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	<title>Kirchenspiegel</title>
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	<description>evangelisch in Fraureuth und Gottesgrün - Impressionen</description>
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		<title>Kämpfe den guten Kampf des Glaubens</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 20:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
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		<description><![CDATA[Predigt zur Konfirmation &#8211; Pfingsten 2010 &#8211; 1. Tim . 6,11-16 Liebe Konfirmanden, liebe Konfirmandeneltern, liebe Gäste, liebe Gemeinde, wir feiern heute Konfirmation. Da denkt vielleicht niemand von uns unbedingt daran, was in zwei Wochen beginnt. Obwohl wir jeden Tag ja fast jede Stunde immer...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Predigt zur Konfirmation &#8211; Pfingsten 2010 &#8211; 1. Tim .  6,11-16</p>
<p>Liebe Konfirmanden, liebe Konfirmandeneltern, liebe Gäste, liebe <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a>,</p>
<p>wir feiern heute Konfirmation. Da  denkt vielleicht niemand von uns unbedingt daran, was in zwei Wochen beginnt.</p>
<p>Obwohl wir jeden Tag ja fast jede Stunde immer wieder darauf hingewiesen und auch vorbereitet werden werden.</p>
<p>Wir werden so darauf vorbereitet, als ob es an uns läge, ob Deutschland Fußball-Weltmeister wird oder nicht, ob es daran läge, was und wie viel wir dafür einkaufen und sammeln. Einigen Tagen bin ich z.B. stolzer Besitzer eines Sammelalbums, wo man Kärtchen von allen Spielern sammeln kann, die man bekommt, wenn man genug eingekauft hat.</p>
<p>Es wird fast übersehen, dass es doch nicht an uns, sondern an einigen Sportlern liegt, ob Deutschland Fußball-Weltmeister wird, oder wenigstens Gruppenerster der Gruppe D. Ja und dass, sich diese Sportler auch sehr intensiv darauf vorzubereiten haben.<span id="more-781"></span></p>
<p>Wir wissen, selbst wenn die Gegner für Deutschland in der Gruppe D auf den ersten Blick einfach sind, muss das nicht so sein, sondern dass kann sich manchmal auch noch recht schwierig gestalten. Dann gilt es zu kämpfen.</p>
<p>Nun auch in anderen Sportarten gilt es zu kämpfen und zu trainieren. Davon kann uns einmal Theresa erzählen.</p>
<p>- Interview Theresa Neumerkel &#8211; Ringerin -</p>
<p>Nun wird sich vielleicht jetzt mancher fragen, was hat so viel Sport mit der heutigen Konfirmation zu tun.</p>
<p>Wir finden in der Bibel Vergleiche, bei denen das <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/leben">Leben</a> als Christen und der Glaube an Jesus Christus mit dem Sport und dem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kampf">Kampf</a> verglichen werden. So auch in dem Brief, den Paulus an seinen jungen Freund und Mitarbeiter Timotheus schreibt. Er schreibt da:</p>
<p>11  Du aber gehörst <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gott">Gott</a> und stehst in seinem Dienst. Halte dich daher von all diesen Dingen fern! Dein Ziel soll etwas anderes sein: ´ein Leben, das erfüllt ist von` Gerechtigkeit, Ehrfurcht vor <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gott">Gott</a>, <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/glauben">Glauben</a>, Liebe, Standhaftigkeit und Freundlichkeit.</p>
<p>12  Kämpfe den guten Kampf, der zu einem Leben im Glauben gehört, und gewinne ´den Siegespreis` – das ewige Leben, zu dem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gott">Gott</a> dich berufen hat. Erinnere dich immer wieder daran, dass du dich vor vielen Zeugen klar und offen zu deinem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/glauben">Glauben</a> bekannt hast.</p>
<p>13  In der Gegenwart Gottes, von dem alles <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/leben">Leben</a> kommt, und in der Gegenwart Jesu Christi, der als Zeuge für die Wahrheit vor Pontius Pilatus ein klares Bekenntnis abgelegt hat, fordere ich dich auf:</p>
<p>14  Erfülle deinen Auftrag vorbildlich und untadelig, bis Jesus Christus, unser Herr, wiederkommt.</p>
<p>15  Das wird Gott zu der von ihm bestimmten Zeit geschehen lassen –er, der vollkommene und alleinige Herrscher, der König über alle Könige und der Herr über alle Herren,</p>
<p>16 er, der als einziger Unsterblichkeit besitzt und der in einem unzugänglichen Licht wohnt, er, den kein Mensch je gesehen hat und den kein Mensch je sehen kann. Ihm gebühren Ehre und Macht für immer und ewig! Amen.</p>
<p>Wer‘s nachlesen will – ihr findet es in 1. Timotheusbrief Kapitel 6,11-16.</p>
<p>Hallo, ich bin 14, fast 15 – bin deprimiert. Fühle mich leer und nutzlos. Habe kein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/leben">Leben</a> – es ist so sinnlos. Habe keine Freunde, bin hässlich und werde ausgelacht, alle Welt tritt nach mir, meine Eltern schreien mich an.</p>
<p>Am liebsten sperre ich mich ein und denke über Selbstmord nach. Habe es auch schon versucht, aber es nicht geschafft. Wollte mir die Pulsadern aufschneiden, aber das tat weh.</p>
<p>Ich bin angeblich evangelisch, aber ich versteh das alles nicht. Ich hab‘s mal mit anderen Religionen versucht, aber so richtig macht mich das nicht an. Eigentlich gibt nur eins, das ich verstehe, das ist mehr die Kultur und die Musik als die Religion – das ist Gotik. Diese Dunkelheit und das Schwarz macht mich an.</p>
<p>Ich habe keine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/zukunft">Zukunft</a>. Ich versuche mein Leben zu leben, aber meine Bemühungen sind zu kurz.</p>
<p>Ich habe vielleicht dieses Feature eines Jugendlichen zusammengebastelt, aber so ähnlich finden wir viele solcher Aussagen von jungen Leuten im Internet.</p>
<p>Und dann finden wir auch erschreckende Zahlen:</p>
<p>Jeden Tag in Deutschland 40 Selbstmordversuche und 3 Selbstmorde unter Kinder und Jugendliche.</p>
<p>Die Selbstmordrate ist in Städten, insbesondere Großstädten, höher als auf dem Land. Bei Jungs ist die Selbstmordrate dreimal höher als bei Mädchen.</p>
<p>Sehr auffällig ist auch, dass die Anzahl der Betroffenen immer weiter steigt.</p>
