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	<title>Kirchenspiegel</title>
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		<title>Eine Herausforderung Jesu an seine Gemeinde</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 04:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Abendmahl]]></category>
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		<description><![CDATA[Jesus Christus spricht: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Mt 18,20 Sicher kennen sie alle das folgende Sprichwort: „Es kann der Frömmste nicht im Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt!“ Das trifft nicht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> Christus spricht: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.</p></blockquote>
<p>Mt 18,20</p>
<p>Sicher kennen sie alle das folgende Sprichwort: „Es kann der Frömmste nicht im Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt!“ Das trifft nicht nur in der Nachbarschaft zu, da wo man seinen unmittelbaren Lebensbereich hat, sondern genauso im Bereich der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinde</a>. Wir wissen nur zur sehr um manchen Streit oder manche Spannung, die es in der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinde</a> gibt. Leider sind wir dazu viel zu sehr Menschen. Die Gemeinschaft in unserer <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinde</a> ist gefährdet und das meistens durch uns selbst.<span id="more-876"></span></p>
<p>Anderseits wissen wir um die Gegenwartszusage von <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> Christus, die er uns gegeben hat. Er hat uns verheißen, dass er bei uns ist. Er ist bei uns, wo wir uns in seinem Namen versammeln, auch wenn es nur zwei oder drei Leute sind. Bei <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> zählt erst einmal nicht die Größe der Gemeinschaft, sondern dass sie geschieht. Es zählt, dass sich Menschen in seinem Namen treffen, miteinander beten, miteinander reden, die Bibel lesen, Gott loben und miteinander feiern, also essen und trinken. Dabei ist der Höhepunkt der Gemeinschaft das <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Abendmahl</a>.</p>
<p>Wenn Jesus uns hier seine Gegenwart zusagt, ist das Zuspruch und Anspruch zugleich. Es ist einerseits die Zusage seines Segens, seines Beistandes und seiner Hilfe, aber es ist andererseits auch ein Anspruch für den Umgang miteinander. Er fordert uns heraus in seinem Geiste und Sinne miteinander umzugehen.</p>
<p>Das heißt Gemeinde ist der Ort, wo wir in besonderer Weise miteinander leben sollten. Hier sind wir gefragt, füreinander da zu sein. Zu sehen, wie es dem anderen geht und nicht vor der Not des anderen die Augen verschließen. Immer wieder neu aufeinander zuzugehen, die Spannungen abzubauen und einander die Hände zu reichen. Das tun wir nicht aus eigenen Vermögen und eigener Kraft heraus, sondern weil uns Gott durch Jesus Christus seine vergebende Liebe geschenkt hat. Denn in der Gemeinde zu leben, heißt gerade dem anderen vergeben zu können.</p>
<p>Eines der biblischen Bilder von Gemeinde ist die Familie Gottes. Auch im normalen Leben gibt es nichts schöneres als eine Familie, die in allen Schwierigkeiten zusammenhält. Der Volksmund kennt ja sogar das Sprichwort „Blut ist dicker als Wasser“. Nun genau das trifft ja in der Familie Gottes, in der Gemeinde zu, denn da ist ja Blut geflossen. Das Blut von Jesus Christus, welches Ausdruck der Liebe Gottes zu uns ist. So haben wir ewige Gemeinschaft mit Gott und im <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Abendmahl</a> feiern wir das. Da sind wir als Gemeinde im Namen Jesu versammelt an einem Tisch.</p>
<p>Darum lasst uns als Gemeinde immer wieder neu diese <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinschaft</a> mit der Verheißung der Gegenwart Jesu leben und erleben. Sie sind dazu eingeladen.</p>
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		<title>Sich nicht richtig verstehen!</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 17:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Andere]]></category>
		<category><![CDATA[Austausch]]></category>
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		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
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		<description><![CDATA[Die unzureichende Kommunikation in der Gemeinde Eines der größten Defizite in vielen Gemeinden ist die oft mangelnde Kommunikation. Man redet kaum miteinander. Da geht man miteinander in den Gottesdienst und in die Gemeindeveranstaltungen. Aber ein Dialog, ein Gespräch und ein Austausch finden kaum statt. Oft...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die unzureichende <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kommunikation</a> in der Gemeinde</h3>
<p>Eines der größten Defizite in vielen Gemeinden ist die oft mangelnde Kommunikation. Man redet kaum miteinander. Da geht man miteinander in den Gottesdienst und in die Gemeindeveranstaltungen. Aber ein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Dialog</a>, ein Gespräch und ein Austausch finden kaum statt. Oft kommt man 3 Minuten vor dem Gottesdienstbeginn in den Gottesdienst und ist aber nach der letzten Orgelmusik und dem Händeschütteln schon wieder verschwunden. Dabei lebt doch gerade die Gemeinde vom Miteinander, vom <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Dialog</a>, vom Wissen um das Ergehen des anderen. Es kann nicht sein, dass man erst vier Wochen später erfährt, dass jemand im Krankenhaus war und eigentlich einen Besuch oder Gebetsunterstützung gebraucht hätte. Aber leider ist das oft so. Darum ist es wichtig, dass wir in unseren Gemeinden ganz neu eine Kultur der Kommunikation und des <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Austausch</a>es üben und lernen.<span id="more-871"></span></p>
<p>Der erste Schritt dazu ist erst einmal das doppelte Wissen:</p>
<ul>
<li>Ich bin von Gott geliebt!</li>
<li>Der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Andere</a> ist von Gott geliebt!</li>
</ul>
<p>Damit baut sich von Anfang an gleich eine Dreierbeziehung auf zwischen mir, dem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Andere</a>n und Gott. So kann ich auch lernen, den anderen anzunehmen, wie er ist, weil er von Gott geliebt ist.</p>
<p>Als Gemeinde müssen wir lernen mehr miteinander zu reden, nicht über Dritte, sondern vielmehr von uns selbst. Dabei ist oft erst einmal Selbstüberwindung erforderlich, dass ich selber auf andere zugehe und beginne meine eigenen Blockaden zu überwinden. Was blockiert uns oft auf andere zuzugehen?</p>
<ul>
<li>Als erstes einmal Angst vor der Ablehnung und dem Nein sagen des <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Andere</a>n.</li>
<li>Dann, dass wir beim anderen in einen Schubkasten gesteckt sind und dass wir den anderen selber in einen Schubkasten gesteckt haben: Von dem war doch nicht mehr zu erwarten!</li>
<li>Uns blockiert auch die eigene Abneigung gegenüber dem anderen. Natürlich ist nicht jeder Mensch nicht gleich sympathisch. Es ist schon nicht einfach, wenn die Chemie nicht stimmt.</li>
<li>Dann kann es sein dass wir kein Interesse am anderen haben. „Ich kann wirklich nichts mit ihm anfangen!“</li>
<li>Dann gibt es noch ganz diffuse Ängste und Gründe, die uns blockieren können.</li>
</ul>
<p>Das lässt sich sicher nicht einfach überwinden, aber wenn wir uns die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Liebe</a> Gottes für uns und den Anderen bewusst machen und wenn wir dem Anderen in der Gemeinschaft der Gemeinde begegnen, können wir diese Blockaden überwinden.</p>
