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	<title>Kirchenspiegel &#187; Hoffnung</title>
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	<description>evangelisch in Fraureuth und Gottesgrün - Impressionen</description>
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		<title>&#8220;Das Angesicht Gottes&#8221; &#8211; Predigt zu 2. Mose 33,12-23 – 2. Stg. n. Epiphanias 2011</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2011/01/das-angesicht-gottes-predigt-zu-2-mose-3312-23-%e2%80%93-2-stg-n-epiphanias-2011/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 15:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Angesicht]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Gemeinde, wer von euch hat nicht schon einmal in seinem Leben gebetet: Lieber Gott, lass das und das geschehen oder lass das und das erfüllt werden, dann will ich dir ganz und gar vertrauen. Dann will ich an dich glauben und nicht mehr zweifeln....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gemeinde,</p>
<p>wer von euch hat nicht schon einmal in seinem Leben gebetet:</p>
<p>Lieber <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gott</a>, lass das und das geschehen oder lass das und das erfüllt werden, dann will ich dir ganz und gar vertrauen. Dann will ich an dich glauben und nicht mehr zweifeln.</p>
<p>Ich denke jeder von uns hat mehr oder weniger schon so einmal in seinem Leben gebetet. Wir wünschen uns doch alle irgendwie eine gewisse Sicherheit in unserem Glauben und einen direkte Verbindung mit <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gott</a>, das wir gewiss sind, dass <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gott</a> unser Gebet hört und erhört.</p>
<p>Dann fühlten wir uns ernst genommen und motiviert, den Weg des <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Glaube</a>ns weiter zu gehen.</p>
<p>So ähnlich ist es dem Mose ergangen, von dem wir heute hören. Er wünschte sich so eine intensive Gotteserfahrung, die ihm Sicherheit und Zuversicht gab, die ihn für seine weitere Arbeit motivierte. Gerade bei all seinem Tun, bei seinem Unterwegssein mit dem Volk Israel, bei seinem Auftrag das Volk Israel in das gelobt Land zu führen, brauche er ein Stück Sicherheit. Er braucht einen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Halt</a>. Von Gott hatte er zwar diese große Vision bekommen, das Volk in ein Land zu führen, in dem Milch und Honig fließt. Aber neben dieser großen Vision, brauchte er auch <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Motivation</a> und Stärke für die alltäglichen Aufgaben, die manchmal recht ermüdend und entmutigend sein konnten. Besonders weil jeder an allem etwas zu meckern hatte.</p>
<p>Wir lesen aus dem 2. Buch <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Mose</a> Kapitel 33, 12-23:</p>
<p><span id="more-815"></span></p>
<p>12 Und <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Mose</a> sprach zu dem HERRN: Siehe, du sprichst zu mir: Führe das Volk hinauf!, und lässt mich nicht wissen, wen du mit mir senden willst, wo du doch gesagt hast: Ich kenne dich mit Namen, und du hast Gnade vor meinen Augen gefunden.</p>
<p>13 Hab ich denn Gnade vor deinen Augen gefunden, so lass mich deinen Weg wissen, damit ich dich erkenne und Gnade vor deinen Augen finde. Und sieh doch, dass dies Volk dein Volk ist.</p>
<p>14 Er sprach: Mein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Angesicht</a> soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten.</p>
<p>15 <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Mose</a> aber sprach zu ihm: Wenn nicht dein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Angesicht</a> vorangeht, so führe uns nicht von hier hinauf.</p>
<p>16 Denn woran soll erkannt werden, dass ich und dein Volk vor deinen Augen Gnade gefunden haben, wenn nicht daran, dass du mit uns gehst, sodass ich und dein Volk erhoben werden vor allen Völkern, die auf dem Erdboden sind?</p>
<p>17 Der HERR sprach zu Mose: Auch das, was du jetzt gesagt hast, will ich tun; denn du hast Gnade vor meinen Augen gefunden, und ich kenne dich mit Namen.</p>
<p>18 Und Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen!</p>
<p>19 Und er sprach: Ich will vor deinem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Angesicht</a> all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des HERRN: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.</p>
<p>20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.</p>
<p>21 Und der HERR sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen.</p>
<p>22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin.</p>
<p>23 Dann will ich meine Hand von dir tun und du darfst hinter mir her sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen.</p>
<p>Mose fühlte sich irgendwie überfordert, dieses ganze Volk <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Israel</a> zu führen und zu leiten. Gott hatte ihm zwar seinen Bruder Aaron und seine Schwester Mirijam zur Seite gestellt, diese beiden sollten ihn unterstützen das Volk zu führen. Aber diese hatten ja bei der Geschichte mit dem Goldenen Kalb gerade erst versagt, und selber eine ganze Menge Bockmist gebaut. Und die anderen Priester und Leviten hatten sich nicht als richtige Führungspersönlichkeiten gezeigt.</p>
<p>So fühlte sich Mose als Leiter und Führer des Volkes <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Israel</a> einsam und allein, mit diesem großen Auftrag das Volk ins gelobte Land zu führen.</p>
<p>Interessant in diesem Kapitel ist, dass einen Vers vor dem Text, den wir gelesen haben, im Vers 11 mit Josua schon die nächste Generation der Leiter vorgestellt wird, aber Mose sieht sie noch nicht. Er fühlt sich einsam und allein. So tritt er vor Gott. Auf der anderen Seite stehen aber die Verheißungen Gottes an ihn: Gott will ihn führen.</p>
<p>Dabei ist mir ein Wort in diesen Verheißungen sehr wichtig geworden. Gott sagt zu Mose: „Ich will dich zur Ruhe leiten.“ Es wird deutlich, dass man mit Stress und Hektik nicht weit kommt, sondern in allem was man tut, braucht man Zeiten der Ruhe.</p>
<p>Wir Menschen sind keine Hochleistungsmaschinen, die 24 Stunden am Tage und 7 Tage in der Woche wirken können, sondern wir brauchen die Zeiten der Ruhe.</p>