<p>Und die Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft für ein sinnerfülltes Leben von jungen Menschen werden immer schlechter.</p>
<p>Und genau in diese Situation von Jugendlichen hinein und auch in die Situation eines „Neuanfangs“ der Konfirmation bei  hören wir nun, was Paulus auch an einen noch fast Jugendlichen schreibt:</p>
<p>Kämpfe den guten <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kampf">Kampf</a>, der zu einem Leben im <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/glauben">Glauben</a> gehört, und gewinne ´den Siegespreis` – das ewige Leben, zu dem Gott dich berufen hat. Erinnere dich immer wieder daran, dass du dich vor vielen Zeugen klar und offen zu deinem Glauben bekannt hast.</p>
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	<a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/wp-content/uploads/2010/05/2010_05_konf2.jpg" rel="lightbox[781]"><img src="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/wp-content/uploads/2010/05/2010_05_konf2-300x225.jpg" alt="2010 05 konf2 300x225 Kämpfe den guten Kampf des Glaubens" width="300" height="225" title="Kämpfe den guten Kampf des Glaubens" /></a>
	<div>2010_05_konf2</div>
</div><p class="wp-caption-text">Konfirmanden Pfingsten 2010</p></div>
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<p>Wenn wir heute die Konfirmation feiern, wollen wir miteinander über den guten <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kampf">Kampf</a> nachdenken, zu dem der Apostel Paulus damals Timotheus, heute unsere <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/konfirmanden">Konfirmanden</a> aber auch jeden Jugendlichen und jeden Erwachsenen hier ermutigt und auffordert.</p>
<p>Das erste, was wir wissen müssen. Es gibt einen guten Kampf und einen schlechten Kampf. Was ist der Unterschied?</p>
<p>Ein schlechter Kampf ist ein Kampf ohne <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/ziel">Ziel</a>, wo man sinnlos durch die Gegend irrt. Eigentlich nicht weiß, was man so richtig will, keine Zukunft und kein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/morgen">Morgen</a> hat. Es ist so wie, wenn Don Quijote gegen die Windräder kämpft. Das führt dazu, dass man ermattet aufgibt.</p>
<p>Ein guter Kampf ist ein Kampf mit einem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/ziel">Ziel</a> – und für Christen gibt es da nur ein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/ziel">Ziel</a>:</p>
<p>das ewige Leben, zu dem Gott dich berufen hat.</p>
<p>Es ist ein Kampf, der eine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/zukunft">Zukunft</a> hat. Ein Kampf um Gott in deinem Leben treu zu bleiben.</p>
<p>Das klingt doch recht einfach!</p>
<p>Aber es hat einen Haken.</p>
<p>Hier ist der Haken – Du wirst scheitern!</p>
<p>Du Mensch wirst in der Treue zu Gott scheitern.</p>
<p>Es wird Zeiten in deinem Leben geben, wo du Gott verlässt, aber eins darfst Du wissen: Gott verlässt Dich nicht!</p>
<p>Viele Leute werden die Wahrheit verzuckern!</p>
<p>Vielleicht sagen sie: es ist einfach Christ zu sein. Und es ist nicht schwer Gott treu zu sein.</p>
<p>Aber für manchen ist es doch. Und für manchen ist das richtig schwer. Es ist ein schwerer Kampf!</p>
<p>Ist es wirklich Kampf?</p>
<p>Christ zu werden kann leicht sein, aber Christ bleiben kann ein ungeheurer Kampf bedeuten.</p>
<p>Und es gibt viele Hindernisse im Kampf des Glaubens</p>
<p>Das können zum Beispiel beste Freunde sein, auch fromme, mit ihren Ratschlägen und Hilfen.</p>
<p>Die Eltern oder Kinder, egal, wie gut sie es mit einem meinen.</p>
<p>Die Kirche oder <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a>, in der du lebst, weil sie dich nicht fördert, sondern ausnutzt und ausbeudet!</p>
<p>Und noch vieles mehr, was vordergründig gut scheint, aber bei genauerem hinsehen hinderlich ist.</p>
<p>Kämpfe den guten Kampf, der zu einem Leben im Glauben gehört, und gewinne ´den Siegespreis` – das ewige Leben, zu dem Gott dich berufen hat.</p>
<p>Was hat dir das Leben mit Ziel Erde und Welt wirklich zu bieten?</p>
<p>Es bietet, wenn wir es richtig analysieren nichts.</p>
<p>Die Lieblings-TV-Show bietet keine wirkliche Hilfe.</p>
<p>Britney Speers oder Lena Meyer-Landrut mit ihren Songs bieten nichts. Egal, wie gut sie klingen und wie cool sie sind.</p>
<p>Und Sport und Fußball, auch die Fußball-WM bieten nichts, egal wie sehr uns der runde Ball begeistert und fasziniert.</p>
<p>Wir brauchen drei Dinge um einen wirklich guten Kampf in unserem Leben kämpfen zu können.</p>
<p>1. Lass Jesus die Leere deines Lebens füllen, lass ihn Herr deines Lebens sein.</p>
<p>Gott will die Leere unseres Herzens füllen. Denn es ist Gott der uns erschaffen hat. Er bietet uns nun die Wahl an, ja und Konfirmation ist ja so ein besonderer Moment dieser Wahl. Er bietet uns nicht nur die Wahl an, zu wählen zwischen einem Leben mit Jesus Christus oder dem Tod mit dieser Welt in der wir leben, sondern er hat auch in uns die Sehnsucht nach Leben geschaffen und nur er ist es, der diese Leere füllen kann.</p>
<p>2. Höre nicht auf zu kämpfen, sondern kämpfe ihn den guten Kampf des Glaubens</p>
<p>Sicher ist das nicht leicht, aber wir wissen auch so, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist.</p>
<p>Doch du darfst wissen:</p>
<p>Wenn du müde oder einsam bist – Gott gibt dich nicht auf. Darum:</p>
<p>Gib deine Familie nicht auf.</p>
<p>Gib deine Freunde nicht auf.</p>
<p>Gib die Schule und die Arbeit nicht auf.</p>
<p>Gib die Beziehungen nicht auf.</p>
<p>Kämpfe treu zu bleiben.</p>
<p>3. Lass Gott für dich kämpfen.</p>
<p>Ein alte Geschichte aus der Bibel will uns das vor Augen führen wie das geht. Mose und die Israeliten waren als Sklaven in Ägypten und sie waren auf der Flucht. Nach langem hin und her hat der Pharao sie ziehen lassen und hat es dann schon dreimal bereut. Deswegen hat er dann auch sein Heer hinterher geschickt.  Nun vor sich das rote Meer – hinter sich ein riesen Herr der ägyptischen Armee – wen wundert‘s, dass die Israeliten sich fürchten. Mose versuchte nun die Israeliten zu ermutigen stark zu bleiben. Er sagte: Der Herr wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein! (Ex 14:14) Ja und das Ende vom Lied war – die Israeliten kamen trockenen Fußes durchs Meer und bei den Ägyptern wurden mehr als die Füße nass. Sie kamen in den Fluten des Wassers ums Leben.</p>