<p>Wie gehen wir beim <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Dialog</a> mit dem Anderen um? Wie ernst nehmen wir seine Aussagen und seine Kritiken, die er vielleicht an uns hat? Sehen wir auch seine positiven Äußerungen über und zu uns? Begegnen wir dem Anderen mit echtem Lob für Dinge die er getan hat? Und wenn wir kritisieren müssen, wie tun wir es? Schaffen wir das liebevoll zu tun? Es ist immer wichtig dem Anderen liebevoll zu begegnen und ihm die Hand zu reichen. Sicher gibt es Situationen, wo uns das recht schwer fällt. Aber wir brauchen sie und der andere braucht sie, die Kommunikation und Begegnung, besonders in der christlichen Gemeinde. Ein hilfreicher Anfang ist sicher der Smalltalk z.B. über das Wetter, die Familie, die Arbeit usw. Sicher in der Bibel steht: „Lasst kein faul Geschwätz aus eurem Munde kommen!“ Aber ist Smalltalk „faules Geschwätz“? Mancher sieht es vielleicht so. Ich denke nein; es ist die Eröffnung der Kommunikation zwischen Menschen und darum sehr hilfreich. Sicher spielen im <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gespräch</a> Fragen eine wichtige Rolle. Es heißt sogar: „Wer fragt, führt!“. Aber es dürfen nicht zu viele Fragen sein und keine, auf die man nur mit Ja und Nein antworten kann. Darum sollten die Fragen „Wer?“, „Was?“, „Wann?“ und „Warum?“ sein. Hilfreich kann ein nochmaliges Hinterfragen oder Spiegeln einer Aussage sein: „Habe ich richtig verstanden?“ Dann ist es wichtig um einen Dialog gelingen zu lassen, dass man sich selbst dem anderen preisgibt. Ein gewisses Risiko, dass vom Anderen nichts zurück kommt besteht aber immer?</p>
<p>Eine Gemeinde kann nur leben und wachsen, wenn in ihre die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kommunikation</a> funktioniert. Und jeder kann etwas beitragen. Das beste Gegenbeispiel, was passiert, wenn die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kommunikation</a> nicht mehr klappt, ist der Turmbau zu Babel.</p>
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		<title>Wir brauchen sie wieder &#8211; die Gemeindediakonie!</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 07:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Diakonie]]></category>
		<category><![CDATA[hilfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Mission]]></category>
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		<description><![CDATA[Diakonie und Seelsorge Schon in der Bibel begegnet sie uns: Die Diakonie ist die mildtätige Lebensäußerung der Gemeinde. Es gehört seit der Urgemeinde dazu, dass neben der Verkündigung auch der Dienst am Anderen, besonders am Hilfsbedürftigen, Bestandteil des christlichen Gemeindelebens ist. Es ist ja auch...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Diakonie</a> und Seelsorge</h3>
<p>Schon in der Bibel begegnet sie uns: Die Diakonie ist die mildtätige Lebensäußerung der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinde</a>. Es gehört seit der Urgemeinde dazu, dass neben der Verkündigung auch der Dienst am Anderen, besonders am Hilfsbedürftigen, Bestandteil des christlichen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinde</a>lebens ist. Es ist ja auch Jesu Gebot und Auftrag:</p>
<blockquote><p>Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.</p></blockquote>
<p>Matthäus 25,40</p>
<p>Im evangelischen Bereich versteht man heute unter dem Begriff <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Diakonie</a> zuallerst die Arbeit des Diakonischen Werkes. Hier wurde ein großer Teil der diakonischen Arbeit verinstitutionalisiert und findet sich heute im Diakonischen Werk und bei den Johannitern wieder.<br />
Das hat seine Geschichte, die erst einmal richtig und gut und notwendig war. 1849 wurde auf Anregung von Johann Hinrich Wichern der Centralausschußes für die Innere <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Mission</a> der deutschen evangelischen Kirche gegründet. Es war damit der Beginn der organisierten <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Diakonie</a>.<br />
Das war eine Antwort auf die gesellschaftlichen Herausforderungen der damaligen Zeit. Da heraus hat sich bis heute das Diakonische Werk als professioneller Wohlfahrtsverband entwickelt.</p>
<p>Zur Unterstützung der Arbeit des Diakonischen Werkes entstanden in den Gemeinden Diakonie- bzw. Hilfsvereine der inneren <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Mission</a>. Diese Vereine haben Arbeit der Diakonie Vorort mitgetragen. Im Osten wurden sie nach dem Krieg verboten. Sie lebten mancherorts zum Beispiel als <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinde</a>gruppen wie Frauenhilfe weiter.<br />
Teilweise wurden durch diese Vereine Gemeindeschwestern angestellt, Kindergärten betrieben und später Sozialstationen. Auch im Osten wurden durch die Kirchengemeinden bzw. durch Diakonievereine nach der Wende Kindergärten und Sozialstationen übernommen. Es erfolgte eine immer mehr zunehmende Professionalisierung der Arbeit. Alle Arbeit wurde durch bezahlte Fachkräfte und Spezialisten übernommen. Die Gemeinde selber kam mit ihrem Ehrenamt und ihrem Engagement nur noch am Rand vor. So wurde die Gemeinde immer mehr ausgegrenzt. Die Diakonie entwickelte sich zu einem Selbstläufer.</p>
<p>Das sei an dieser Stelle erst einmal kritiklos gesagt, weil das unter gewissen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sogar erforderlich und unabdingbar war bzw. ist. So hat die Diakonie aber auch Strukturen neben der Gemeinde entwickelt, die leider teilweise nicht mehr mit der Gemeinde selber kompatibel sind, bis hin zu eigenen Gemeindestrukturen.</p>
<p>Aufgrund neuer Herausforderungen erfährt die eigentliche Gemeindediakonie gegenwärtig sehr viel Defizite. Die bisherige Gemeindediakonie begrenzt sich auf die Diakoniestationen und die Kindergärten. Dabei müssen aber die erbrachten Leistungen abrechenbar sein. So werden aber heute gerade wieder ganz neu Strukturen einer semiprofessionellen Gemeindediakonie benötigt. Früher gab es z.B. mancherorts die Gemeindeschwester. Sie hat sich nicht nur um die gesundheitlichen Belange der Menschen gekümmert, sondern auch um seelsorgerliche Fragen. Das können die Schwestern bzw. Pfleger der Diakoniestationen nur bedingt leisten. Sie müssen sich mehr auf die äußere Pflege konzentrieren. Das erfordert die Abrechenbarkeit ihrer Arbeit. So muss der Faktor Zeit abrechenbar sein. Keine Krankenkasse bezahlt das seelsorgerliche Gespräch &#8211; obwohl es manchmal sinnvoll wäre.</p>
<p>In den meisten unserer Gemeinden ist  die Gemeindediakonie mittlerweile unterentwickelt. Sie stehen alle vor der Herausforderung dieses wieder neu zu entwickeln. Gemeindediakonie muss wieder eine ganz normale Lebensäußerung der Gemeinde werden, die im Ehrenamt geschieht. Sicher nicht unprofessionell, sondern im Ehrenamt. Unter der Leitung und Führung von hauptamtlichen Mitarbeiten. Wir müssen überhaupt in allen Bereichen unserer gemeindlichen Arbeit immer mehr lernen, die Hauptamtlichen sind nicht da, um die Arbeit zu machen, sondern zu Leiten, zu Motivieren, zu Schulen und Mitzutun. Die Gemeindediakonie ist eine Herausforderung unserer Zeit heute, wie sie es auch gestern war und morgen sein wird.</p>
<p>Wie wird die Zukunft für unserer Gemeinden aussehen?</p>
<p>Egal wie sich unsere gemeindlichen Strukturen ändern, ob wir hauptamtliche Mitarbeiter haben, die Vorort wohnen oder nicht. Es gibt eigentlich zwei Aufgaben, auf die wir uns als Gemeinde zu konzentrieren haben: <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Mission</a> und Diakonie. Diese beiden Aufgaben lassen sich auch nicht trennen. Sie gehören zusammen, wie zwei Seiten einer Medaille.  Es ist ein Gebot der Stunde und eine Herausforderung für die Zukunft es immer wieder in unseren Gemeinden zu sehen, dass  Verkündigung und soziale Verantwortung zusammengehören und sich nicht trennen lassen. Der kürzlich verstorbene anglikanische Pfarrer John Stott sagt dazu:</p>
<blockquote><p> Soziale Verantwortung ist nicht nur ein Teil von christlicher Mission, sondern auch der christlichen Bekehrung. Es ist unmöglich, wirklich sich zu Gott zu bekehren, ohne sich seinem Nächsten zuzuwenden.</p></blockquote>
<p>Nur in der ganz persönlichen Hinwendung zum Menschen wird die Verkündigung des Evangeliums wirklich glaubhaft, dass man den Menschen dort abholt, wo er ist. Eben auch und gerade in seiner Not. Das ist nicht nur eine Herausforderung an Einzelne, an Gruppen oder Kreise oder irgendwelche gemeindliche Institutionen, sondern dabei ist die ganze Gemeinde gefordert. Die Diakonie als Wohlfahrtsverband hat auch weiterhin ihre Berechtigung. Sie wird weiterhin neben den Gemeinden existieren. Die Schnittstellen zwischen Gemeinde und die konie sollten verbessert werden. Doch die Diakonie kann und wird die Aufgaben der Gemeindediakonie nicht übernehmen. Sie kann bestenfalls den Gemeinden Hilfestellung leisten. Das sollte sie tun. Aber die eigentliche Gemeindediakonie muss wieder neu in unseren Gemeinden belebt werden.</p>
<p>Die Gemeinde vor Ort steht vor großen Herausforderungen. Das lässt sich  schon darin begründen, dass vielerorts derzeit  große Umbrüche geschehen:</p>