<p>Als ein äußeres Zeichen der Zusage Gottes will Mose nun das Angesicht Gottes sehen. Und was tut Gott? ER lässt sich auf die Bitte von Mose ein, zumindestens teilweise.</p>
<p>Das Erste: Gott erneuert dem Mose seine Gnadenzusage: „Du hast Gnade vor meinen Augen gefunden und ich kennt dich bei deinem Namen!“</p>
<p>Wir dürfen eins wissen. Das was Gott hier dem Moses zusagt, gilt spätestens seit <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> Christus auch für uns. Der große Gott kennt uns ganz persönlich und mit Namen. Wir sind bei Gott keine Nummer. Und das <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> Christus als Kind in der Krippe auf diese Erde kam und dass er als Mann am Kreuz auf Golgatha starb ist. Krippe und Kreuz sind die großen Zeichen der Gnade Gottes, welches für jeden von uns jeden gelten.</p>
<p>Das Zweite:  Und nun tritt Mose mit seiner Bitte vor Gott: „Lass mich deine Herrlichkeit sehen!“</p>
<p>Was würden wir jetzt Gott bitten?</p>
<ul>
<li>Mache mich wieder gesund, als Zeichen deiner Größe!“</li>
<li>Mache mich zum Millionär, als Zeichen deiner Allmacht!“</li>
<li>Oder was ..?</li>
</ul>
<p>Würden unsere Bitten mehr auf unser Ich bezogen sein oder würden sie mehr auf unseren Auftrag, auf unsere Mission bezogen sein?</p>
<p>Bei Mose war es sein Auftrag. Man könnte die Bitte fortsetzen: „Lass mich deine Herrlichkeit sehen, damit ich wieder motiviert bin, dein Volk in das gelobte Land zu führen, damit ich gestärkt bin deinen Auftrag auszuführen.</p>
<p>Mose bittet also: Lass mich deine Herrlichkeit sehen!</p>
<p>Und Gott gibt sich dem Mose zu erkennen. Er erfüllt dessen Bitte. Doch sein Angesicht kann Mose aber nicht sehen, denn wie sagt Gott „denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.“</p>
<p>Diese Erfahrung machte auch der Prophet Jesaja, als er ausrief: „Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.“ (Jesaja 6,5)</p>
<p>Wir Menschen können die Größe und Herrlichkeit Gottes nicht ertragen, wir würden vergehen. Die Heiligkeit Gottes macht es uns unmöglich ihn von Angesicht zu Angesicht zu sehen.</p>
<p>Darum bietet Gott Mose einem Kompromiss an: „Hier auf dem Felsen, wo du stehst ist ein Felsspalt. Dahinein in diesen Felsspalt will ich dich stellen. Ich will dich mit meiner Hand schützen und wenn ich dann an diesem Felsspalt vorübergegangen bin, dann darfst du mir hinterher sehen.“</p>
<p>So ist es dann auch geschehen. Mose bekam neuen Mut und neue <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kraft</a>, das Volk weiter durch die Wüste zu führen.</p>
<p>Es wurden neue Gesetzestafeln gemacht. Die Alten hatte er ja wegen des Ungehorsames des Volkes zerschlagen.</p>
<p>Die Begegnung mit Gott hatte Mose verändert. Sie hat ihn dann so zum Strahlen gebracht, dass das Volk vor ihm fürchtete und man auf sein Gesicht sogar eine Decke legte.</p>
<p>Auch uns will Gott in der Begegnung mit ihm ermutigen. Im Gegensatz zu Mose können wir das Angesicht Gottes sehen. Seit der Vorhang im Tempel zerrissen ist, haben wir einen freien Zugang zu Gott. Seitdem hat das Angesicht Gottes für uns ein Gesicht. Es ist <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> Christus, der Gekreuzigte und Auferstandene. Das Gesicht Gottes ist mit einer Dornenkrone bekrönt und mit Leidensstriemen durchzogen. Jesus spricht uns heute an: „Das tat ich für dich! Was tust du für mich?“ In Jesus Christus sehen wir das Angesicht des lebendigen Gottes. Es ist das Angesicht des leidenden und des liebenden Gottes. Des Gottes, der sich dem Schwachen und des Armen zuwendet.</p>
<p>Es ist das Angesicht Gottes, der die Traurigen tröstet, die Lahmen vor Freude springen lässt und die Blinden sehend macht.</p>
<p>Es ist das Angesicht Gottes, der die Hungrigen satt macht und die Armen reich.</p>
<p>Es ist das Angesicht Gottes, der den Schwachen stark macht, den Kranken aufrichtet, den Ausgestoßenen annimmmt und den Verachteten liebt.</p>
<p>Wir wissen nicht, was uns die Zukunft bringen wird, wir wissen nicht was der morgige Tag bringen wird. Die Zukunft wird ein Rätsel bleiben. Und selbst die, die die an so etwas wie Sternbilder glauben, können nicht mehr sicher sein, den wie schreibt die Bildzeitung gestern: Die Erde eiert und darum sind alle Horoskope falsch.“</p>
<p>Nun Gott sei Dank brauchen wir das nicht, denn uns gilt die Zusage, die Gott dem Mose gegeben hat: „Mein Angesicht soll vorangehen!“</p>
<p>Verlassen wir uns in Zukunft auf Gottes Angesicht in Jesus Christus und lassen uns von ihm leiten. Amen</p>
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		<title>Damit es in uns hell werde!</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 18:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Christus]]></category>
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		<description><![CDATA[Predigt zu 2. Korinther 4,6-10 am letzten Sonntag nach Epiphanias 24.01.2010 -gehalten in Fraureuth und Gottesgrün Liebe Gemeinde, am Freitag hatten wir ja in der Kirche in Fraureuth erlebt was eine kleine Kerze bewirken kann, wie so ein kleines Licht in der Dunkelheit Hoffnung geben...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Predigt zu 2. Korinther 4,6-10 am letzten Sonntag nach Epiphanias 24.01.2010 -gehalten in Fraureuth und Gottesgrün</p>
<p>Liebe Gemeinde,<br />
 am Freitag hatten wir ja in der Kirche in Fraureuth erlebt was eine kleine Kerze bewirken kann, wie so ein kleines <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Licht</a> in der Dunkelheit <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Hoffnung</a> geben kann. Ja wie dabei die Angst verschwindet.<br />
 Ich muss mich da an meine Kindheit erinnern, wenn es da hieß: „Gehe mal in den Keller und hole mal ein Glas Wurst.“ Ich muss dazu sagen, der Keller war alles andere als beleutet, nur eine Handlampe gab es. Nun da war es in den meisten Räumen dunkel. Erst wenn man die Handlampe nahm und in den Raum leuchtet, wurde er heller und man sah, was darin los war.<br />
 Als Kind hatte ich auch manchmal Angst im dunklen Keller. Da war ich froh, dass das <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Licht</a> brannte.<br />
 Auch wir sind froh, wenn wir im <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Licht</a>e leben. Und uns als Christen ist das wahre Lebenslicht gegeben. Das wahre Lebenslicht heißt Jesus <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Christus</a>.<br />