<p>Darum dürfen auch wir darauf vertrauen, dass Gott für uns kämpft.</p>
<p>Und es gilt eben nicht nur für Mandy und unsere Konfirmanden sondern für jeden für uns: Kämpfe ihn, den guten Kampf des Glaubens – Du hast ein Ziel das sich lohnt – eine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/zukunft">Zukunft</a> – das ewige Leben  &#8211; Gott hat dich berufen –</p>
<p>Kämpfe – wage es zu bluten – wage zu leben, was du glaubst – wage zu dem zu stehen – wage zu schreien – wage alles, was du kannst – wage auch zu scheitern.</p>
<p>Denn Jesus bietet viel</p>
<p>Viel Liebe</p>
<p>Viel Anerkennung</p>
<p>Viel Frieden</p>
<p>Viel Sicherheit</p>
<p>Viel Freundschaft</p>
<p>Viel mehr.</p>
<p>Ein Sportler muss trainieren und kämpfen um beim Wettkampf eingesetzt zu werden.</p>
<p>Jesus will dich einsetzen mit deinen Gaben und Fähigkeiten – darum höre nicht auf zu kämpfen. Amen.</p>


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		<title>Jesus und der blaue Vogel</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 13:18:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Predigt zum Konfirmandenabendmahl Pfingstsonnabend 19:30 Uhr Kirche Fraureuth Matthäus 9:9-13 Liebe Konfirmanden, liebe Eltern, liebe Gemeinde, ich habe euch heute einmal das Bild eines Blauen Vogels mit gebracht. Der blaue Vogel ist Symbol für eine ganz moderne Entwicklung der Kommunikation von Menschen in unserer Welt.Seit...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Predigt zum Konfirmandenabendmahl Pfingstsonnabend 19:30 Uhr Kirche Fraureuth<br />
 Matthäus 9:9-13</p>
<p>Liebe Konfirmanden, liebe Eltern, liebe Gemeinde,<br />
 ich habe euch heute einmal das Bild eines Blauen Vogels mit gebracht. Der blaue Vogel ist Symbol für eine ganz moderne Entwicklung der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kommunikation">Kommunikation</a> von Menschen in unserer Welt.Seit etwa 5 Jahren hat sich in der Welt des Internets eine und des Handys eine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kommunikation">Kommunikation</a>sform entwickelt, die man Soziale Medien nennt. Dabei spielen auch sogenannte Netzwerke eine große Rolle. Schüler sind da oft Mitglied bei SchüerVZ , Stundenden bei StudiVZ, Unternehmer bei XING, andere bei MyVideo und noch vieles mehr. Auch für Pfarrer und Theologen gibt es so etwas. Doch das am weitesten verbreitete Netzwerk, wo fast alle Generationen vorkommen ist Facebook. Ich weiß, dass da aus Fraureuth Leute zwischen 12 und 70 zu finden sind und nicht wenige.<span id="more-760"></span></p>
<p>Aber mir geht es heute um ein besonderes Netzwerk, wo vielleicht nicht so viel Jugendliche dabei sind. Die meisten, die man da findet, sind etwa 25 bis 60. Mir geht es heute um Twitter. Deswegen habe ich den blauen Vogel mitgebracht. Wenn man bei Twitter ein Konto eröffnet und sich angemeldet hat, da wird die Frage gestellt: Was gibt es neues?</p>
<p>Und nun kann man das mit bis zu 140 Zeichen erzählen. Doch wer will es hören besser lesen, eigentlich niemand. Denn sie fehlen noch – die Followers – die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/nachfolge">Nachfolge</a>r. Wie bekommt man die?</p>
<p>Der erste Schritt man geht auf andere hin und wird selber bei denen ein Follower – Dann heißt es langsam auf der Seite wo Following steht 1 -2 -3 usw.<br />
 Nun ich will jetzt keine Vorlesung über Twitter halten.</p>
<p>Als zweites kann man andere einladen, dass sie einem nachfolgen.</p>
<p>Warum erzähle ich euch das heute am Vorabend der Konfirmation? Da könnte man doch über viel geistlichere Dinge als Twitter sprechen.<br />
 Nun ich muss euch sagen, so ungeistlich ist hier Twitter gar nicht. Hier passiert etwas, was vor fast 200 Jahren bei <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/jesus">Jesus</a> auch schon passiert ist. Und  Tobias wird uns einmal die Geschichte vorlesen:</p>
<p>Matthäus 9:9-13</p>
<p>Jesu Gemeinschaft mit Zolleinnehmern und Sündern</p>
<p>9 Als <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/jesus">Jesus</a> weiterging und am Zollhaus vorbeikam, sah er dort einen Mann sitzen; er hieß Matthäus. <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/jesus">Jesus</a> sagte zu ihm: »Folge mir nach!« Da stand Matthäus auf und folgte Jesus.</p>
<p>10 Später war Jesus im Haus ´des Matthäus` zu Gast. Viele Zolleinnehmer und andere Leute, die als Sünder galten, waren gekommen und nahmen zusammen mit ihm und seinen Jüngern an dem Essen teil.</p>
<p>11 Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu den Jüngern: »Wie kann euer Meister nur zusammen mit Zolleinnehmern und Sündern essen?«</p>
<p>12 Jesus hörte das und erwiderte: »Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.</p>
<p>13 Geht und denkt einmal darüber nach, was jenes Wort bedeutet: ›Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer!‹ Dann versteht ihr, dass ich nicht gekommen bin, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder.«</p>
<p>Das war Twitter etwa im Jahre 25. Jesus sagte zu Matthäus: »Folge mir nach!« Da stand Matthäus auf und folgte Jesus.</p>
<p>Stellt euch mal vor, wie hier Jesus mit Menschen umgeht. Ganz anders als man es von einem Frommen erwartet. Da beginnt er neue Freundschaften aufzubauen. Freundschaften mit Menschen, die man normalerweise meidet. Auch wir kennen alle solche Menschen: Mit dem will ich nichts zu tun haben, bleib mir von der Pelle.</p>
<p>Also der Matthäus, das war so einer mit dem wollte ein frommer Rabbiner nichts zu tun haben. Von den meisten Juden wurde der Zöllner verachtet. Schon einfach der Berufsstand assoziiert, dass der ein Betrüger und Kollaborateur sein muss. Komisch auch heute gibt es solche Berufe, aber auf der anderen Seite brauchen wir sie.</p>
<p>Ihr wisst alle um das hässliche Tucholsky-Zitat: „Soldaten sind Mörder“ und doch brauchen wir sie in unserer Gesellschaft – die Soldaten – und wir wissen auch wie viele Christen ein gespaltenes Verhältnis zur Bundeswehr haben. Natürlich ist das nicht einfach – wenn dann wie ich es erlebe wie ein Großneffe in der Einheit in Afghanistan ist, wo am Karfreitag 3 Soldaten ums Leben kommen.</p>