<ul>
<li>aufgrund des sozialen Wandel</li>
<li>aufgrund des kulturellern Wandel</li>
<li>aufgrund des struktrurellen Wandel.</li>
</ul>
<p>So steht sie zukünftig vor neuen Herausforderungen in der Verkündigung, in der sozialen Verantwortung, in der Mission und in der Gemeindediakonie.  Sie ist herausgefordert durch</p>
<ul>
<li>einen strukturellen Umbau</li>
<li>einen spiritueller Umbau</li>
<li>der Änderung ihrer Verkündigungsformen</li>
<li> und vieles mehr.</li>
</ul>
<p>Sie muss eine Gemeinde sein, die unterwegs ist zu den Menschen, die darauf aus ist, den Menschen zu begegnen. Das bringt neue Aufgaben innerhalb der Gemeindediakonie.  Neben den traditionellen Aufgaben wie Besuchsdienst,  wird sie ganz neu herausgefordert in der Betreuung von Älteren,  in der Begegnung mit Nicht- und Andersgläubigen, im Umgang mit sozial Schwachen und Benachteiligten, im Umgang mit Kindern auch auf den Dörfern und im Umgang mit den Alleingelassenen. Es sind teilweise alte Aufgaben, aber unter neuen Rahmenbedingungen.</p>
<p>Das erzeugt bei manchen Hilflosigkeit und Ängste.  Denn Unbekanntes bringt Ängste mit sich, aber als Gemeinde können wir das gemeinsam angehen. Und im Vertrauen auf Gott  können wir neue Schritte wagen. Dazu möchte ich Mut machen.</p>
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		<title>Lust am Glauben!</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 16:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emmauskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Emmaus]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
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		<description><![CDATA[Glaubenskurs Emmaus! Glaubenskurse haben zur Zeit in der Kirche Konjunktur. Das bezeugt auch die EKD mit ihrem Projekt Kurse zum Glauben. Und das ist gut so. Denn Glaubenskurse sind Einladungen, über den Glauben an Gott und an Jesus Christus ins Gespräch zu kommen. Dabei sind...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Glaube</a>nskurs <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Emmaus</a>!</h3>
<p>Glaubenskurse haben zur Zeit in der Kirche Konjunktur. Das bezeugt auch die <a href="http://www.ekd.de" target="_blank">EKD</a> mit ihrem Projekt <a href="http://www.kurse-zum-glauben.de/" target="_blank">Kurse zum Glauben</a>. Und das ist gut so. Denn <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Glaube</a>nskurse sind Einladungen, über den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Glaube</a>n an Gott und an Jesus Christus ins Gespräch zu kommen. Dabei sind gerade die Fragen und Anfragen wichtig, die wir zum Glauben haben.<span id="more-851"></span>Es hat einmal jemand gesagt: &#8220;Nur der kann richtig glauben, der auch Zweifel hat.&#8221; Echter Glaube muss sich im Alltag des Lebens bewähren. Nur der Glaube trägt, der sich in den Notsituationen und den Schicksalschlägen des Lebens bewährt.</p>
<p>Aber nicht nur da, sondern Glaube soll zum Miteinander und zur <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinschaft</a> führen. Miteinander unterwegs sein, auf dem Weg des Glaubens. Und gemeinsam &#8220;Lust am Glauben! &#8221; haben, das wollen wir.</p>
<p>In Fraureuth haben wir uns für den Emmaus-Glaubenskurs entschieden, weil dieser genau unser Anliegen widerspiegelt. So werden wir Ende September mit einem Schnupperabend beginnen und im Oktober mit dem Kurs. Weitere <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/fileadmin/2011_08/2011_Einladung_Din-hoch_web.pdf" target="_blank">Informationen finden Sie hier</a>.</p>
<p>Die biblische Basis unseres Kurses: Zwei Jünger waren mit Jesus, nach dessen Kreuzigung und Auferstehung, unterwegs. Sie hatten ihn nicht erkannt. Und sie waren von Jerusalem wieder nach Hause nach <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Emmaus</a> unterwegs. Für sie war die Geschichte mit Jesus vorbei. So klagten sie ihm nun alle ihre Resignation und Enttäuschung diesem eigentlich für sie fremden Mann. Jesus hörte zu und kam mit ihnen ins Gespräch. Als sie dann in <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Emmaus</a> waren, wollte er weitergehen. Doch sie ließen es nicht zu. Sie luden ihn ein über Nacht zu bleiben. Jesus tat es. Dann aßen sie miteinander Abendbrot, da teilte Jesus, wie ein Hausherr, Brot und Wein. Damit erkannten sie ihn und aller Zweifel und alle Resignation war vorbei.  (Lukas 24, 13-35)</p>
<p>So sollte es bei unserer <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinschaft</a> im Emmauskurs sein, dass wir ein Stück den Weg des Glaubens miteinander gehen und uns so auf dem Weg des Glaubens witerhelfen. Für den Emmauskurs ist kein biblisches Grundwissen oder irgendwelche anderen Voraussetzungen erforderlich, nur die Neugierde sich auf Neues einzulassen.</p>
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		<title>Wie bringen wir Menschen mit Jesus in Verbindung?</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2011/08/wie-bringen-wir-menschen-mit-jesus-in-verbindung/</link>
		<comments>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2011/08/wie-bringen-wir-menschen-mit-jesus-in-verbindung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 07:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas-Prinzip]]></category>
		<category><![CDATA[Bekennen]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Zeugnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Andreas-Prinzip Von einem, der sonst bei den Jüngern Jesu nicht unbedingt eine führende Rolle spielt, können wir es lernen, wie man Menschen mit Jesus Christus in Verbindung bringt. Es ist der Jünger Andreas. Er zeigt uns, was wir tun können und was wir nicht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Das <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Andreas-Prinzip</a></h3>
<p>Von einem, der sonst bei den Jüngern Jesu nicht unbedingt eine führende Rolle spielt, können wir es lernen, wie man <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Menschen</a> mit Jesus Christus in Verbindung bringt. Es ist der Jünger Andreas. Er zeigt uns, was wir tun können und was wir nicht tun brauchen.</p>
<p>Dazu folgende Punkte:</p>
<ul>
<li>er war selbst auf der Suche</li>
<li>er hat Jesus als den Messias gefunden</li>
<li>er war einfach nur Zeuge</li>
<li>er hat es anderen bezeugt</li>
</ul>
<ul>
<li>wes des Herz voll ist dem geht der Mund über</li>
</ul>
<li>er hat es in der Familie bezeugt</li>
<ul>
<li>als erstes hat er es seinem Bruder Simon bezeugt, dass Jesus der Messias ist (Johannes 1,35-42)</li>
</ul>
<li>er hat anderen geholfen zu Jesus zu kommen</li>
<ul>
<li>zu erst einem kleinen Jungen (Johannes 6,5-13)</li>
<li>dann den Griechen (Johannes 12,20-23)</li>
</ul>
<li>er war bereit Altersunterschiede zu überwinden</li>
<ul>
<li>als Älterer wandte er sich dem Jungen zu</li>
</ul>
<li>er war bereit kulturelle und ethische Grenzen zu überschreiten</li>
<ul>
<li>er gab sich mit Nichtjuden ab</li>
</ul>
<li>er drängte sich nicht vor</li>
<li>er bedrängte den anderen nicht</li>
<li>er versuchte im Rahmen seiner Möglichkeiten die Probleme pragmatisch zu lösen</li>
<li>er trat zurück, wenn seine Aufgabe erfüllt war</li>
<li>er war ein Begleiter, soweit wie er benötigt wurde.</li>
<p>Die meisten Menschen kommen nicht durch große Evangelisations- und <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Mission</a>sveranstaltungen zum Glauben, sondern durch die ganz persönliche Begegnung und Begleitung von Christen &#8211; durch <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Menschen</a>, die gemeinsam unterwegs sind auf dem Weg des Glaubens.</p>
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		<title>1000 Steine und die Bibel</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2011/08/1000-steine-und-die-bibel/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 05:44:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Was haben 1000, oder besser gesagt, einige hunderttausend Legosteine mit der Bibel gemein? Vielleicht hat sich das auch schon mancher gefragt? Nun vom 01. September bis 03. September 2011 immer Nachmittags ab 15.30 Uhr wollen wir in der Kirche in Fraureuth darauf eine Antwort geben....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben 1000, oder besser gesagt, einige hunderttausend <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Lego</a>steine mit der Bibel gemein? Vielleicht hat sich das auch schon mancher gefragt? Nun vom 01. September bis 03. September 2011 immer Nachmittags ab 15.30 Uhr wollen wir in der Kirche in <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Fraureuth</a> darauf eine Antwort geben.</p>