 Sicher ist es heute sehr schwer, im Angesicht der Katastrophe von <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Haiti</a> als von Jesus als dem aufgehendem Licht und als das Lebenslicht zu predigen. Doch sind wir ehrlich, wo als nur bei ihm finden wir wirklich Halt und <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Hoffnung</a>. Dabei soll das aber kein Vertrösten in ein Jenseits sein, sondern Kraftquelle im Diesseits im Heute.<br />
 Ich habe die Blogeinträge der Kleinen Brüder und Schwestern in <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Haiti</a> auf evangelisch.de gelesen. Sie haben über 20 Mitarbeiter verloren, welche im Erdbeben ums Leben gekommen sind. Doch mit welcher bis an den Rand der menschlichen Möglichkeiten gehenden Anstrengung wird hier geholfen. Und Kraft finden sie eben bei dem Lebenslicht Jesus Christus. Nicht nur sie, sondern viele andere, die in <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Haiti</a> helfen und wirken.<br />
 Vom wahren Lebenslicht Jesus <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Christus</a> spricht nun unser Predigttext heute. Es ist die Epistel aus 2. Korinther 4,6-10. Ich lese ihn nach der Neuen Genfer Übersetzung:</p>
<blockquote><p>6 Denn derselbe Gott, der gesagt hat: »Aus der Finsternis soll Licht hervorstrahlen!«, der hat es auch in unseren Herzen hell werden lassen, sodass wir in der Person von Jesus <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Christus</a> den vollen Glanz von Gottes Herrlichkeit erkennen.<br />
 7 Wir allerdings sind für diesen kostbaren <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Schatz</a>, der uns anvertraut ist, nur wie zerbrechliche Gefäße, denn ´es soll deutlich werden, dass` die alles überragende Kraft, ´die in unserem Leben wirksam ist,` Gottes Kraft ist und nicht aus uns selbst kommt.<br />
 8 Von allen Seiten dringen Schwierigkeiten auf uns ein, und doch werden wir nicht erdrückt. ´Oft` wis-sen wir nicht mehr weiter, und doch verzweifeln wir nicht.<br />
 9 Wir werden verfolgt und sind doch nicht verlassen; wir werden zu Boden geworfen und kommen doch nicht um.<br />
 10 Auf Schritt und Tritt erfahren wir am eigenen Leib, was es heißt, am Sterben Jesu teilzuhaben. Aber gerade auf diese Weise soll auch sichtbar werden, dass wir schon jetzt, in unserem irdischen Dasein, am Leben des auferstandenen Jesus teilhaben.</p>
</blockquote>
<p>Liebe Gemeinde,<br />
 „Aus der Finsternis soll Licht hervorstrahlen.“ Kriege und Terror, die Naturkatastrophen, wie eben die Erdbeben in Haiti sind Bilder der Dunkelheit. Manche sind durch die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Mensch</a>en selber geschaffen, andere sind so hart wie das klingen mag, Ausdruck der Vergänglichkeit der Schöpfung Gottes auf unserer Erde in unserer Welt. Wir können diese Finsternis nicht begreifen und verstehen. Ja wir leiden darunter. Und eben aus dieser uns <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Mensch</a>en umgebenden Finsternis will das Licht des Lebens leuchten, will Jesus Christus leuchten.<br />
 Für den Apostel Paulus ist aber genau die Hintergründigkeit und Finsternis in der Welt eine Realität.<br />
 Dabei wird die Finsternis von ihm nicht als Naturereignis verstanden. Sondern es geht um Finsternis als Gottesferne, als Ergebnis der Macht der Finsternis. Dass es diese Finsternismächte gibt, darüber reden wir auch in der Kirche nicht gern. Wir reden viel lieber von den guten Seiten des <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Glaube</a>ns. Doch diese Finsternis ist Realität.<br />
 Aber nicht nur diese Finsternis gibt es, sondern auch in unserem eigenen Inneren gibt es Dunkelheit. Und wir leiden selber sogar darunter. Daher können wir das doch recht gut nachempfinden, was der Apostel Paulus so von unserem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Mensch</a>sein schreibt:</p>
<p>-	Wir sind zerbrechliche Gefäße – Terracotta. Uns bedrücken Krankheiten, Schmerz und Leid. Wir sind im Leben schon mit dem Tod gekennzeichnet.<br />
 -	Von allen Seiten dringen Schwierigkeiten auf uns ein. Wir haben kaum Luft zum atmen. Wir wissen fast nicht mehr ein noch aus.<br />
 -	Nun Verfolgung erleiden wir zwar hier in unse-rem Land nicht, aber wir brauchen nur etwas in unsere Welt hineinzuschauen. Wie viele Christen werden um ihres <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Glaube</a>ns willen verfolgt. Und dennoch ist es mittlerweile auch bei uns nicht mehr selbstverständlich, dass man an Jesus Christus glaubt. Ja selbst das ist nicht mehr selbstverständlich, dass man Glied einer Kirche oder Gemeinde ist. Manchmal hat christlicher <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Glaube</a> auch an unserem Land den Charakter von etwas exotischem.<br />
 Und natürlich auch die kritische Anfrage unserer Mitmenschen z.B. beim Erdbeben in Haiti. Da hören wir die Fragen: „Wo war denn da euer Gott? Hat er sich verabschiedet?“<br />
 -	Wir haben Anteil am Sterben Jesu und erfahren es auch an unserem eigenen Leben und zwar jeden Tag neu.</p>
<p>Paulus beschreibt hier die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Vergänglich</a>keit und die Ärmlichkeit unseres menschlichen Daseins. Und ich muss sagen, wenn wir nur dieses hier hätten, wären wir eigentlich nur noch zu bedauern, dann wären wir das, was Paulus in 1. Korinther 15 sagt: „so sind wir die elendesten unter allen Menschen.“.<br />
 Doch und das ist die gute Botschaft, so elend und erbarmungslos unser Leben auch manchmal sein kann. Und ich weiß, dass es sogar schlimmer sein kann, als wie es Paulus hier beschrieben hat. So elend und erbarmungslos unser Leben sein kann, so kann es dennoch ein hoffnungsvolles Leben sein. Ja es kann sogar ein erfülltes Leben sein.<br />
 Ich habe es schon oft erlebt, dass Menschen, die selber sehr viel schweres in ihrem Leben durchgemacht haben, nicht getröstet werden mussten, sondern selber zum Tröster wurden, weil sie ihr Leben und ihren Glauben in Jesus Christus gegründet hatten.<br />
 Bei ihnen konnte man spüren, dass trotz aller irdischen Vergänglichkeit, trotz allem Leid und Schmerz, sie eine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Hoffnung</a> hatten, die ihnen für jeden Tag neu Hoffnung gab. Es war und ist eine Hoffnung, die nicht in das Jenseits vertröstet, sondern eben im heute wirkt und Kraftquelle ist.<br />