<p>Und immer wieder haben wir Situationen im Leben, wo uns Menschen begegnen, die Außenseiter sind – oder sind wir der Außenseiter – das werdet ihr als Konfirmanden in eurem Leben noch oft erleben – und eure Eltern, eure Paten und Großeltern haben das auch oft erlebt. Wie geht man nun miteinander um?</p>
<p>Hält man sich an die Masse und tut, was man tut, was die Masse tut. Wenn die Masse einen links liegen lässt, lasse ich ihn auch liegen, oder tue ich es anders.</p>
<p>Bei Twitter muss ich mich entscheiden, ob ich jemanden nachfolge. Ja ich kann sogar jemanden ablehnen, dass er mir nachfolgt. Es gibt auch schon Programme, die automatisch mich dem anderen nachfolgen lassen, wenn er mir nachfolgt, aber das ist nicht gut.</p>
<p>Manchmal folgen dann auch gewisse Damen nach, in der Hoffnung, dass man ihnen nachfolgt. Da ist es gut, dass man blocken kann.</p>
<p>Nun kommt Jesus die Straße herunter und trifft den verachtetet Zöllner Matthäus „Der ist doch das letzte“. Normalerweise macht man um solche Menschen einen großen Bogen.</p>
<p>Doch Jesus geht direkt auf ihn zu und sagt kurz und knapp: Folge mir nach!. Nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>wir hören hier nichts von Buße, von umkehr, von Vergebung, von Schuld, von Gnade, von Reue – von all diesen uns so geläufigen christlichen Bekehrungsbegriffen – nichts.</p>
<p>Nur: &#8211; Folge mir nach! Und was macht Matthäus? Er tut’s Er folgt Jesus nach, ohne wenn und aber, ohne Fragen. Eigentlich verwunderlich. Würden wir nicht erst noch so viele Fragen haben?</p>
<p>Vielleicht sind die Fragen, die wir haben gar nicht so von entscheidender Bedeutung, sondern bei Matthäus wird deutlich, was bei einem Menschen wirkliche Bedeutung hat, damit er auf einen anderen Menschen hört und bereit ist sein Leben zu ändern.</p>
<p>Jesus hatte mit seinen drei Worten: 2 Folge mir nach!“ dem Matthäus deutlich gemacht: „Ich habe wirklich existenzielles Interesse an dir.“</p>
<p>Manchmal erlebt man es, das Menschen unheimlich viel Worte machen – aber am Ende kommt nicht raus, weil sie einen mit den vielen Worten doch nur loswerden wollenen.</p>
<p>Dieser Matthäus – so unspektakulär nüchtern die Begegnung mit Jesus war – wurde zu einem der zwölf Jünger Jesu und zum Autor des Matthäusevangeliums.</p>
<p>Aber so unspektakulär nüchtern die Begegnung mit Jesus war, so radikal war sie auch.</p>
<p>Wie geht es weiter. Er lässt alles stehen und liegen und folgt Jesus nach. Seine Kehrtwende ist radikal. Sie kostet ihm alles. Sie kostet ihm seinen Job, seine bisherige Existenz, seine berufliche und familiäre Sicherheit. Und doch spürt er es – ich muss es tun. Und er tut es. Er folgt Jesus nach.</p>
<p>Und was tut er noch – er lädt seine Kumpels zu einer Party ein. Isst und trinkt mit ihnen, hat mit ihnen Tischgemeinschaft. Aber nicht nur das. Sondern er lädt auch Jesus und seine Jünger mit ein.</p>
<p>Aber das darf doch nicht wahr sein, dass der Jesus nun zu dem Matthäus geht, das war ja noch mit ach und krach zu verkraften, aber dass er jetzt noch sich mit den Typen an den Tisch setzt und auch noch seine Jünger dazu, das ist doch irgendwie zu viel.</p>
<p>Die Pharisäer haben es natürlich so gemacht, wie man es immer macht, wenn man feige ist. Sie haben nicht Jesus direkt gefragt, sondern indirekt seine Jünger: »Wie</p>
<p>kann euer Meister nur zusammen mit Zolleinnehmern und Sündern essen?«</p>
<p>Nun Jesus lässt es sich nicht nehmen und antwortet direkt:</p>
<p>»Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Geht und denkt einmal darüber nach, was jenes Wort bedeutet: ›Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer!‹ Dann versteht ihr, dass ich nicht gekommen bin, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder.</p>
<p>Und genau das ist Gemeinde, das ist christliche Gemeinde, das sind wir, das sind wir heute Abend, aber auch morgen im Konfirmationsgottesdienst. Bei der Vorbereitung des Konfirmandenabendmahles ist mir dazu ein Satz von Morton Kelsey hängen geblieben: „Die Kirche ist kein Museum für Heilige, sondern ein Krankenhaus für Sünder.“</p>
<p>Genau das meint Jesus. Dass die Wirklichkeit oft anders ist, dass Kirche oft mehr Museum ist, oder gar Krankheit verstärkt erfahren wir leider auch – aber das ist nicht im Sinne des Gründers. – Die Konfirmanden möchte ich nur an den Kurzfilm von der Konfifreizeit erinnern.</p>
<p>Darum gilt es auch uns gerade wenn wir uns am Tisch des Herrn versammeln auch die Zusage Jesu: „ Ich bin gekommen zu rufen die Sünder an den Tisch der Barmherzigkeit.“</p>
<p>Folge mir nach! – dieses Wort Jesu gilt jeden Menschen und jeden der kommen will, den dürfen wir nicht ausschließen, sondern einladen.</p>
<p>So wie man sich bei Twitter bemüht viele Followers zu haben, sollten wir uns auch bemühen, dass Jesus sie durch uns hat und das wir auch selber das tun. Und das wir es gemeinsam tun, darum auch Tischgemeinschaft darum auch Abendmahl. Amen</p>


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		<title>Predigt &#8211; Sonntag Misericordias Domini 2010 &#8211; 1.Petrus 2, 21b-25: Jesus nachfolgen – lohnt sich das?</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2010/04/predigt-sonntag-misericordias-domini-2010-1-petrus-2-21b-25-jesus-nachfolgen-%e2%80%93-lohnt-sich-das/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 20:36:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Christi]]></category>
		<category><![CDATA[Friede]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Heiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Kempten]]></category>
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		<category><![CDATA[Vergebung]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Gemeinde, eines der ältesten Bücher zum Thema Nachfolge außer der Bibel selbst, welches auch noch heute gelesen wird, ist das Buch Nachfolge Christi von Thomas von Kemten. Er hat es zwischen 1424 und 1427 in lateinischer Sprache herausgegeben und 1438 in deutsche Sprache. Meine...