<p><span id="more-836"></span>Dazu sind alle <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kinder</a> ab 5 Jahre herzlich eingeladen.</p>
<p>Es wird eine große Fläche geben, auf der die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kinder</a> ihrer Phantasie freien Lauf lassen können und gemeinsam eine Stadt errichten. Dabei ist Kreativität und Teamgeist gefragt. Hilfestellung geben die Mitarbeiter der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kinder</a>stunde.</p>
<p>Auch in der Bibel wird viel vom <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Bauen</a> erzählt, vom Häuser bauen, vom <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Bauen</a> des Reiches Gottes und noch vielen mehr. Immer wieder wird gesagt, dass dazu ein festes <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Fundament</a> wichtig ist. Und wir Christen brauchen ebenfalls ein festes <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Fundament</a> für unseren Glauben &#8211; dieses heist Jesus Christus.</p>
<p>Abgeschlossen werden die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Lego</a>tage am Sonntag, den 04. September 2011, um 10.00 Uhr mit einem Familiengottesdienst in der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Fraureuth</a>er Kirche.</p>
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		<title>Warum Christen und besonders Seelsorger twittern sollten?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 06:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Twittern, das sogenannte Microblogging mit maximal 140 Zeichen, besteht jetzt etwa 4 Jahre. Doch erst in den letzten Jahren hat es einen großen Zulauf gefunden. Es wird jetzt immer beliebter. Auf jeden Fall seit es sich mit sozialen Netzwerken, wie Facebook, Myspace und ähnlichen verbinden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Twitter</a>n, das sogenannte Microblogging mit maximal 140 Zeichen, besteht jetzt etwa 4 Jahre. Doch erst in den letzten Jahren hat es einen großen Zulauf gefunden. Es wird jetzt immer beliebter.<br />
 Auf jeden Fall seit es sich mit sozialen Netzwerken, wie <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Facebook</a>, Myspace und ähnlichen verbinden lässt.<br />
 Ich habe es etwa vor 2 Jahren entdeckt. Da bin ich schon erstaunt, welche interessanten Menschen ich in dieser Zeit entdeckt habe. Erst einmal territorial -von Hawaii  bis Australien von Saudi-Arabien bis nach England lerne ich bei <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Twitter</a> Menschen kennen. Aber auch Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen, vom Atheisten bis zum frommen Christen, vom Nichtreligiösen bis zu Pastoren verschiedenster Kirchen und Gemeinden. Ich lerne Menschen kennen die ähnliche Interessen haben wie ich. Bei mir ist es unter anderem Webdesign und Emerging Church. Es ist einfach toll in wenigen Worten zu erfahren, wie es anderen geht. Für mich als Pfarrer öffnen sich Horizonte gegenüber anderen Menschen &#8211; und ich habe auch schon manchen Impuls für die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Predigt</a> und die Bibelstunde gefunden. Meine Gemeinde kann mit Sicherheit nicht sagen, dass ich nur fromm daher rede und keine Ahnung vom Leben habe.<br />
 Dann ist <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Twitter</a> auch ein Medium der schnellen Information. Fernsehsender und Zeitungen twittern die aktuellsten Schlagzeilen. Ja selbst durch Twitter ist manches Geschehen (meistens die schlechten) schnell um den Erdball mitgeteilt worden.<br />
 Nun als Bestandteil des Web 2.0 ist Twitter ein modernes <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kommunikation</a>smittel. Auf der Webseite unserer Kirchengemeinde gibt es einen sogenannten Tweetwall, wo man kurze Mitteilungen absetzen kann.</p>
<p>Mich erstaunt immer wieder in der Alten Kirchengeschichte, wie selbstverständlich, die ersten Christen die damals modernen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kommunikation</a>smittel der Römer nutzten um das Evangelium von Jesus Christus den Menschen nahe zu bringen. Und wir tun uns als Christen immer wieder schwer die modernen Mittel der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kommunikation</a> zu nutzen. Dabei steht uns doch der Auftrag Jesu in alle Welt zu gehen als Herausforderung vor Augen.<br />
 Als ich mir vor 20 Jahren einen Computer kaufte sagten, viele Kollegen: „Brauchen wir nicht.&#8221; Heute gibt es kaum eine Kirchengemeinde, die nicht einen Computer verwendet. Natürlich kann man auch sagen: „Twitter &#8211; das brauchen wir nicht!&#8221; Sicher brauchen wir Twitter nicht um zu leben. Wir brauchen auch den Computer nicht. Aber vergeben wir uns da nicht eine Chance Menschen zu treffen, mit ihnen zu kommunizieren. Ja und bis zu einem gewissen Grad auch seelsorgerlich beizustehen.</p>
<p>Für mich ist Twitter &#8211; sicher mit vielen Ecken und Kanten &#8211; ein Abbild christlicher Nachfolge. Interessant ist, dass die Leute, die mir nachfolgen,  Nachfolger oder Anhänger genannt werden. Ja und für die, denen ich nachfolge, da gibt es kein Substantiv. Da heißt es &#8220;folgen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.churchsolutionsmag.com/articles/3-reasons-every-pastor-should-use-twitter,p2.html" target="_blank">Mark MacDonald nennt drei gewichtige Gründe, warum jeder Seelsorger Twitter nutzen sollte:</a></p>
<ol>
<li>Die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Predigt</a>en können relevanter werden. Das habe ich ja schon angedeutet. Über Twitter lernen wir die Menschen mehr und mehr kennen. Wir wissen, was sie bewegt. Erfahren von ihren Frustrationen, ihrem Leid und ihren Nöten. Mit Twitter sind wir an der Basis &#8211; auch wenn man es nicht immer schafft, die nötigen Besuche in der Gemeinde zu machen. Twitter eröffnet uns auch die Sorgen und Ängste, der Leute, die ich gar nicht zu Hause antreffe.</li>
<li>Die Barriere zwischen Kanzel und Sitzplatz kann so entfernt werden. Oft hört man von den Leuten, dass wir Pfarrer in einer anderen Welt leben &#8211; so eine Art Wolkenkuckucksheim. Wir kennen die Sorgen und Nöte der Menschen nicht. Manchmal gibt es auch Momente im Leben, wo man an einem Menschen schuldig werden muss. Wie geht man damit um?<br />
 Und wir beschweren uns, dass die Leute nicht auf uns hören, wenn wir von Sünde und Vergebung predigen. Twitter kann uns helfen zu erkennen, dass das Leben nicht schwarz und weiß ist, sondern eben grau in vielen Schattierungen.<br />
 Für uns sollte es in allem gelten, dass Jesus Christus so Mensch  wurde wie wir, doch ohne Sünde. Sein Tod am Kreuz beseitigte die Barriere zwischen Gott und Mensch. So dürfen wir wissen, dass Jesus unsere Not kennt. und dass er sie schon am Kreuz mitgetragen hat.  Das zu wissen, macht uns menschlich und durch den anderen nahbar Twitter hilft uns transparent und <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">echt</a> zu werden.</li>
<li>Das <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gebet</a>sleben kann gestärkt werden. Über Twitter erfahren wir vieles über die Not in der Welt, über die Schicksale der Menschen. Wir erfahren über die Freude unserer Mitmenschen. aber auch über ihre Traurigkeit, über Frustration und Bitterkeit. Wir erfahren alles, was Menschen bewegt. Das macht es uns möglich kurz für diese Menschen zu beten. Ich bin keine großer <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gebet</a>skämpfer, aber ein kurzes Segensgebet ist immer möglich.</li>
</ol>
<p>In diesen 140 Zeichen von Twitter bieten sich uns viele Möglichkeiten Menschen zu begegnen und ihnen als Christen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">echt</a> zu begegnen und Zeugnis zu geben von Jesus Christus.<br />
 Und noch etwas Twitter mach Spaß. Ich würde mich freuen wenn sie mir nachfolgen und ich Ihnen nachfolgen kann: <a href="http://www.twitter.com/pfarrerb/" target="_blank">www.twitter.com/pfarrerb/</a></p>