 Wir werden hier mit zerbrechlichen Tongefäßen verglichen, mit Terracotta: Und genau in diese Tongefäße, die auch manchmal schmuddelig und schmutzig aussehen, die angeschlagen und eingerissen sind, da hinein gibt sich der wertvolle Inhalt, der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Schatz</a>, wie es Paulus sagt. Also ganz das Gegenteil dessen, was Werbestrategen empfehlen. Dahinein begibt sich Jesus Christus. Er kommt in unser Sein, in unsere Welt wird Mensch, nimmt diese Menschsein auf sich und überstrahlt alles. Dieser Inhalt Jesus Christus bewährt sich unter schwierigsten Bedingungen.<br />
 Vielleicht ist das die Besonderheit dieses <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Schatz</a>es. Erst unter Schwierigkeiten zeigt er seine schönsten Facetten. Dieser Schatz macht sich angreifbar.<br />
 Er zeigt sich darin stark, dass er Schwächen zulässt. Er kommt in die Nöte der Welt. Er nimmt an der Zerbrechlichkeit teil.<br />
 Pilatus sagt über ihn in Johannes 19,5: „Seht, welch ein Mensch! Oder die lateinischen Worte, die auch in die Kunstgeschichte eingegangen sind. „Ecce homo!“<br />
 Er schottet sich nicht ab gegen die Sorgen und Nöte der Menschen. Und gerade dadurch wirkt er überwindend und befreiend.<br />
 Auch schon die erste Generation der christlichen Gemeinde erfuhr Widerstand gegen die Frohe Botschaft. Und wenn wir die Erfolgsbilanz des Apostels sehen, dann war es auch dort nicht die großen Zahlen von Menschen, die zum Glauben fanden. In der Apostelgeschichte und den Briefen des Neuen Testamentes wird Bedrängnis wird beschrieben und Verfolgung. Unterdrückung und sogar tödliche Folgen bei der Verbreitung des Evangeliums werden sichtbar. Aber die Aufzählung der Bedrängnisse hat nicht zum Ziel, Mitleid zu erzeugen oder den Märtyrer zu spielen. Im Gegenteil: In den äußeren Ereignissen, in denen Angst und Schwachheit mitspielen, wird der innere Trost und die Geborgenheit spürbar, die die Wirksamkeit des Christus in diesen Ereignissen hervorbringt.<br />
 Wer sich in eigenen Worten und Taten sonnt, verbreitet eher eine Show. Gerade am eigenen Ende wird die Herrlichkeit Gottes darin erfahren, dass er nicht allein lässt und neu mit uns anfängt. Wir fallen, wenn wir fallen, nicht immer auf die eigenen Füße, aber in die Hände Gottes.<br />
 Der Liederdichter Arno Pötsch schreibt 1941 folgendes Lied, was die Geborgenheit bei Gott zum Ausdruck bringt:</p>
<p>1. Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand, die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.<br />
 2. Es münden alle Pfade durch Schicksal, Schuld und Tod doch ein in Gottes Gnade trotz aller unsrer Not.<br />
 3. Wir sind von Gott umgeben auch hier in Raum und Zeit und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit.</p>
<p>Lasst uns nun in dieser Glaubensgewissheit in den Alltag gehen, das durch uns vergängliche Tontöpfe, der wertvolle Schatz, das helle Licht Jesus Christus strahlt und Raum gewinnt, auch in den schweren Tagen unseres Lebens, auch in solchen Katastrophen wie in Haiti.<br />
 Lasst das Lebenslicht Jesus Christus in uns hell werden.<br />
 Amen.</p>
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		<title>Leben in der Gemeinde!</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 17:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Barmherzigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dienen]]></category>
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		<category><![CDATA[Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Ziel]]></category>

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		<description><![CDATA[Predigt zu Römer 12,4-16 – 2.Sonntag nach Epiphanias 17.01.2010 -gehalten in den Kirchen von Fraureuth und Gottesgrün Liebe Gemeinde, ich habe euch heute ein Bild aus der Landwirtschaft mitgebracht. Es ist die Minimumtonne, mit der das sogenannte Minimumgesetz von Carl Sprengel und Justus Liebig dargestellt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Predigt zu Römer 12,4-16 – 2.Sonntag nach Epiphanias 17.01.2010 -gehalten in den Kirchen von Fraureuth und Gottesgrün</p>
<p><a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Liebe</a> <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeind</a>e,<br />
 ich habe euch heute ein <strong>Bild aus der Landwirtschaft</strong> mitgebracht. Es ist die <strong>Minimumtonne</strong>, mit der das sogenannte Minimumgesetz von Carl Sprengel und Justus Liebig dargestellt wird.<br />
 In der Landwirtschaft besagt dieses Minimumgesetz folgendes: Dass das Wachstum von Pflanzen durch die im Verhältnis knappste Ressource (Nährstoffe, Wasser, Licht etc.) eingeschränkt wird. Das wird auch als Minimumfaktor bezeichnet. Das Minimumgesetz ist u.a. eine wichtige Grundlage bei der Düngung.<br />
 Als ich davon im Internet berichtete, dass ich mit diesem Gesetz in der Predigt einsteigen will, da meinte jemand, dass das doch ganz schön trocken sei. Ich hoffe, dass ich euch damit nicht langweile.<br />
 Warum erzähle ich euch von dem Minimumgesetz? Weil ich denke, dass <strong>das in ähnlicher Form auch bei einer christlichen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeind</a>e vorkommt</strong>.<br />
 Ich weiß, dass es Christen gibt, die so etwas ablehnen, und der Meinung sind, dass <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeind</a>e durch Gottes Heiligen Geist baut. Aber warum soll Gottes Heiliger Geist nicht auch unsere menschlichen Gesetzmäßigkeiten nutzen, um Gemeinde zu bauen?<br />
 Sicher wird jeder Vergleich, wie im normalen Leben hinken, und manchmal wird es auch anders sein<br />
 Deswegen muss aber das noch lange nicht verkehrt sein.<br />
 Und wenn wir die Bibel aufschlagen, <strong>finden wir eine ganze Menge Gesetze und Gesetzmäßigkeiten</strong>, die Gott nutzt um Menschen zu führen, und im neuen Testament finden wir auch beim Gemeindeaufbau solche Gesetzmäßigkeiten, Anweisungen und Ermutigungen.<br />
 Eine <strong>Gesetzmäßigkeit,</strong> die häufig vorkommt ist z.B. die, dass <strong>vor einem Wachstumsschub in der Gemeinde häufig eine Krise</strong> kommt.<br />
 Auch <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> hat sich <strong>den Gesetzen seiner Zeit unterworfen</strong>, soweit sie dem Willen Gottes entsprachen. Aber er hat sich auch gegen Gesetze gestellt, wenn sie unmenschlich waren.<br />