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/liebe">Liebe</a> Gemeinde,</p>
<p>eines der ältesten Bücher zum Thema Nachfolge außer der Bibel selbst, welches auch noch heute gelesen wird, ist das Buch Nachfolge <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/christi">Christi</a> von Thomas von Kemten.</p>
<p>Er hat es zwischen 1424 und 1427 in lateinischer Sprache herausgegeben und 1438 in deutsche Sprache.</p>
<p>Meine Ausgabe stammt aus dem Jahr 1975. Das hatte ich mir als Jugendlicher gekauft und ich gebe es zu, habe aber nicht viel in dem Buch gelesen. Als Jugendlicher hatte ich da sicher anderer Interessen, und dann ist es in meinem Bücherregal verschwunden. Es ist immer mal wieder aufgetaucht, aber doch nur sporadisch gelesen worden.<span id="more-754"></span></p>
<p>Dabei ist das Buch in seiner Sprache vielleicht veraltet, aber in seinem Inhalt noch ganz aktuell, wen es über die Nachfolge <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/christi">Christi</a> schreibt.</p>
<p>Und dieses Buch macht von Anfang an deutlich, dass echte <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/nachfolge">Nachfolge</a> eine große Herausforderung ist. Schon die Überschrift des ersten Kapitel im ersten Buch macht es uns deutlich, wenn Thomas von Kempen schreibt:</p>
<p>„Folge Christus nach und lerne verschmähen, was vergänglich ist“</p>
<p><a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/nachfolge">Nachfolge</a> ist eben nicht nur ein bisschen an Jesus denken und ihn als guten Freund oder Kumpel zu haben. Nein dafür ist sein Sterben am Kreuz und seine Auferstehung viel zu wertvoll.</p>
<p>Das macht uns auch der Apostel Petrus deutlich, der in seinem 1. Brief Kapitel 2, 21b-25 folgendes schreibt:</p>
<p>Ihr <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/liebe">Liebe</a>n,</p>
<p>habt ihr schon einmal probiert in die Fußstapfen des anderen zu treten und ihm nachzugehen.</p>
<p>Als Kind hat man das sicher schon einmal probiert in den Fußstapfen der Erwachsenen zu treten. Doch das war ein schwieriges Unterfangen, denn die Erwachsenen hatten einen großen Schritt und da musste man sich ja richtig anstrengen, das zu schaffen.</p>
<p>Oder bei einer Bergwanderung muss man wenn es über besonders enge Pässe geht, genau auf die Stellen treten, wo der Bergführer hintritt. Er kennt sich hier aus und weiß, wo die richtigen Trittstellen sind. Und wenn man da nicht genau aufpasst, da kann man ganz schnell abstürzen.</p>
<p>Wenn Petrus hier von den Fußstapfen Christi schreibt, denen wir nachfolgen sollen, dann ist das für uns eine ungeheure Herausforderung und verlangt von uns die ganze Konzentration im <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/leben">Leben</a> als Christen. Jesus Christus kann man nicht nebenbei nachfolgen und gleichzeitig noch soviel anderes tun.</p>
<p>Unsere moderne Gesellschaft macht uns zu sogenannten Multitasking-Menschen. Das heißt man wird herausgefordert mehreres gleichzeitig zu tun.</p>
<p>Es ist doch heute fast normal, dass da vieles gleichzeitig tut. Da macht man am Schreibtisch eine Arbeit, gleichzeitig wird telefoniert, dann werden mal schnell zwischendurch die Emails gelesen, man schreibt eine kurze Meldung in Twitter oder Facebook, vielleicht isst man noch eine Schnitte und trinkt eine Tasse Kaffee, führt noch ein Gespräch mit einem anderen, ja und dann läuft da noch das Radio oder sogar der Fernsehen oder man schaut sich nur schnell eine Webseite oder ein Video im Internet an.</p>
<p>Da wird uns schon klar, dass man da nirgendwo 100% bei der Sache ist. Ihr könnt mir glauben, ich weiß wovon ich rede.</p>
<p>Und bei manchen Menschen ist das mit der Nachfolge <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/christi">Christi</a> so. Sie ist da eines unter vielen. Und das geht auch 100% schief.</p>
<p>Nein, die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/nachfolge">Nachfolge</a> Christi ist eine totale Herausforderung. Wir werden aufgefordert so zu leben, wie Jesus gelebt hat.</p>
<p>Es sind vier Punkte, die Petrus hier aufzählt.</p>
<p>1.Jesus lebte ohne Sünde – darum sei auch Du ohne Sünde – lebe rein.</p>
<p>2.Jesus hat nie gelogen oder andere betrogen– darum sei auch Du immer und überall ehrlich und echt</p>
<p>3.Jesus ließ sich verschmähen und beschimpfen, ohne dass er es auch wieder tat – darum sei immer und überall freundlich und zuvorkommend.</p>
<p>4.Jesus war nie auf Vergeltung und Rache aus, sondern er hat sogar denen vergeben, die ihn ans Kreuz gebracht haben. Darum lebe auch du in der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/vergebung">Vergebung</a>. Vergebe immer und überall.</p>
<p>Das ist unmöglich, wird jetzt mancher sagen, oder wenn er es nicht ausspricht, dann wenigsten innerlich denken. Genau an diesen vier Punkten wird deutlich, unter welcher Herausforderung wir als Christen stehen, wenn wir den Fußstapfen Christi nachgehen.</p>
<p>Ich möchte mit euch über die vier Punkte im Einzelnen nachdenken:</p>
<p>1. Jesus lebte ohne Sünde – darum sei auch Du ohne Sünde – lebe rein.</p>
<p>Jesus lebte ohne Sünde, das ist eine der Kernaussagen der Bibel. Und doch ist das für viele Menschen nicht vorstellbar. Für Nikos Kazantzakis war das 1951 Veranlassung für einen Roman, wo er das <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/leben">Leben</a> Jesus aus seiner Sicht beschrieb. Der Roman hatte den Titel „Die letzte Versuchung“. Den meisten ist da eher, der Film aus dem Jahre 1988 bekannt. Er beschreibt da Jesus als einen als Zweifelnder und mit seinem Schicksal Hadernder gezeichnet, der sich verschiedenen Versuchungen ausgesetzt sieht. Bis hin dass er fast der Versuchung nachgibt nicht als Messias zu sterben. Das Roman und Film kontroverse Diskussionen ausgelöst haben, könnt ihr euch sicher vorstellen. Bis hin dass der Roman auf dem Index der verbotenen Bücher stand.</p>
<p>Aber genau das ist es auch, was viele unserer Mitmenschen denken. Doch die Bibel sagt etwas anderes. Im Hebräerbrief Kapitel 4, 15 lesen wir:</p>