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		<title>&#8220;Das Angesicht Gottes&#8221; &#8211; Predigt zu 2. Mose 33,12-23 – 2. Stg. n. Epiphanias 2011</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2011/01/das-angesicht-gottes-predigt-zu-2-mose-3312-23-%e2%80%93-2-stg-n-epiphanias-2011/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 15:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Angesicht]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Halt]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Mose]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Zulunft]]></category>
		<category><![CDATA[Zuversicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Gemeinde, wer von euch hat nicht schon einmal in seinem Leben gebetet: Lieber Gott, lass das und das geschehen oder lass das und das erfüllt werden, dann will ich dir ganz und gar vertrauen. Dann will ich an dich glauben und nicht mehr zweifeln....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gemeinde,</p>
<p>wer von euch hat nicht schon einmal in seinem Leben gebetet:</p>
<p>Lieber <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gott</a>, lass das und das geschehen oder lass das und das erfüllt werden, dann will ich dir ganz und gar vertrauen. Dann will ich an dich glauben und nicht mehr zweifeln.</p>
<p>Ich denke jeder von uns hat mehr oder weniger schon so einmal in seinem Leben gebetet. Wir wünschen uns doch alle irgendwie eine gewisse Sicherheit in unserem Glauben und einen direkte Verbindung mit <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gott</a>, das wir gewiss sind, dass <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gott</a> unser Gebet hört und erhört.</p>
<p>Dann fühlten wir uns ernst genommen und motiviert, den Weg des <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Glaube</a>ns weiter zu gehen.</p>
<p>So ähnlich ist es dem Mose ergangen, von dem wir heute hören. Er wünschte sich so eine intensive Gotteserfahrung, die ihm Sicherheit und Zuversicht gab, die ihn für seine weitere Arbeit motivierte. Gerade bei all seinem Tun, bei seinem Unterwegssein mit dem Volk Israel, bei seinem Auftrag das Volk Israel in das gelobt Land zu führen, brauche er ein Stück Sicherheit. Er braucht einen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Halt</a>. Von Gott hatte er zwar diese große Vision bekommen, das Volk in ein Land zu führen, in dem Milch und Honig fließt. Aber neben dieser großen Vision, brauchte er auch <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Motivation</a> und Stärke für die alltäglichen Aufgaben, die manchmal recht ermüdend und entmutigend sein konnten. Besonders weil jeder an allem etwas zu meckern hatte.</p>
<p>Wir lesen aus dem 2. Buch <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Mose</a> Kapitel 33, 12-23:</p>
<p><span id="more-815"></span></p>
<p>12 Und <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Mose</a> sprach zu dem HERRN: Siehe, du sprichst zu mir: Führe das Volk hinauf!, und lässt mich nicht wissen, wen du mit mir senden willst, wo du doch gesagt hast: Ich kenne dich mit Namen, und du hast Gnade vor meinen Augen gefunden.</p>
<p>13 Hab ich denn Gnade vor deinen Augen gefunden, so lass mich deinen Weg wissen, damit ich dich erkenne und Gnade vor deinen Augen finde. Und sieh doch, dass dies Volk dein Volk ist.</p>
<p>14 Er sprach: Mein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Angesicht</a> soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten.</p>
<p>15 <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Mose</a> aber sprach zu ihm: Wenn nicht dein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Angesicht</a> vorangeht, so führe uns nicht von hier hinauf.</p>
<p>16 Denn woran soll erkannt werden, dass ich und dein Volk vor deinen Augen Gnade gefunden haben, wenn nicht daran, dass du mit uns gehst, sodass ich und dein Volk erhoben werden vor allen Völkern, die auf dem Erdboden sind?</p>
<p>17 Der HERR sprach zu Mose: Auch das, was du jetzt gesagt hast, will ich tun; denn du hast Gnade vor meinen Augen gefunden, und ich kenne dich mit Namen.</p>
<p>18 Und Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen!</p>
<p>19 Und er sprach: Ich will vor deinem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Angesicht</a> all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des HERRN: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.</p>
<p>20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.</p>
<p>21 Und der HERR sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen.</p>
<p>22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin.</p>
<p>23 Dann will ich meine Hand von dir tun und du darfst hinter mir her sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen.</p>
<p>Mose fühlte sich irgendwie überfordert, dieses ganze Volk <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Israel</a> zu führen und zu leiten. Gott hatte ihm zwar seinen Bruder Aaron und seine Schwester Mirijam zur Seite gestellt, diese beiden sollten ihn unterstützen das Volk zu führen. Aber diese hatten ja bei der Geschichte mit dem Goldenen Kalb gerade erst versagt, und selber eine ganze Menge Bockmist gebaut. Und die anderen Priester und Leviten hatten sich nicht als richtige Führungspersönlichkeiten gezeigt.</p>
<p>So fühlte sich Mose als Leiter und Führer des Volkes <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Israel</a> einsam und allein, mit diesem großen Auftrag das Volk ins gelobte Land zu führen.</p>
<p>Interessant in diesem Kapitel ist, dass einen Vers vor dem Text, den wir gelesen haben, im Vers 11 mit Josua schon die nächste Generation der Leiter vorgestellt wird, aber Mose sieht sie noch nicht. Er fühlt sich einsam und allein. So tritt er vor Gott. Auf der anderen Seite stehen aber die Verheißungen Gottes an ihn: Gott will ihn führen.</p>
<p>Dabei ist mir ein Wort in diesen Verheißungen sehr wichtig geworden. Gott sagt zu Mose: „Ich will dich zur Ruhe leiten.“ Es wird deutlich, dass man mit Stress und Hektik nicht weit kommt, sondern in allem was man tut, braucht man Zeiten der Ruhe.</p>
<p>Wir Menschen sind keine Hochleistungsmaschinen, die 24 Stunden am Tage und 7 Tage in der Woche wirken können, sondern wir brauchen die Zeiten der Ruhe.</p>
<p>Als ein äußeres Zeichen der Zusage Gottes will Mose nun das Angesicht Gottes sehen. Und was tut Gott? ER lässt sich auf die Bitte von Mose ein, zumindestens teilweise.</p>
<p>Das Erste: Gott erneuert dem Mose seine Gnadenzusage: „Du hast Gnade vor meinen Augen gefunden und ich kennt dich bei deinem Namen!“</p>
<p>Wir dürfen eins wissen. Das was Gott hier dem Moses zusagt, gilt spätestens seit <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> Christus auch für uns. Der große Gott kennt uns ganz persönlich und mit Namen. Wir sind bei Gott keine Nummer. Und das <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> Christus als Kind in der Krippe auf diese Erde kam und dass er als Mann am Kreuz auf Golgatha starb ist. Krippe und Kreuz sind die großen Zeichen der Gnade Gottes, welches für jeden von uns jeden gelten.</p>
<p>Das Zweite:  Und nun tritt Mose mit seiner Bitte vor Gott: „Lass mich deine Herrlichkeit sehen!“</p>
<p>Was würden wir jetzt Gott bitten?</p>
<ul>
<li>Mache mich wieder gesund, als Zeichen deiner Größe!“</li>
<li>Mache mich zum Millionär, als Zeichen deiner Allmacht!“</li>
<li>Oder was ..?</li>
</ul>
<p>Würden unsere Bitten mehr auf unser Ich bezogen sein oder würden sie mehr auf unseren Auftrag, auf unsere Mission bezogen sein?</p>
<p>Bei Mose war es sein Auftrag. Man könnte die Bitte fortsetzen: „Lass mich deine Herrlichkeit sehen, damit ich wieder motiviert bin, dein Volk in das gelobte Land zu führen, damit ich gestärkt bin deinen Auftrag auszuführen.</p>
<p>Mose bittet also: Lass mich deine Herrlichkeit sehen!</p>
<p>Und Gott gibt sich dem Mose zu erkennen. Er erfüllt dessen Bitte. Doch sein Angesicht kann Mose aber nicht sehen, denn wie sagt Gott „denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.“</p>
<p>Diese Erfahrung machte auch der Prophet Jesaja, als er ausrief: „Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.“ (Jesaja 6,5)</p>
<p>Wir Menschen können die Größe und Herrlichkeit Gottes nicht ertragen, wir würden vergehen. Die Heiligkeit Gottes macht es uns unmöglich ihn von Angesicht zu Angesicht zu sehen.</p>
<p>Darum bietet Gott Mose einem Kompromiss an: „Hier auf dem Felsen, wo du stehst ist ein Felsspalt. Dahinein in diesen Felsspalt will ich dich stellen. Ich will dich mit meiner Hand schützen und wenn ich dann an diesem Felsspalt vorübergegangen bin, dann darfst du mir hinterher sehen.“</p>
