch über die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Hoffnung</a>, die ihr habt. Wenn Nöte kommen, haltet durch. Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen.<br />
 13  Helft Gläubigen, die sich in einer Notlage befinden; lasst sie mit ihrer Not nicht allein. Macht es euch zur Aufgabe, gastfreundlich zu sein.<br />
 14  Segnet die, die euch verfolgen; segnet sie, verflucht sie nicht.<br />
 15  Freut euch mit denen, die sich freuen; weint mit denen, die weinen.<br />
 16  Lasst euch im Umgang miteinander davon bestimmen, dass ihr ein gemeinsames <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Ziel</a> habt. Seid nicht überheblich, sondern sucht die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinschaft</a> mit denen, die unscheinbar und unbedeutend sind. Haltet euch nicht selbst für klug.</cite></p>
<p>Über die Gaben und Aufgaben haben wir schon im vergangenen Sonntag nachgedacht. Darum wollen wir jetzt mit der Liebe einsteigen.<br />
 Erst einmal finden wir hier einen Katalog, was zu tun ist, wie die Gemeinde zusammen zu leben hat. Die neutestamentliche Theologie nennt das Tugendkatalog.<br />
 Aber wenn wir genau einmal hinschauen, <strong>entdecken wir, dass das alles Eigenschaften sind, die erst ein Leben in der Gemeinde möglich und spannend machen</strong>. Es sind gewisse „Gesetzmäßigkeiten“, wenn die in der Gemeinde gelebt werden, dann ist Gemeinde ansprechend und Menschen kommen gern zur Gemeinde und sind auch bereit Mitzutun. Es geht hier auf jeden Fall nicht um einen erhobenen Zeigefinger, sondern um ein gutes Leben in der Gemeinde<br />
 Auf dem Bild Minimumtonne finden wir 8 Kennzeichen, die beachtet werden müssen, damit Gemeinde wächst.<br />
 Zwei Kennzeichen liegen mir besonders am Herzen, dass ist die Liebe und die Evangelistische Diakonie.<br />
 Und wir finden beide in unserem Predigttext wider.<br />
 Nach dem der Apostel Paulus über Gaben und Aufgaben in der Gemeinde gesprochen hat kommt er zur Liebe.<br />
 Er sagt: Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an. Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.<br />
 (Über die Frage der Liebe in der Gemeinde, habe ich mit euch schon einmal in der Allianzwoche gesprochen: Ich sprach vom Liebesqoutient und Wohlfühlfaktor.<br />
 Das klingt zwar recht theoretisch. Aber sagen wir es einfach, da wo ich geliebt werde und wo ich mich wohlfühle, gehe ich gerne hin und komme auch gerne wieder.<br />
 So stellt sich für uns die konkrete Frage: Werden die Menschen, die in unsere Gemeinde kommen, geliebt und fühlen, die sich wohl?<br />
 Und um es noch konkreter zu sagen: Fühlt Ihr euch in der Gemeinde geliebt und fühlt ihr euch in unserer Gemeinde wohl, so dass ihr gern andere mitbringt<br />
 In einer Skala von 1 bis 10. Wo würdet ihr euch wiederfinden?<br />
 Gehen wir mit einem nach außen hin fröhlichen Gesicht durch unsere Gemeinde, aber im innersten des Herzen haben wir es zur Faust geballt?<br />
 Ob ihr es glaubt oder nicht, auch wenn man es nicht nach außen sieht, es hat dennoch Auswirkungen nach außen.<br />
 Darum die Frage an uns, <strong>was tun wir, damit der andere auch wirkliche Liebe erfährt</strong>? Was können wir tun um selber in der Gemeinde mehr Liebe zu erfahren?<br />
 Der zweite wichtige Aspekt aus der Minimumtonne, den wir in unserem Predigttext wiederfinden, ist die Evangelistische Diakonie. Wir würden sagen, es sind die Werke der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Barmherzigkeit</a>.<br />
 Ich umschreibe <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Barmherzigkeit</a> gern mit den Worten ein Herz haben für die Armen.<br />
 Sicher denken wir heute dabei zuerst an die Opfer des Erdbebens in Haiti. Und es ist gut, wenn Menschen ihre Herzen und Geldbeutel öffnen. Auch auf die Gefahr hin, dass ihre Hilfe nicht oder nur im geringen Maß ankommt.<br />
 Nein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Barmherzigkeit</a> ist ein Lebensstil, den wir in unserer Gemeinde brauchen.<br />
 Was nützt es, wenn wir in unseren Gottesdiensten und Bibelstunden Gottes Wort hören, Lieder singen und beten und Lisa Müller ist einsam und krank allein zu Hause und keiner besucht sie?<br />
 Oder da ist eine Tochter, die ihre schwerstkranke Mutter aus Barmherzigkeit pflegt und nicht in ein Pflegeheim geben will. Und dann bricht sie fast selber unter der Pflege zusammen und keiner hilft ihr?<br />
 Oder eine alleinerziehende Mutter muss mit dem großen Kind zum Arzt und keiner ist da, der das kleine in der Abwesenheit auf das kleine Kind aufpasst.<br />
 Ich weiß, dass das andererseits auch oft aus falscher Eitelkeit versteckt und überspielt wird. Und es schwer zu sehen ist.<br />
 Dennoch ist es gut und wichtig mit offenen Augen durch die Gemeinde zu gehen.<br />
 Das sind zwei Beispiel von Notlagen, die in unserer Gemeinde vorkommen können und auch vorkommen.<br />
 Aber es gibt auch noch weitere. Darum sollten wir uns von dem Worten des Apostels ermutigen lassen:<br />
 Helft Gläubigen, die sich in einer Notlage befinden; lasst sie mit ihrer Not nicht allein. Macht es euch zur Aufgabe, gastfreundlich zu sein.<br />
 Ich persönlich würde sogar noch weiter gehen und sagen: Helft auch den Nichtgläubigen als Zeichen eures Glauben und das euch die Freuden Botschaft von <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> Christus verändert hat. So könnt ihr ohne große Worte Zeugen von <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> Christus und seiner Liebesbotschaft werden. Damit sind wir beim Thema der Allianzgebetswoche.<br />
 Aus dem Predigttext habe ich zwei wichtige Kennzeichen des Gemeindelebens herausgesucht: Liebe und Barmherzigkeit. Man mag von dem Modell der Minimumtonne halten, was man will. Es weist schon in die richtige Richtung.<br />
 Warum sollen wir das überhaupt tun? Nun der Apostel sagt dazu: „Lasst euch im Umgang miteinander davon bestimmen, dass ihr ein gemeinsames <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Ziel</a> habt.“<br />
 Gemeinsam sind auf den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Weg</a> und dieser <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Weg</a> hat ein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Ziel</a> – dieses Ziel hat einen Namen: Jesus Christus. Gemeinsam sind wir unterwegs mit Jesus Christus zu ihm hin – hin in seine Ewigkeit.<br />
 Ich wünsche uns, dass wir ausganzen Herzen sagen können, was wir gleich im Predigtlied singen werden:<br />
 O wie lieb ich, Herr, die Deinen, die dich suchen, die dich meinen; o wie köstlich sind sie mir!<br />
 Du weißt, wie mich&#8217;s oft erquicket, wenn ich Seelen hab erblicket, die sich ganz ergeben dir.<br />
 Amen</p>
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