<p>„Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde.“</p>
<p>Ja auch Jesus wurde versucht, doch er hat den Versuchungen widerstanden.</p>
<p>Nun in der Nachfolge werden wir jetzt herausgefordert, ohne Sünde zu leben und den Versuchungen zu widerstehen.</p>
<p>Das ist unmöglich werden wir sagen. Ja aus menschlicher Sicht ist es wirklich unmöglich.</p>
<p>Wie schwer fällt es uns schon der Versuchung nach einem leckeren Stück Torte oder auch mehrerer zu widerstehen, die den Zeiger der Körperwaage wieder nach oben schnellen lassen.</p>
<p>Dabei ist das <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/leben">Leben</a> ohne Sünde mit unserem Denken, Sprechen und Handeln der Index für unsere Nachfolge.</p>
<p>Thomas von Kempten schreibt dazu: <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/liebe">Liebe</a>r Bruder! Nichts, nichts soll dir die Zuversicht aus dem Herzen nehmen können, dass auch du noch im geistlichen Leben weiterkommst. … Steh auf und fang augenblicklich an und sprich: „Jetzt ist es Zeit zum Handeln, Zeit zum Streiten, jetzt hat die Stunde geschlagen zu meiner Besserung!</p>
<p>Aber er macht auch deutlich, dass wir die Sünde nie aus eigener Kraft besiegen werden. Wir können sie nur dadurch besiegen, dass wir uns an Jesus Christus hängen und von ihm die Kraft empfangen. Wir werden leider fallen, aber er hilft uns auf, er richtet uns auf, wenn wir uns an ihn hängen.</p>
<p>2.Jesus hat nie gelogen oder andere betrogen– darum sei auch Du immer und überall ehrlich und echt.</p>
<p>Zu der Tatsache, dass Jesus nie gelogen hat brauche ich nicht viel zu sagen, sondern viel mehr steht hier die Herausforderung unter die wir hier gestellt werden.</p>
<p>Gibt es jemand hier, der in seinem Leben noch nie gelogen hat, der immer und überall ehrlich und echt war?</p>
<p>Ich glaube, wenn jetzt jemand hier die Hand gehoben hätte, hätte er oder sie spätestens jetzt gelogen.</p>
<p>Ich selber kann das von mir nicht behaupten. Wie schnell stehen wir in der Versuchung, wenigstens zu einer Notlüge oder dem Verschweigen der ganzen Wahrheit, Wir erzählen nur einen Teil, nach dem anderen hat uns ja keiner gefragt.</p>
<p>Oder da steht man vor einem Getränke-Automaten und man wirft ein Zwei Euro Stück hinein und dann kommen das Getränk und die Zwei Euro wieder heraus. Wer würde dann die Zwei Euro vielleicht zur Kasse oder zum Eigentümer bringen, wohl kaum einer. Aber umgedreht würden wir auf die Barrikaden gehen, wenn wir für die Zwei Euro nichts bekämen.</p>
<p>Fragt mal in einem Hotel nach, wie viele Handtücher oder Badetücher es verliert. Zu DDR-Zeiten gab es mal einen Witz. Ich weiß nicht mehr so genau, wie er ging. Aber irgendwo kam da die Aussage vor „Ah, sie sind also auch eine geborene Mitropa.“</p>
<p>Und ich bin der Meinung, dass auch wir Christen manchen solchen Schatz zu Hause haben.</p>
<p>Wie regen wir uns auf, und zurecht wenn Politiker nicht ehrlich sind.</p>
<p>Darum werden wir in der Nachfolge Christi zu Ehrlichkeit und Echtheit herausgefordert.</p>
<p>3.Jesus ließ sich verschmähen und beschimpfen, ohne dass er es auch wieder tat – darum sei immer und überall freundlich und zuvorkommend.</p>
<p>Au, weiha, das ist ja eine wirkliche Zumutung, die hier von uns gefordert wird. Und doch erwartet Jesus das von uns. Schon in der einen Aussage wird es deutlich, wenn er sagt: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Mt 22,39)</p>
<p>Würdet ihr euch beschmähen und beschimpfen? Wohl kaum!</p>
<p>Das Handeln Jesu wurde von der Liebe bestimmt. Er tat alles aus Liebe zu uns. Lest einmal 1. Korinter 13 und tauscht das Wort Liebe mit dem Wort Christus aus. Dann wird uns das Handeln Jesu richtig deutlich.</p>
<p>Als seine Nachfolger sind wir herausgefordert auch in dieser Liebe zu leben – und denen, die uns auf die Backe schlagen, auch die andere hinzuhalten.</p>
<p>Wo das geschieht, wird manchmal der andere von solchem Handeln überwältigt und kommt zur Umkehr.</p>
<p>Genau hier ist die Wurzel des christlichen Pazifismus. Ich erinnere an das Handeln von Martin Luther King, aber auch der spätere polnische President Lech Walesa hat mit der Gewerkschaft Solidarnosch so gehandelt.</p>
<p>Sie zeigen uns das, das Handeln und Leben aus der Liebe Christi möglich ist. Aber wir müssen trotzdem wissen, dass ein irdischer Erfolg nicht garantiert ist.</p>
<p>Und nun noch der 4. Punkt:</p>
<p>4.Jesus war nie auf Vergeltung und Rache aus, sondern er hat sogar denen vergeben, die ihn ans Kreuz gebracht haben. Darum lebe auch du in der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/vergebung">Vergebung</a>. Vergebe immer und überall.</p>
<p>Es ist etwas bezeichnendes, wenn ein Mensch aus der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/vergebung">Vergebung</a> leben kann.</p>
<p>Normalerweise sind wir nicht darauf aus aus der Vergebung zu Leben. Das jüdische Vergeltungsgesetz „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ ist das Minimum, aber meistens ist es mehr.</p>
<p>Anwälte und Gerichte haben Hochkonjunktur, Darum muss man mittlerweile ganz schön lange auf eine Gerichtsverhandlung warten.</p>
<p>Aber auch ohne Anwalt und Gericht kann das Ganze zu einer Spirale ohne Ende werden, die immer mehr eskaliert.</p>
<p>Damit sie unterbrochen wird gibt es nur eine einzige Lösung: „Aus der Vergebung leben.“ Anderen zu vergeben – und selber auch Vergebung zu empfangen. Das ist auch immer ein Wagnis, weil wir nicht wissen wie der Andere reagiert. Er kann das auch ausnutzen. Doch es ist der richtige Anfang.</p>
<p>Auch Jesus hat aus der Vergebung gelebt. Er hat seinen Feinden vergeben, obwohl sie ihn töteten.</p>
<p>Nun aus eigener Kraft können wir das nicht, sondern wir müssen uns dabei an Jesus klammern und von ihm die Kraft empfangen.</p>
<p>Martin Luther King schreibt: Vergebung ist kein gelegentlicher Schritt. Sie ist eine Dauerhaltung.</p>
<p>Jesus als der gute Hirte will uns bei all dem vorangehen und wir, wir sollen ihm vertrauen und nachfolgen. Sind wir zu dieser großen Herausforderung, die er an uns stellt, bereit? Wagen wir es und lassen uns darauf ein? Ich kann nur Mut machen, es zu tun. Es lohnt sich.</p>