<p>So ist es dann auch geschehen. Mose bekam neuen Mut und neue <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kraft</a>, das Volk weiter durch die Wüste zu führen.</p>
<p>Es wurden neue Gesetzestafeln gemacht. Die Alten hatte er ja wegen des Ungehorsames des Volkes zerschlagen.</p>
<p>Die Begegnung mit Gott hatte Mose verändert. Sie hat ihn dann so zum Strahlen gebracht, dass das Volk vor ihm fürchtete und man auf sein Gesicht sogar eine Decke legte.</p>
<p>Auch uns will Gott in der Begegnung mit ihm ermutigen. Im Gegensatz zu Mose können wir das Angesicht Gottes sehen. Seit der Vorhang im Tempel zerrissen ist, haben wir einen freien Zugang zu Gott. Seitdem hat das Angesicht Gottes für uns ein Gesicht. Es ist <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> Christus, der Gekreuzigte und Auferstandene. Das Gesicht Gottes ist mit einer Dornenkrone bekrönt und mit Leidensstriemen durchzogen. Jesus spricht uns heute an: „Das tat ich für dich! Was tust du für mich?“ In Jesus Christus sehen wir das Angesicht des lebendigen Gottes. Es ist das Angesicht des leidenden und des liebenden Gottes. Des Gottes, der sich dem Schwachen und des Armen zuwendet.</p>
<p>Es ist das Angesicht Gottes, der die Traurigen tröstet, die Lahmen vor Freude springen lässt und die Blinden sehend macht.</p>
<p>Es ist das Angesicht Gottes, der die Hungrigen satt macht und die Armen reich.</p>
<p>Es ist das Angesicht Gottes, der den Schwachen stark macht, den Kranken aufrichtet, den Ausgestoßenen annimmmt und den Verachteten liebt.</p>
<p>Wir wissen nicht, was uns die Zukunft bringen wird, wir wissen nicht was der morgige Tag bringen wird. Die Zukunft wird ein Rätsel bleiben. Und selbst die, die die an so etwas wie Sternbilder glauben, können nicht mehr sicher sein, den wie schreibt die Bildzeitung gestern: Die Erde eiert und darum sind alle Horoskope falsch.“</p>
<p>Nun Gott sei Dank brauchen wir das nicht, denn uns gilt die Zusage, die Gott dem Mose gegeben hat: „Mein Angesicht soll vorangehen!“</p>
<p>Verlassen wir uns in Zukunft auf Gottes Angesicht in Jesus Christus und lassen uns von ihm leiten. Amen</p>
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		<title>Vom Geben zum Segen und Loben &#8211; Predigt zum Erntedankfest 2010 &#8211; 2. Korinther 9,6-15</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2010/10/vom-geben-zum-segen-und-loben-predigt-zum-erntedankfest-2010-2-korinther-96-15/</link>
		<comments>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2010/10/vom-geben-zum-segen-und-loben-predigt-zum-erntedankfest-2010-2-korinther-96-15/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 16:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Dank]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Erntedank]]></category>
		<category><![CDATA[Geben]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Kinder, liebe Gemeinde, wir feiern heute das Erntedankfest. Wir danken Gott, dass wir genug zu essen und zu trinken haben. Wir danken Gott, dass wir Brot haben. Haben wir uns schon einmal überlegt, wie bei uns heute Brot entsteht. Ich habe hier einmal ein...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kinder, liebe Gemeinde,<br />
 wir feiern heute das Erntedankfest. Wir danken <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gott</a>, dass wir genug zu essen und zu trinken haben. Wir danken <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gott</a>, dass wir Brot haben.<br />
 Haben wir uns schon einmal überlegt, wie bei uns heute Brot entsteht.<br />
 Ich habe hier einmal ein Roggenbrot mitgebracht. Und ich habe hier Roggenkörner mitgebracht. Es sind nur wenige. Diese Handvoll Körner reichen nicht, dass daraus ein Brot wird. Es wird höchstens ein Brötchen daraus.<span id="more-798"></span></p>
<p>Damit es mehr Körner werden ist es darum wichtig,</p>
<ul>
<li>dass der Bauer die Körner in die Erde sät</li>
<li>er muss sie pflegen und muss viele Monate warten bis die Ähren reif sind</li>
<li>dann muss er sie ernten und dreschen.</li>
</ul>
<p>Dann kommen die Körner in die Mühle und werden dort zu Mehl gemahlen.<br />
 Anschließend kommt das Mehl in die Bäckerei dort wird mit einigen Zusätzen wie Wasser, Hefe und Salz das Brot gebacken. Das können wir dann kaufen und essen.<br />
 Es dauert also eine lange Zeit und viele Menschen sind beteiligt, ehe aus den Körnern ein Brot wird.<br />
 Und nun sind wir heute hier <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gott</a> für die Körner und das Brot zu danken. Wir sind heute hier Gott für die vielen Gaben unseres Lebens zu danken.<br />
 Und wir werden heute auch daran erinnert, dass wir nicht allein auf dieser Erde leben, sondern dass auch andere Menschen gib. Menschen, die unsere Hilfe und unseren Beistand brauchen. Und Menschen, die auch uns beistehen. Dazu will uns der Apostel Paulus erinnern und ermutigen, wenn er schreibt:</p>
<p>2. Korinther 9,6-15<br />
 6 Denkt daran: Wer wenig sät, wird auch wenig ernten. Und wer reichlich sät, wird reichlich ernten.&#8217;<br />
 7 Jeder soll für sich selbst entscheiden, wie viel er geben möchte, und soll den Betrag dann ohne Bedauern und ohne Widerstreben spenden. Gott liebt den, der fröhlich gibt.<br />
 8 Er hat die Macht, euch mit all seiner Gnade zu überschütten, damit ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles habt, was ihr zum Leben braucht, und damit ihr sogar noch auf die verschiedenste Weise Gutes tun könnt.<br />
 9 In der Schrift heißt es ja ´von dem, der in Ehrfurcht vor Gott lebt`: »Er teilt mit vollen Händen aus und beschenkt die Bedürftigen; das Gute, das er tut, hat für immer Bestand.«<br />
 10 Derselbe ´Gott`, der dafür sorgt, dass es dem Bauern nicht an Saat zum Aussäen fehlt und dass es Brot zu essen gibt, der wird auch euch mit Samen für die Aussaat versehen und dafür sorgen, dass sich die ausgestreute Saat vermehrt und dass das Gute, das ihr tut, Früchte trägt.<br />
 11 Er wird euch in jeder Hinsicht so reich beschenken, dass ihr jederzeit großzügig und uneigennützig geben könnt. Und wenn wir dann eure Spende überbringen, werden die, die sie empfangen, Gott danken.<br />
 12 Ihr seht also: Dieser Dienst, der zur Ehre Gottes getan wird, trägt nicht nur dazu bei, die Nöte der Gläubigen in Jerusalem zu lindern, sondern bewirkt noch weit mehr, indem er zu vielfachem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Dank</a> gegenüber Gott führt.<br />
 13 Euer Einsatz bei diesem Projekt zeigt, dass ihr in eurem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Glaube</a>n bewährt seid, und dafür werden die, denen ihr dient, Gott preisen. Sie werden ihn dafür preisen, dass ihr euer Bekenntnis zum Evangelium von Christus ernst nehmt und eure Verbundenheit mit ihnen und allen anderen auf eine so großzügige und uneigennützige Weise zum Ausdruck bringt.<br />
 14 Und wenn sie für euch beten, werden sie das voll Sehnsucht nach euch tun, weil Gott seine Gnade in so reichem Maß über euch ausgeschüttet hat.<br />
 15 <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Dank</a> sei Gott für das unbeschreiblich große Geschenk, das er uns gemacht hat!</p>
<p>Von Gott lernen, müssen wir das wirklich?<br />
 In der Schule kann man lernen – die meisten von den Kindern sind sicher froh, dass erst einmal Ferien sind und man nicht lernen muss.</p>
<p>Von Gott lernen großzügig zu sein!<br />
 Es sagt der Apostel Paulus, dass wir von Gott lernen sollen. Wir sollen von Gott lernen so großzügig zu sein wie er. Wir sollen so großzügig sein, wie Gott mit uns großzügig ist. Wie er uns seine ganze Liebe und seine Barmherzigkeit schenkt.</p>
<p>Liebe Gemeinde,<br />
 gerade das Bild vom großzügigen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Geben</a> findet sich auch im modernen Unternehmensmanagement wieder. Geht es einem Unternehmen wirtschaftlich schlecht, ist man meistens zuerst geneigt in der Werbung und im Personal zu sparen.<br />
 Interessant ist, dass viele Unternehmensberater heute sagen, dass das genau der falsche Weg ist. Sicher sollte man die Werbung überarbeiten und falsche Werbung einstellen, aber man muss sie gerade dann auch intensivieren. Und gutes Personal sollte man solange wie möglich halten, denn wenn es wirtschaftlich wieder besser geht, kann es recht teuer sein neues Personal wieder einzustellen und einzuarbeiten. Wir wissen ja um den Fachkräftemangel in der Wirtschaft.<br />