 Nun gewisse Gesetzmäßigkeiten und Anweisungen für das Leben in der christlichen Gemeinde finden wir in unserem heutigen Predigttext der Epistel vom heutigen Sonntag aus Römer 12,4-16. Ich lese sie nach der neuen Genfer Übersetzung.</p>
<p><cite>4  Es ist wie bei unserem Körper: Er besteht aus vielen Körperteilen, die einen einzigen Leib bilden und von denen doch jeder seine besondere Aufgabe hat.<br />
 5  Genauso sind wir alle – wie viele ´und wie unterschiedlich` wir auch sein mögen – durch unsere Verbindung mit Christus ein Leib, und wie die Glieder unseres Körpers sind wir einer auf den anderen angewiesen.<br />
 6  Denn die Gaben, die Gott uns in seiner Gnade geschenkt hat, sind verschieden. Wenn jemand die Gabe des prophetischen Redens hat, ist es seine Aufgabe, sie in Übereinstimmung mit dem Glauben zu gebrauchen.<br />
 7  Wenn jemand die Gabe hat, einen praktischen Dienst auszuüben, soll er diese Gabe einsetzen. Wenn jemand die Gabe des Lehrens hat, ist es seine Aufgabe, zu lehren.<br />
 8  Wenn jemand die Gabe der Seelsorge hat, soll er anderen seelsorgerlich helfen. Wer andere materiell unterstützt, soll es uneigennützig tun. Wer für andere Verantwortung trägt, soll es nicht an der nötigen Hingabe fehlen lassen. Wer sich um die kümmert, die in Not sind, soll es mit fröhlichem Herzen tun.<br />
 9  Die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Liebe</a> soll echt sein, nicht geheuchelt. Verabscheut das Böse, haltet euch unbeirrbar an das Gute.<br />
 10  Lasst im Umgang miteinander Herzlichkeit und geschwisterliche <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Liebe</a> zum Ausdruck kommen. Übertrefft euch gegenseitig darin, einander Achtung zu erweisen.<br />
 11  Lasst in eurem Eifer nicht nach, sondern lasst das Feuer des Heiligen Geistes in euch immer stärker werden. Dient dem Herrn.<br />
 12  Freut euch über die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Hoffnung</a>, die ihr habt. Wenn Nöte kommen, haltet durch. Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen.<br />
 13  Helft Gläubigen, die sich in einer Notlage befinden; lasst sie mit ihrer Not nicht allein. Macht es euch zur Aufgabe, gastfreundlich zu sein.<br />
 14  Segnet die, die euch verfolgen; segnet sie, verflucht sie nicht.<br />
 15  Freut euch mit denen, die sich freuen; weint mit denen, die weinen.<br />
 16  Lasst euch im Umgang miteinander davon bestimmen, dass ihr ein gemeinsames <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Ziel</a> habt. Seid nicht überheblich, sondern sucht die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinschaft</a> mit denen, die unscheinbar und unbedeutend sind. Haltet euch nicht selbst für klug.</cite></p>
<p>Über die Gaben und Aufgaben haben wir schon im vergangenen Sonntag nachgedacht. Darum wollen wir jetzt mit der Liebe einsteigen.<br />
 Erst einmal finden wir hier einen Katalog, was zu tun ist, wie die Gemeinde zusammen zu leben hat. Die neutestamentliche Theologie nennt das Tugendkatalog.<br />
 Aber wenn wir genau einmal hinschauen, <strong>entdecken wir, dass das alles Eigenschaften sind, die erst ein Leben in der Gemeinde möglich und spannend machen</strong>. Es sind gewisse „Gesetzmäßigkeiten“, wenn die in der Gemeinde gelebt werden, dann ist Gemeinde ansprechend und Menschen kommen gern zur Gemeinde und sind auch bereit Mitzutun. Es geht hier auf jeden Fall nicht um einen erhobenen Zeigefinger, sondern um ein gutes Leben in der Gemeinde<br />
 Auf dem Bild Minimumtonne finden wir 8 Kennzeichen, die beachtet werden müssen, damit Gemeinde wächst.<br />
 Zwei Kennzeichen liegen mir besonders am Herzen, dass ist die Liebe und die Evangelistische Diakonie.<br />
 Und wir finden beide in unserem Predigttext wider.<br />
 Nach dem der Apostel Paulus über Gaben und Aufgaben in der Gemeinde gesprochen hat kommt er zur Liebe.<br />
 Er sagt: Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an. Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.<br />
 (Über die Frage der Liebe in der Gemeinde, habe ich mit euch schon einmal in der Allianzwoche gesprochen: Ich sprach vom Liebesqoutient und Wohlfühlfaktor.<br />
 Das klingt zwar recht theoretisch. Aber sagen wir es einfach, da wo ich geliebt werde und wo ich mich wohlfühle, gehe ich gerne hin und komme auch gerne wieder.<br />
 So stellt sich für uns die konkrete Frage: Werden die Menschen, die in unsere Gemeinde kommen, geliebt und fühlen, die sich wohl?<br />
 Und um es noch konkreter zu sagen: Fühlt Ihr euch in der Gemeinde geliebt und fühlt ihr euch in unserer Gemeinde wohl, so dass ihr gern andere mitbringt<br />
 In einer Skala von 1 bis 10. Wo würdet ihr euch wiederfinden?<br />
 Gehen wir mit einem nach außen hin fröhlichen Gesicht durch unsere Gemeinde, aber im innersten des Herzen haben wir es zur Faust geballt?<br />
 Ob ihr es glaubt oder nicht, auch wenn man es nicht nach außen sieht, es hat dennoch Auswirkungen nach außen.<br />
 Darum die Frage an uns, <strong>was tun wir, damit der andere auch wirkliche Liebe erfährt</strong>? Was können wir tun um selber in der Gemeinde mehr Liebe zu erfahren?<br />
 Der zweite wichtige Aspekt aus der Minimumtonne, den wir in unserem Predigttext wiederfinden, ist die Evangelistische Diakonie. Wir würden sagen, es sind die Werke der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Barmherzigkeit</a>.<br />
 Ich umschreibe <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Barmherzigkeit</a> gern mit den Worten ein Herz haben für die Armen.<br />
 Sicher denken wir heute dabei zuerst an die Opfer des Erdbebens in Haiti. Und es ist gut, wenn Menschen ihre Herzen und Geldbeutel öffnen. Auch auf die Gefahr hin, dass ihre Hilfe nicht oder nur im geringen Maß ankommt.<br />
 Nein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Barmherzigkeit</a> ist ein Lebensstil, den wir in unserer Gemeinde brauchen.<br />
 Was nützt es, wenn wir in unseren Gottesdiensten und Bibelstunden Gottes Wort hören, Lieder singen und beten und Lisa Müller ist einsam und krank allein zu Hause und keiner besucht sie?<br />
 Oder da ist eine Tochter, die ihre schwerstkranke Mutter aus Barmherzigkeit pflegt und nicht in ein Pflegeheim geben will. Und dann bricht sie fast selber unter der Pflege zusammen und keiner hilft ihr?<br />