<p>Amen.</p>


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		<title>„Der Besuch“</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 18:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Konfirmanden]]></category>

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		<description><![CDATA[Was wäre, wenn Jesus Christus in unsere Gemeinde käme? Dieser Frage sind wir vom 18. bis 21. März im Bibelheim des CVJM Thüringen in Hoheneiche bei Saalfeld nachgegangen. Wir, das waren 17 Konfirmanden und Vorkonfirmanden aus Fraureuth, Gottesgrün und Reudnitz und 5 Mitarbeiter/innen. Aufhänger für...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wäre, wenn Jesus Christus in unsere Gemeinde käme? Dieser Frage sind wir vom 18. bis 21. März im Bibelheim des CVJM Thüringen in Hoheneiche bei Saalfeld nachgegangen. Wir, das waren 17 Konfirmanden und Vorkonfirmanden aus Fraureuth, Gottesgrün und Reudnitz und 5 Mitarbeiter/innen. Aufhänger für dieses Thema war ein <a href="http://www.staengle-media.de/" target="_blank">Kurzfilm nach einer Geschichte von Adrian Plass.</a> Dieser wurde in einer Gruppenarbeit ausgewertet und in Bezug zu biblischen Texten gestellt. Diese biblischen Texte wurden dann als Anspiele vorgeführt.</p>
<p>In einer zweiten Einheit wurde der Frage nachgegangen „Was wünsche ich von meiner <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a> und wie würde ich mich einbringen?“ Dieses Thema wurde mit einer Collage präsentiert.</p>
<p>Gemeinsam wanderten wir am Freitag nach Saalfeld und besuchten die Feengrotten. Bei der Wanderung waren die Wege stellenweise noch mit Schnee bedeckt. Trotzdem kamen wir ganz gut voran. Der Besuch eines kleinen Schwimmbades in Saalfeld stand am Samstagvormittag auf dem Programm.</p>
<p>Ein Filmabend und ein Spieleabend gehörten dann zum Abendprogramm.</p>
<p>Abgeschlossen wurde die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/konfirmanden">Konfirmanden</a>freizeit mit einem Besuch des Gottesdienstes in der Kirche in Hoheneiche. Dort führte eine Gruppe noch einmal das von ihnen erarbeitete Anspiel auf.</p>
<p>Für das Essen und Trinken waren wir selber zuständig. Wir mussten uns selbst versorgen. Das bedeutet, dass für die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/konfirmanden">Konfirmanden</a> der Küchendienst mit auf dem Programm stand.</p>
<p>Die Konfirmandeneltern hatten reichlich für Essen und Trinken gesorgt. Vielen Dank. Besonders herzlichen Dank den Bäckereien Einert aus Reuth und Weidelt aus Ruppertsgrün für Brot und Kuchen. Herzlichen Dank besonders an Frau Hingst aus Gottesgrün, die das Regiment in der Küche hatten. Dank auch an Frau Bachmann, Sebastian Ziehr und David Josiek für ihre Mitarbeit. Es waren gelungene Tage, wo man sich die Konfirmandengruppen unserer <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a>n näher kamen. Für die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/konfirmanden">Konfirmanden</a> war es der Abschluss ihrer Konfirmandenzeit.</p>


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		<title>Das Leben ist mehr!</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 18:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Grab]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Traumschiff]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang März 2010 fand in der Kirche von Fraureuth eine Bibelwoche mit dem Musikevangelisten Waldemar Grab statt. Als einer, der auf der Sonnenseite des Lebens stand und dem doch der Sinn im Leben fehlte: „Eine Beziehung zum lebendigen Gott“. Und als einer, der diese Beziehung...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang März 2010 fand in der Kirche von Fraureuth eine Bibelwoche mit dem Musikevangelisten Waldemar <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/grab">Grab</a> statt. Als einer, der auf der Sonnenseite des Lebens stand und dem doch der Sinn im Leben fehlte: „Eine Beziehung zum lebendigen Gott“. Und als einer, der diese Beziehung fand, gab der ehemalige Traumschiffpianist und Musikevangelist Waldemar <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/grab">Grab</a> aus Altenkirchen/Westerwald während der Bibelwoche Zeugnis aus seinem Leben. <span id="more-695"></span>Aber nicht nur das. In seinen Vorträgen sprach er darüber, wie wir zu einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus finden können. Besonders eindrucksvoll war die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/musik">Musik</a>, welche er auf dem Konzertflügel spielte. Sie hatte eine breite Bandbreite. Neben Klassik und christlichen Lieder waren Jazz und Swing zu hören. Es erklang manche bekannte Melodie aus der Unterhaltungsmusik, dazu waren Texte mit christlichen Inhalten zu hören. Die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/musik">Musik</a> und die Texte haben viele Besucher begeistert und zum Nachdenken gebracht.</p>
<p>Jeden Abend war die Kirche in Fraureuth mit über 100 Besuchern gefüllt und am letzten Abend waren es sogar 150 Besucher. Nach dem Programm versammelte man sich um den Büchertisch und den kleinen Imbiss im hinteren Kirchenraum zum Gespräch und zum Austausch. Mit der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/bibelwoche">Bibelwoche</a> wurden Gemeindeglieder und Gäste zwischen 10 und 90 Jahren angesprochen.</p>


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		<title>Neues Leben und begründete Hoffnung – was ist es uns wert?</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 16:20:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>

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		<description><![CDATA[Christus der Weltenherrscher Predigt am  Sonntag Quasimodogeniti &#8211; Fraureuth und Gottesgrün  &#8211; 1.Petrus 1,3-12 Liebe Gemeinde, nicht immer erkennt man den Wert einer Sache oder Gegenstandes sofort, oder man verkennt den Wert ganz und gar. Nach der Wende kamen die Holländer nach Ostdeutschland und haben...