 Vielleicht hinkt diese Bild etwas, aber wie oft machen wir doch auch im eigenem Leben die Erfahrung, wenn wir zu sparsam sind im Abgeben, wird es auch recht sparsam sein im Wiederbekommen., im Nehmen. Es ist wirklich so.<br />
 Wer nicht bereit ist zu geben, wird auch keinen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Segen</a> empfangen.<br />
 Dazu sind mir zwei kleine Geschichten begegnet, über die ich schmunzeln musste.<br />
 Die erste Geschichte illustriert, wie knausrig Menschen sein können:<br />
 Erwin und Martha gehen seit fast 20 Jahren jedes Jahr nach Nobitz zu Flugshow. Erwin sagt zu Martha: „Martha ich würde gern einmal mit dem Flieger fliegen. Martha sagt darauf. „Aber das kostet 50 Euro – und 50 Euro sind 50 Euro.“Erwin darauf: Aber ich werde bald 75 Jahre. Dann kann ich es vielleicht nicht mehr.  Martha noch einmal: „Aber das kostet 50 Euro – und 50 Euro sind 50 Euro.“<br />
 Das hörte ein Pilot. Er sagt: „In Ordnung Leute, ich mache mit euch einen Deal. Wenn ihr beim Fliegen nicht schreit, dann ist der Flug kostenlos, aber wenn einer schreit bekomme ich 50 Euro.<br />
 Sie vereinbarten es und flogen los. Der Pilot machte alle möglichen Arten von Drehungen und Wendungen, Bögen und Saltos, aber kein Wort war zu hören. Er flog noch ein zweites Mal, immer noch nichts &#8230; so landete er.<br />
 Er wandte sich an Erwin, als sie gelandet waren und sagte:&#8221;Das kann doch nicht wahr sein, das keiner bei den vielen Wendungen und Schleifen nichts gesagt hat.&#8221;Und Erwin antwortete: &#8220;Ich wollte ja etwas sagen, als Martha herausfiel&#8230; aber 50 Euro sind 50 Euro.<br />
 Eine zweite kleine Geschichte zeigt, dass man mit weniger manchmal bescheidener ist als mit viel:<br />
 Ein junger Mann ging zu seinem Pfarrer um mit ihm über seine berufliche Karriere zu beten und Gott um seinen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Segen</a> zu bitten. Er verdiente in der Woche 40 Euro und war bereit immer 4 Euro als Zehnten abzugeben. Das tat er auch. Nach ein paar Jahren hatte er dann einen Zehnten von 500 Euro pro Woche. Das war ihm doch zu viel immer so viel zu geben. So ging er zum Pfarrer und fragte ihn, ob er denn von seiner Zusage mit dem Zehnten Abstand nehmen könnte und ob Gott dennoch seine Karriere segnen würde. Da sagte der Pfarrer: „Eigentlich nicht. Aber wir können etwas anderes tun. Wir können Gott bitten, dass er ihr Einkommen auf 40 Euro in der Woche reduziert, denn bei 4 Euro hatten sie kein Problem mit dem Zehnten.“<br />
 Im Evangelium und in der Sprechmotette und auch in den beiden Kurzgeschichten haben wir gehört, wie das aussieht, wenn man sein Leben immer nur auf sich selber bezieht. Wenn die wichtigste Aussage im Leben heißt: „Ich möchte haben!“ Dann kann eines Tages die Antwort lauten: „Du Narr!“ Das ist hart, aber es ist so.<br />
 Ist man dann nicht wirklich ein Narr, wenn man nur alles auf sich selbst bezieht und den anderen vergisst, wenn man selber zum Raffke wird, zum Menschen, der sich selbst in dem Mittelpunkt stellt.<br />
 Was sagt nun der Apostel Paulus:<br />
 „Jeder soll für sich selbst entscheiden, wie viel er geben möchte, und soll den Betrag dann ohne Bedauern und ohne Widerstreben spenden. Gott liebt den, der fröhlich gibt. Er hat die Macht, euch mit all seiner Gnade zu überschütten, damit ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles habt, was ihr zum Leben braucht, und damit ihr sogar noch auf die verschiedenste Weise Gutes tun könnt.“<br />
 Also es ist sicher jedem seine ganz persönliche Entscheidung, wie viel und was er gibt. Aber er sollte dann auch dazu stehen. Das sagt hier auch der Apostel.  Doch er macht uns aber auch sogleich deutlich, dass Gott uns alle liebt. Er macht uns deutlich, das Gott, der Geber aller guten Gaben ist, wie wir es auch in den Erntedankliedern singen. Und Gott liebt besonders die, die fröhlich geben. Denen hat er seinen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Segen</a> verheißen. Denen hat er verheißen, dass sie das Leben in Fülle haben. Eine wundervolle Zusage. Diese Zusage gilt auch uns heute.<br />
 Der Apostel Paulus ermutigt die Gemeinde in Korinth damals für die mittlerweile verarmte Gemeinde in Jerusalem ein Opfer zu bringen. Ein Opfer als Zeichen der Verbundenheit als Zeichen der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinschaft</a>, der Zusammengehörigkeit.<br />
 Genau das zeichnet auch das Miteinander in der christlichen Gemeinde aus. Füreinander da sein, wenn der andere meine Hilfe und meinen Beistand braucht. Darin liegt auch die Segenszusage Gottes: „Wer bereit ist mit offenem Herzen zu geben, dem hat Gott auch seinen Segen verheißen.“<br />
 Gottes Segen wirkt im Weitergeben. Bei denen, die weitergeben und bei denen, die die gaben empfangen. Es entsteht eine Gemeinschaft zwischen Gebenden und Empfangenden. Und da heraus entsteht Dank und <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Lob</a> Gott gegenüber. Am Ende können wir dann mit Paulus sagen:<br />
 „<a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Dank</a> sei Gott für das unbeschreiblich große Geschenk, das er uns gemacht hat!<br />
 Das wünsche ich euch allen für den heutigen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Ernte</a>danktag und für alle Tage eures Lebens, dass ihr immer Grund findet Gott zu loben und zu danken. Amen</p>
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		<title>Jesus Christus- gestern und heute und in Ewigkeit &#8211; wie gewiss bin ich meines Glaubens? &#8211; Predigt zu 2. Timotheus 1,6-10</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2010/09/jesus-christus-gestern-und-heute-und-in-ewigkeit-wie-gewiss-bin-ich-meines-glaubens-predigt-zu-2-timotheus-16-10/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 16:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Christ]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Gewissheit]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Gottvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Heil]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Zuversicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Gemeinde, seit einiger Zeit schickt mir jemand einmal in der Woche eine Email, &#8211; eine Minimutmacher – ein Gotteswort mit einer kurzen Auslegung, welches mir für den Alltag Mut machen soll. Heute hören wir auch einen Mutmacher. Da schreibt einer aus dem Knast an...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinde</a>,<br />
 seit einiger Zeit schickt mir jemand einmal in der Woche eine Email, &#8211; eine Minimutmacher – ein Gotteswort mit einer kurzen Auslegung, welches mir für den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Alltag</a> Mut machen soll.<br />
 Heute hören wir auch einen Mutmacher. Da schreibt einer aus dem Knast an seinen jugendlichen Freund. Und das ist eine gute fest Freundschaft, denn er schreibt vor dem Mutmacher folgendes: „Und wenn ich daran zurückdenke, wie du ´bei unserem Abschied` geweint hast, sehne ich mich danach, dich wieder zu sehen. Was wäre das für eine Freude!“Da wird eine tiefe Freundschaft spürbar.<span id="more-789"></span><br />
 Nun einander sehen ist jetzt nicht möglich. Doch der ältere kann dem Jugendlichen Mut machen, Mut machen für sein Leben als <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Christ</a>, Mut machen für seinen Dienst als <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinde</a>leiter.<br />
 Und auch uns will dieses Wort für unseren Alltag Mut machen und unseres <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Heil</a>es gewiss machen:</p>
<p>Wir lesen aus dem  2. Timotheus 1,6 – 10:<br />
 6 Aus diesem Grund erinnere ich dich an die Gabe, die Gott dir in seiner Gnade geschenkt hat, als ich dir die Hände auflegte. Lass sie  zur vollen Entfaltung kommen!<br />
 7  Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Ängstlichkeit gegeben, sondern den Geist der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kraft</a>, der Liebe und der Besonnenheit.<br />
 8  Bekenne dich daher ohne Scheu zu unserem Herrn, und schäme dich auch nicht, zu mir zu stehen, nur weil ich ein Gefangener bin – ich bin es ja um seinetwillen! Sei vielmehr auch du bereit, für das Evangelium zu leiden. Gott wird dir die nötige <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kraft</a> geben.<br />