 Oder eine alleinerziehende Mutter muss mit dem großen Kind zum Arzt und keiner ist da, der das kleine in der Abwesenheit auf das kleine Kind aufpasst.<br />
 Ich weiß, dass das andererseits auch oft aus falscher Eitelkeit versteckt und überspielt wird. Und es schwer zu sehen ist.<br />
 Dennoch ist es gut und wichtig mit offenen Augen durch die Gemeinde zu gehen.<br />
 Das sind zwei Beispiel von Notlagen, die in unserer Gemeinde vorkommen können und auch vorkommen.<br />
 Aber es gibt auch noch weitere. Darum sollten wir uns von dem Worten des Apostels ermutigen lassen:<br />
 Helft Gläubigen, die sich in einer Notlage befinden; lasst sie mit ihrer Not nicht allein. Macht es euch zur Aufgabe, gastfreundlich zu sein.<br />
 Ich persönlich würde sogar noch weiter gehen und sagen: Helft auch den Nichtgläubigen als Zeichen eures Glauben und das euch die Freuden Botschaft von <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> Christus verändert hat. So könnt ihr ohne große Worte Zeugen von <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> Christus und seiner Liebesbotschaft werden. Damit sind wir beim Thema der Allianzgebetswoche.<br />
 Aus dem Predigttext habe ich zwei wichtige Kennzeichen des Gemeindelebens herausgesucht: Liebe und Barmherzigkeit. Man mag von dem Modell der Minimumtonne halten, was man will. Es weist schon in die richtige Richtung.<br />
 Warum sollen wir das überhaupt tun? Nun der Apostel sagt dazu: „Lasst euch im Umgang miteinander davon bestimmen, dass ihr ein gemeinsames <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Ziel</a> habt.“<br />
 Gemeinsam sind auf den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Weg</a> und dieser <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Weg</a> hat ein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Ziel</a> – dieses Ziel hat einen Namen: Jesus Christus. Gemeinsam sind wir unterwegs mit Jesus Christus zu ihm hin – hin in seine Ewigkeit.<br />
 Ich wünsche uns, dass wir ausganzen Herzen sagen können, was wir gleich im Predigtlied singen werden:<br />
 O wie lieb ich, Herr, die Deinen, die dich suchen, die dich meinen; o wie köstlich sind sie mir!<br />
 Du weißt, wie mich&#8217;s oft erquicket, wenn ich Seelen hab erblicket, die sich ganz ergeben dir.<br />
 Amen</p>
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		<title>Lieben Sie Ihre Kirche?</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2010/01/lieben-sie-ihre-kirche/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 19:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[Dienen]]></category>
		<category><![CDATA[Gaben]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Predigt zu Römer 12,1-8 &#8211; 1.Sonntag nach Epiphanias 10.01.2010 -gehalten in den Kirchen von Fraureuth und Gottesgrün &#8220;Lieben Sie Ihre Kirche?&#8221; Was ist dass denn für eine komische Frage?, wird jetzt mancher von Euch denken. Die meisten werden es mit der Kirche so halten, wie...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Predigt zu Römer 12,1-8 &#8211; 1.Sonntag nach Epiphanias 10.01.2010 -gehalten in den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kirche</a>n von Fraureuth und Gottesgrün</strong></p>
<p>&#8220;Lieben Sie Ihre <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kirche</a>?&#8221; <br />
 Was ist dass denn für eine komische Frage?, wird jetzt mancher von Euch denken. Die meisten werden es mit der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kirche</a> so halten, wie Gustav Heinemann mit Deutschland. Als man ihn fragte: „Lieben Sie Deutschland?“, hat er geantwortet, er liebe seine Frau. Also zu Deutschland hatte er keine intensive Beziehung und das als Bundespräsident.<span id="more-659"></span></p>
<p>So ähnlich verhalten wir uns meistens als evangelische Christen zu unserer Kirche, zu unserer <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeind</a>e. Und wir sind noch stolz darauf. <br />
 Ja, immer wieder begegnen mir Christen, die sagen: Ich liebe Jesus und habe eine persönlich Beziehung zu ihm, aber Kirche und <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeind</a>e, das brauchen wir nicht.</p>
<p>Ich stelle jetzt einmal die Frage: Was tun wir, wenn wir Menschen zum Glauben an Jesus Christus einladen, laden wir sie auch in die Kirche ein? Oder ist das uns peinlich? Sagen wir, es ist uns wichtig, dass Menschen mit dem Evangelium in Berührung kommen, aber sie einladen sich dann taufen zu lassen, Glied der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeind</a>e zu werden und sich dann zu unseren Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen zu halten, das kommt uns nur schwer von den Lippen.</p>
<p>Dabei entspricht genau das dem biblischen Bild von einem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Christen</a>. So werden wir zum Beispiel im Hebräerbrief ermutigt:<br />
 <cite>23 Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Hoffnung</a> und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat;<br />
 24 und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken<br />
 25 und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.<br />
 Hebräer 10:23-25</cite></p>
<p>Es gehört beides zusammen Gottes Wort und Gottes Volk. Das sagt auch Martin Luther: „Gottes Wort kann nicht ohne Gottes Volk sein.“ Es ist ein Kernsatz der Reformation.</p>
<p>Natürlich stellt sich jetzt die nächste Frage: Wie attraktiv, wie ansprechend ist denn die Kirche, ist die Gemeinde? Wie attraktiv wie ansprechend ist die Gemeinde, die Kirche in Fraureuth (in Gottesgrün)? Um gleich auch konkret zu werden.<br />
 Eine Antwort auf die Frage werde ich nicht geben. Das kann jeder selber einschätzen. Und jeder wird sicher einen anderen Standpunkt haben.</p>
<p>Was man tun kann, das Kirche, das Gemeinde attraktiv und ansprechend ist, darauf gibt uns der Predigttext eine Antwort. Es ist die Epistel aus Römer 12,1-8. Wir hören sie noch einmal nach der Neuen Genfer Übersetzung:</p>
<p>Römer 12,1-8</p>
<blockquote><p>1 Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf.</p>
<p>2  Richtet euch nicht länger nach ´den Maßstäben` dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist</p>
<p>3  Ich rufe daher aufgrund der Vollmacht, die Gott mir in seiner Gnade gegeben hat, jeden Einzelnen von euch zu nüchterner Selbsteinschätzung auf. Keiner soll mehr von sich halten, als angemessen ist. Maßstab für die richtige Selbsteinschätzung ist der Glaube, den Gott jedem in einem bestimmten Maß zugeteilt hat.</p>
<p>4  Es ist wie bei unserem Körper: Er besteht aus vielen Körperteilen, die einen einzigen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Leib</a> bilden und von denen doch jeder seine besondere Aufgabe hat.</p>
<p>5  Genauso sind wir alle – wie viele ´und wie unterschiedlich` wir auch sein mögen – durch unsere Verbindung mit Christus ein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Leib</a>, und wie die Glieder unseres Körpers sind wir einer auf den anderen angewiesen.</p>
<p>6  Denn die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gaben</a>, die Gott uns in seiner Gnade geschenkt hat, sind verschieden. Wenn jemand die Gabe des prophetischen Redens hat, ist es seine Aufgabe, sie in Übereinstimmung mit dem Glauben zu gebrauchen.</p>
<p>7  Wenn jemand die Gabe hat, einen praktischen Dienst auszuüben, soll er diese Gabe einsetzen. Wenn jemand die Gabe des Lehrens hat, ist es seine Aufgabe, zu lehren.</p>
<p>8  Wenn jemand die Gabe der Seelsorge hat, soll er anderen seelsorgerlich helfen. Wer andere materiell unterstützt, soll es uneigennützig tun. Wer für andere Verantwortung trägt, soll es nicht an der nötigen Hingabe fehlen lassen. Wer sich um die kümmert, die in Not sind, soll es mit fröhlichem Herzen tun.</p>
</blockquote>
<p>Liebe Gemeinde,</p>
<p>dass wir Menschen soziale Netze brauchen, zeigt uns gerade heute das Internet. Dort boomen zur Zeit die sozialen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Netzwerk</a>e, allen voran sind es Twitter und Facebook, bei Unternehmern und Businessleuten ist es XING, bei Studenten ist es StudiVZ, bei Schülern ist es SchuelerVZ.</p>
<p>Ja und wer will, der kann ohne große Probleme sein eigens soziales <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Netzwerk</a> einrichten.</p>
<p>Es ist komisch, je unpersönlicher die reale Welt wird, umso mehr entwickeln sich solche soziale Netze, wobei sie auch Vorteile haben – zB. die schnelle Kommunikation und das gleich mit mehreren Leuten.</p>
<p>Bei Facebook z.B. bin ich mit mindestens 15 Leuten befreundet, die etwas mit der Fraureuther Kirchengemeinde zu tun haben.</p>
<p>Und ich werde der letzte sein, der gegen solche Vernetzung ist, sondern das Gegenteil ist der Fall. Ich werde das fördern, wo ich es kann, denn so erreichen wir den modernen Menschen – gerade auch mit dem Evangelium.</p>
<p>Doch genau diese sozialen virtuellen Netze stellen uns als <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Christen</a>, als Kirche und als christliche Gemeinde in Frage, nicht in unserer Existenz, sondern in unserer Handlungsweise. Versäumen wir es in der realen Welt uns zu vernetzen, Verbindungen aufzubauen. Was tun wir, dass andere unsere Gemeinde als lebendige und persönliche <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinschaft</a> erfahren, wo sie gehalten und getragen werden? Kirche geschieht nicht an sich und von alleine, sondern sie braucht den aktiven Beitrag des Einzelnen. Sie braucht deinen Beitrag und meinen Beitrag.</p>
<p>Genau das macht der Apostel Paulus hier in dem Brief an die Römer deutlich. Er macht uns deutlich wie wir die soziale <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinschaft</a> in unserer Gemeinde wieder zurückgewinnen können. Es wird aber gleich deutlich, dass das nicht über den Pfarrer, den Kantor und einzelne Mitarbeiter allein geht, sondern dass das den Beitrag aller erfordert.</p>
<p>Als erstes lesen wir bei Paulus etwas über die Existensberechtigung der Kirche:</p>
<p><cite>„Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf.“</cite></p>
<p>Kirche – Gemeinde hat seine Existenzberechtigung aus dem Erbarmen Gottes heraus. Es ist Gottes Erbarmen, dass wir heute hier versammelt sind. Das wollen wir uns immer wieder bewusst machen.</p>
<p>Es ist Gottes Erbarmen, dass wir <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Christen</a> sind und an ihn glauben. Darum ermutigt uns der Apostel Paulus, dass wir uns und unser ganzes Leben Gott ganzheitlich zur Verfügung stellen.</p>
<p>Damit macht er uns deutlich, dass Gottesdienst eben nicht nur am Sonntag morgen die eine Stunde ist und vielleicht noch ein paar Gemeindeveranstaltungen dazu, sondern das Gottesdienst das ganze Leben ausmacht.</p>
<p>Und Gottesdienst heißt auch unser Leben nicht nach den Maßstäben der Welt zu richten in der wir Leben, und dennoch in dieser Welt zu leben – und den Kontakt zu unseren Mitmenschen zu pflegen. Das ist ein ganz schöner Spagat, der da von uns als Christen abverlangt wird.</p>
<p>Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, ob man das alleine durchsteht, oder ob da nicht die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinschaft</a> mit den anderen gerade deswegen notwendig ist.</p>
<p>Ich jedenfalls, wenn ich auf solche Situationen in meinem Leben zurückblicke, die ich in ganz besonderer Weise als Jugendlicher hatte, bin dankbar für die anderen.</p>
<p>Ich denke, das kann mancher von euch von den schweren Situationen in seinem Leben bezeugen.</p>
<p>Darum ist das Bild vom <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Leib</a> Christi durch den gemeinsamen Glauben an Jesus Christus das Bild, was  uns als Kirche und Gemeinde ausmacht.</p>
<p>Wenn wir den menschlichen Körper betrachten, dann sehen wir, dass er verschiedene Organe und Gliedmaßen hat. Jedes Organ hat seine bestimmt Aufgabe und Funktion. Werden sie in ihrer Funktionsweise behindert, dann hat das aber auch Einfluss auf die Funktion der anderen Organe.</p>
<p>Und genauso ist es auch bei der Kirche, bei der Gemeinde.</p>
<p>Die Gemeinde als Leib Christi und jeder von uns hat in ihr seine Aufgabe und seine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gaben</a>. Und jeder ist mit seiner Aufgabe erforderlich und jeder soll seine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gaben</a> einbringen.</p>
<p>Und nur so kann Kirche und Gemeinde wachsen, nur so kann Kirche in unsere Welt.</p>
<p>Das heißt, dass wir aus der Einzelkämpfermentalität, die leider vorherrscht, heraus müssen. Wir werden ermutig, einander zu dienen, nicht nur zwei oder drei den anderen, sondern jeder jedem, mit den Gaben die Gott gegeben hat. Das hat zur Folge, dass Kirche als soziales <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Netzwerk</a>, als Gemeinschaft wieder attraktiv ist.</p>