 9  Er ist es ja auch, der uns gerettet und dazu berufen hat, zu seinem heiligen Volk zu gehören. Und das hat er nicht etwa deshalb getan, weil wir es durch entsprechende Leistungen verdient hätten, sondern aufgrund seiner eigenen freien Entscheidung. Schon vor aller Zeit war es sein Plan gewesen, uns durch <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Christ</a>us seine Gnade zu schenken,<br />
 10  und das ist jetzt, wo <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Christ</a>us ´in dieser Welt` erschienen ist, Wirklichkeit geworden. Er, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist.</p>
<p>Liebe <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gemeinde</a>,<br />
 wie sicher sind Sie ihres <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Heil</a>s?<br />
 Wir Christen, egal, wie alt wir sind, brauchen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Heil</a>sgewissheit. Wir brauchen die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gewissheit</a>, dass wir von Gott geliebt sind, von ihn angenommen sind, Anteil an seinem Reich haben oder salopp gesagt, dass wir in den Himmel kommen.<br />
 Wir brauchen das, was wir vielleicht auch als Kinder immer gebetet haben: „Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm.“<br />
 Vielleicht habt ihr auch schon solche Momente im Leben erlebt, Zeiten der Krise, der Krankheit, wo ihr körperlich schwach seid: Da kommen dann auch die Zweifel: „Bin ich gerettet? Habe ich noch eine Sünde, die ich beichten muss? Wenn ich sterben muss, kann ich da meines Heils gewiss sein?“<br />
 Nun die Bibel – Gottes Wort, macht über die Heilsgewissheit klare Aussagen. Nach dem Wort Gottes kann man nicht nur von dieser Gewissheit singen, nein wir können von ihr aus ganzem Herzen singen: „Seliges Wissen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Jesus</a> ist mein!“ – Über das Lied habe ich ja erst vor kurzen gepredigt.<br />
 Das Wort Gottes hat zur Heilgewissheit klare Aussagen.</p>
<p>1. Die Heilsgewissheit ist nicht von unserem Gefühl abhängig<br />
 Unsere menschliche Natur trifft gern die Entscheidungen und Urteile nach dem Gefühl. Und oft liegen wir sogar damit richtig. Wenn man ein gutes Gefühl hat, dann muss es ja in Ordnung sein. Wenn das, was man tut Freude bringt, dann ist es richtig.<br />
 Emotionen und Gefühle sind es oft, die unseren Tag bestimmen. Wenn man Stress und Belastungen erfährt, verletzt wird, durch Konflikte muss und mit Problemen überschüttet wird, dann kann man frustriert werden und aufgeben. Aber wenn der Tag von der Hand geht, man extra Geld macht und sich wohlfühlt, dann ist es ein guter Tag.<br />
 Sicher spielen Emotionen und Gefühle eine große Rolle im Leben. Gott hat sie uns ja auch geschenkt. Doch wir müssen lernen sie in das große Bild des Lebens einzuordnen und uns auf dieses zu konzentrieren. Eben, wenn man schwach oder krank ist oder in eine Krise gerät, nicht in Panik zu verfallen, sondern sich dessen gewiss machen, dass Jesus bei uns ist, in den guten und in den schlechten Seiten.<br />
 Als Jugendlicher habe ich oft kleine Traktate von Campus für Christus bekommen. Da ist mir ein Bild aus diesen Traktaten auch heute noch sehr eindrücklich. Es ist von Bill Bright, dem Gründer von Campus für Christus.<br />
 Es ist ein Zug, welcher unsere christliche Heilsgewissheit beschreibt.<br />
 Da ist die Lokomotive – das Wort Gottes. Das ist das Entscheidende: Gottes Wort mit seinen Zusagen, mit der Zusage des Heils.<br />
 Danach kommt der Kohlenwagen:  &#8211; der Glaube an Gott und an sein Wort, an seine Zusagen. Da heraus erfahren wir die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Kraft</a> zum Leben.<br />
 Als drittes kommt der Anhänger – das Gefühl. So ein Zug kann mit und ohne Anhänger fahren. Das Gefühl ist an dieser Stelle nicht maßgeblich für unsere Heilgewissheit. Es hat keine Kraft den Lebenszug zu ziehen.<br />
 Allein das Wort Gottes und der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Glaube</a> schaffen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gewissheit</a> des Heils.</p>
<p>2. Heilsgewissheit durch den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Glaube</a>n.<br />
 Was glauben die Menschen nicht alles?  Denkt einmal zurück an die vergangene Woche und an die Menschen, die euch da begegnet sind. Was glauben denn diese Menschen?<br />
 Vielleicht haben sie sich auch diese Frage gestellt, wie ein Bekannter von mir: „Wie lange es dauern mag, bis die heutigen Religionen die Mythologien von morgen sind?“<br />
 Oder wer glaubt denn, dass alles, was die Bild-Zeitung schreibt, wahr ist?<br />
 Es ist nicht einfach zu glauben.  Manchmal weigern sich sogar die Menschen an Dinge zu glauben, obwohl es dafür handfeste Beweise gibt. Als man den Kontinent Australien entdeckte, fand man ein Säugetier, welches Eier legte, und im Wasser und auf dem Land. Es hatte einen breiten flachen Schwanz. Schwimmhäute an den Füßen und es ähnelte einer Ente. Nachdem die Entdecker nach England zurückkehrten, erzählten sie davon ihren Mitmenschen. Doch die dachten es ist ein Scherz. Selbst als man das nächstemal einen Pelz von diesem Tier mitbrachte, glaubte es keiner.<br />
 Nebenbei dieses Tier heißt Duckbill Platypus.<br />
 <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Glaube</a> beinhaltet eine Entscheidung – Gott hat uns einen freien Willen gegeben  &#8211; entweder zu ihm ja zu sagen oder nein.<br />
 Wie schreibt es Paulus an die Epheser: „Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.“<br />
 Unser Glaube und unser Vertrauen auf Gott bewirken die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gewissheit</a> des Heils.</p>
<p>3. Heilsgewissheit durch Hingabe<br />
 Im 8 Vers des Predigttextes ermutigt der Apostel den Timotheus: „Bekenne dich daher ohne Scheu zu unserem Herrn, und schäme dich auch nicht, zu mir zu stehen, nur weil ich ein Gefangener bin – ich bin es ja um seinetwillen! Sei vielmehr auch du bereit, für das Evangelium zu leiden. Gott wird dir die nötige Kraft geben.“<br />
 Heilsgewissheit ist auch abhängig davon, ob und wie ich mich für meinen Herrn einsetze. Um geistlich fit zu sein, ist auch ein tägliches Training des Gehorsams und <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/%post_tag%">Gottvertrauen</a> erforderlich.<br />
 Wenn ich mal beim Trampolin-Schwingen zwei Tage ausgesetzt habe, dann fällt es mir schon wieder schwerer weiter zu machen. Dann gibt es auch da und dort etwas Muskelkater.<br />
 Und so ist es auch bei der Frage der Hingabe. Suche ich täglich die Nähe meines Herrn, lese ich täglich Gottes Wort und lasse ich mein Leben von ihm bestimmen oder lebe ich mein Leben nach meinem Gutdünken und bestimme es selber?<br />
 Heilsgewissheit heißt auf dem Weg zu sein, auf dem Weg des Glaubens, einen Schritt an den anderen im Vertrauen, dass Gott uns führt und immer auf ihn blicken.</p>
<p>4. Heilsgewissheit ist das Annehmen der Einladung Jesu<br />
 Jesus lädt jeden Menschen zu einer ganz persönlichen Beziehung ein. Paulus schreibt dazu:<br />
 Jesus ist es ja auch, der uns gerettet und dazu berufen hat, zu seinem heiligen Volk zu gehören. Und das hat er nicht etwa deshalb getan, weil wir es durch entsprechende Leistungen verdient hätten, sondern aufgrund seiner eigenen freien Entscheidung. Schon vor aller Zeit war es sein Plan gewesen, uns durch Jesus Christus seine Gnade zu schenken, und das ist jetzt, wo Jesus Christus ´in dieser Welt` erschienen ist, Wirklichkeit geworden. Er, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist.<br />
 Jetzt liegt es an uns diese Einladung anzunehmen.<br />
 Nicht immer wird es leichte und einfache Zeiten in unserem Leben geben. Manchmal kann es richtig schwer sein, und tief nach unten gehen, manchmal kann auch unser Glaube angekratzt sein. Manchmal kann es auch ins Gefängnis gehen, wie eben bei Paulus. Manchmal können uns Gewitter und Stürme des Lebens bedrohen. Doch Jesus kommt zu uns und will uns die Gewissheit des Heils schenken: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir. Ich werde dich nie verlassen oder in Stich lassen.<br />
 Dessen dürfen wir gewiss sein.<br />
 Amen.</p>
<p>gehalten am 19.09.2010 in der Kirche Fraureuth &#8211; 16. Stg. n.Trinitatis</p>
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