<p>Die Kirche befindet sich in der Krise, aber das ist kein Grund zum Heulen, sondern Grund zur Veränderung, zum Neuanfang. Und wir dürfen dabei sein.</p>
<blockquote><p>Und das wichtigste ist, wir müssen das nicht aus eigener Kraft tun, sondern Gottes Geist wirkt in uns und gibt uns die Kraft dazu. Uns gilt die Verheißung des Wochenspruches:<br />
 Die der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. (Röm 8, 14)</p>
</blockquote>
<p>Darum lasst es uns immer wieder neu wagen.</p>
<p>Jetzt stelle ich noch einmal die Frage:</p>
<p>Lieben Sie Ihre Kirche?</p>
<p>Ich weiß nicht, was eure Antwort ist.</p>
<p>Meine Antwort heißt: Ja ich liebe meine Kirche und werde alles dafür tun, dass Menschen sich in ihr wohlfühlen und so zum Glauben an Jesus Christus finden.</p>
<p>Dass die Kirche nicht perfekt ist, das sagt uns schon  Martin Luther:</p>
<blockquote><p>„Die Weltweisen werden von der äußeren Gestalt der Kirche geärgert, die Ärgernissen und Sekten unterworfen ist. Denn sie meinen, die<cite> Kirche sei rein, heilig, ohne allen Tadel, Gottes Taube usw. Das ist wahr, vor Gott hat die Kirche ein solches Ansehen, aber vor der Welt ist sie gleich ihrem Bräu</cite>tigam Christus: zerhackt, zerkratzt, verspeit, gekreuzigt, verlacht.“</p>
</blockquote>
<p>Und dennoch sie ist Gottes Wille und Werk und wir dürfen an ihr Anteil haben.</p>
<p>Wisst ihr warum Blaukreuz-Gruppen und Anonyme Alkoholiker erfolgreich sind und wirklich etwas bewirken, weil die Leute wissen, dass jeder der dabei ist, irgendwie Probleme mit Alkohol oder anderen Drogen hat und der Hilfe Gottes und des anderen benötigt, um nüchtern zu werden und zu bleiben.</p>
<p>Nicht anders ist es in der Kirche. Hier gilt das gleiche Prinzip. Als von Gott geheiligte Sünder einander beistehen und dienen.</p>
<p>Lasst uns das fröhlich und aus ganzem Herzen tun. Amen</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Weihnachten im Schukarton auch in Fraureuth und Gottesgrün</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2008/09/weihnachten-im-schukarton-auch-in-fraureuth/</link>
		<comments>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2008/09/weihnachten-im-schukarton-auch-in-fraureuth/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 19:51:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[sammeln]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhkarton]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Aktion, die ich schon in Nobitz ins Leben gerufen habe und im Kirchenkreis Altenburger Land verantwortet habe, ist die Aktion &#8220;Weihnachten im Schuhkarton&#8221;. Auch in Fraureuth und Gottesgrün wird sie seit vielen Jahren unterstützt. So findet sie auch wieder in diesem Jahr &#8211; 2008...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_100" class="wp-caption alignright" style="width: 138px"><div class="img size-medium wp-image-100" style="width:128px;">
	<a href="http://www.kirchgemeinde-fraureuth.de/weblog/wp-content/uploads/2008/09/wis.jpg" rel="lightbox[98]"><img src="http://www.kirchgemeinde-fraureuth.de/weblog/wp-content/uploads/2008/09/wis.jpg" alt="wis Weihnachten im Schukarton auch in Fraureuth und Gottesgrün" width="128" height="93" title="Weihnachten im Schukarton auch in Fraureuth und Gottesgrün" /></a>
	<div>Weihnachten im Schuhkarton</div>
</div><p class="wp-caption-text">Weihnachten im Schuhkarton</p></div>
<p>Eine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Aktion</a>, die ich schon in Nobitz ins Leben gerufen habe und im Kirchenkreis Altenburger Land verantwortet habe, ist die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Aktion</a> &#8220;<a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Weihnachten</a> im <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Schuhkarton</a>&#8221;. Auch in Fraureuth und Gottesgrün wird sie seit vielen Jahren unterstützt. So findet sie auch wieder in diesem Jahr &#8211; 2008 &#8211; in unseren Kirchgemeinden vom 15. Oktober bis 15. November statt.</p>
<p>Unsere Annahmestellen für die Päckchen sind</p>
<p>in Fraureuth:<br />
Sabine Schneider &#8211; Greizer Straße 4 &#8211; 08427 Fraureuth</p>
<p>und in Gottesgrün:<br />
Christel Ziergiebel &#8211; Ortsstraße 37 &#8211; 07897 Gottesgrün</p>
<p>Die Päckchen können auch im Pfarramt und nach den Gottesdiensten und <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinde</a>veranstaltungen abgegeben werden.</p>
<p>Machen sie regen Gebrauch von der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Aktion</a>.</p>
<p>Wenn sie nicht wissen, wie und was sie einpacken, sollen informieren sie sich in den Annahmestellen und im Gemeindebüro in Fraureuth. Dort erhalten sie auch <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Spenden</a>flyer.</p>
<p>Bitte nicht vergessen &#8211; jedes Päckchen braucht ein Reisegeld von 6 Euro.</p>
<p>Hier noch zur Motivation der Einstiegstext aus dem Aktionsflyer:</p>
<p>Warum schenken wir zu <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Weihnachten</a>? Die Antwort findet sich in der Menschwerdung Jesu: In jener Nacht schenkte uns Gott seinen Sohn.<br />
Unsere Dankbarkeit über dieses größte Geschenk bewegt uns noch heute, Liebe und <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Hoffnung</a> weiterzugeben. Auch 2008 wollen wir gemeinsam mit Ihnen zahlreichen Kindern in Waisenhäusern und Elendsvierteln Osteuropas eine unvergessliche Weihnachtsfreude bereiten.<br />
In der Regel ist die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Schuhkarton</a>-Verteilung in ein weihnachtliches Rahmenprogramm eingebettet, bei dem die verteilenden Kirchengemeinden ein Heft mit Bibelgeschichten für Kinder anbieten. Sollten religiöse oder kulturelle Gegebenheiten die Verteilung des Hefts verbieten, wird natürlich davon abgesehen. Die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Schuhkarton</a>s werden in jedem Fall und ohne jede Bedingung verschenkt.<br />
Seien Sie dabei, packen Sie einen Schuhkarton und reichen Sie bedürftigen Kindern das oftmals erste Geschenk ihres Lebens! Im Namen der Kinder danken wir Ihnen von Herzen.</p>
<p>Ach so noch die Webseite von <a href="http://www.geschenke-der-hoffnung.org/weihnachten-im-schuhkarton/" target="_blank">Weihnachten im Schuhkarton</a>.</p>
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