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			<content:encoded><![CDATA[<div class="img alignleft size-medium wp-image-685" style="width:225px;">
	<a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/wp-content/uploads/2010/04/christus-der-weltenherrscher.jpg" rel="lightbox[686]"><img src="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/wp-content/uploads/2010/04/christus-der-weltenherrscher-225x300.jpg" alt="Christus der Weltenherrscher" width="225" height="300" title="Neues Leben und begründete Hoffnung – was ist es uns wert?" /></a>
	<div>Christus der Weltenherrscher</div>
</div>Predigt am  Sonntag Quasimodogeniti &#8211; Fraureuth und Gottesgrün  &#8211; 1.Petrus 1,3-12</p>
<p>Liebe Gemeinde,</p>
<p>nicht immer erkennt man den Wert einer Sache oder Gegenstandes sofort, oder man verkennt den Wert ganz und gar.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Nach der Wende kamen die Holländer nach Ostdeutschland und haben in den Dörfern alte Möbel aufgekauft. Da wurde auch manches schöne Stück für 50 DM oder auch nur für 20 DM verkauft, welches vielleicht einen Wert von 500 DM oder 1000 DM hatte. Wir konnten damals oft nicht den Wert der Möbel einschätzen.</p>
<p><span id="more-686"></span>Im Jahr 1930 haben Diebe auf dem Calvary-Friedhof in Little Rock im amerikanischen Bundesland Arkansas ein etwa 4 m oder 14 Fuß hohes Kruzifix aus Bronze gestohlen. Dieses hatte einen Wert von etwa 10 000 Dollar. Die Polizei ermittelte, dass die Diebe es dann auf einem Schrottplatz für etwa 450 Dollar verkauft  haben.</p>
<p>Die Diebe haben nicht den Wert des Kreuzes erkannt und haben sich von dem Schrotthändler übers Ohr hauen lassen. Vielleicht wollten sie es auch einfach nur los werden.</p>
<p>Aber wie viele Menschen auch in unserem Ort wissen auch nicht um den eigentlichen Wert des Kreuzes? Man hängt es sich an die Brust oder ins Ohr. Es ist zu einem Schmuckstück geworden. Es ist wirklich so, man weiß nicht um die Bedeutung des Kreuzes. Wissen wir es?</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Einer der es weiß und es uns nahe bringt in einem wunderbaren Lied ist der Apostel Petrus, Normalweise lese ich den Predigttext gern nach der Neuen Genfer Übersetzung. Doch dieses Verse sind uns so vertraut und klingen in unserem Ohr, wie Dichtung wenn wir sie nach Luther lesen, dass ich es auch jetzt tue. Es ist die vorhin gelesene Epistel aus 1. Petrus 1,3-9:</p>
<p><a href="http://www.bibleserver.com/#/text/LUT/1.Petrus1" target="_blank"> 1. Petrus 1,3-9</a></p>
<p>Genau darum ist Jesus an dem Kreuz auf Golgatha gestorben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Damals zur Zeit Jesus war er nicht der einzige, der an einem Kreuz gestorben ist. Es war im römischen Reich, die am meisten von den Römern verwendete Hinrichtung von nichtrömischen Einwohnern. Mit Jesus sind ja z.B. auch zwei andere gekreuzigt worden. Auch Petrus selber ist ja später gekreuzigt worden. Der Legende nach auf dem Kopf stehend, weil er nicht wie sein Herr gekreuzigt werden wollte.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die Kreuzigung Jesus bekam erst ihren Wert durch die Auferstehung Jesu. Darum gehören Karfreitag und Ostern ganz eng zusammen. Man kann Karfreitag nicht ohne Ostern und Ostern nicht ohne Karfreitag sehen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Darauf wollen wir auch heute am Sonntag mit dem Namen Quasimodogeniti – Wie die neugeborenen Kinder richten sehen. Wobei gerade auch die Bedeutung unserer Taufe nicht aus dem Blick lassen sollten. Eigentlich ist dieser Sonntag vom Inhalt her ein wunderbarer Tauf- oder Konfirmationssonntag.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Wir wollen noch einmal Rückblick halten auf das Ostergeschehen und dessen Bedeutung für unseren Glauben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Da ist erst einmal die Zeit vor Ostern. Viele Menschen haben ihre Hoffnungen gesetzt auf den irdischen Jesus. Er hat sie fasziniert und begeistert. Sie haben gehofft, dass Jesus ihnen zu einem besserem irdischen Leben verhilft. Sie haben auf ihn mit ganz unterschiedlichen Erwartungen gesetzt. Erwarten wir heute überhaupt noch etwas von Jesus?</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Nun wurde Jesus am Karfreitag gekreuzigt und ist am Kreuz gestorben. Er wurde begraben. Damit war sein Tod endgültig. Aber damit wurden die Hoffnungen vieler Menschen mit begraben. Es gab keine Zukunft mehr, zu mindestens keine Zukunft mehr mit Jesus.</p>
<p>Vielleicht habt auch Ihr einmal eure Zukunft auf etwas gesetzt, vielleicht auf eine Arbeitsstelle oder auch auf einen anderen Menschen, und ihr wurdet dann enttäuscht, weil es eben nicht so geschah wie ihr euch das vorgestellt habt. Dann könnt ihr das ja auch ein Stück nachempfinden.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Und die nächste Schreckensmeldung ließ damals nicht lange auf sich warten. Da kamen die Frauen vom Grab und teilten mit, dass der Leichnam Jesu weg war. Jetzt hat man noch nicht einmal mehr einen Ort, wo man Jesus gedenken konnte. Der Ort des Gedenkens, des Kultes war entweiht.</p>
<p>Hatte man mit Jesus keine Zukunft mehr, so hatte man jetzt noch nicht einmal mit ihm eine Vergangenheit. Was nun?</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Dabei hat man vor lauter Schreck überhört, was die Frauen noch zu sagen hatten: „Er ist auferstanden“. &#8211; Das kann doch nicht sein, das kann man doch nicht Glauben. Thomas, von dem wir ja in dem Evangelium gehört haben, ist ja ein Vertreter dafür und wenn ich ehrlich bin, ist er mir da ganz sympathisch: „Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich&#8217;s nicht glauben.“</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Doch es ist geschehen – und die Auferstehung von Jesus hat das Leben radikal verändert und nicht nur im heute sondern auch für die Zukunft. Durch die Auferstehung von Jesus haben wir auch eine lebendige Zukunft mit ihm.</p>
<p>Das bezeugt der Apostel Petrus wenn er davon schreibt, dass wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendigen Hoffnung haben, ein unvergängliches, unbeflecktes und unverwelklichen Erbe.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die Macht des Todes ist besiegt. Sie ist nicht mehr endgültig. Das letzte Wort hat Jesus Christus.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Was bedeutete aber die Auferstehung Jesus für die Christen damals und für uns heute.</p>
<p>1.Uns ist eine neue Hoffnung gegeben. Wen wir an die Auferstehung Jesu glauben, dann haben wir auch eine Zukunft für unseren Glauben und unser Leben. Dann ist das irdische Morgen nicht entscheiden, Entscheidend ist die Zukunft bei und mit Gott.</p>
<p>2.Wir sind Miterben Jesus Christi. Wir können hier auf der Erde noch so viel erben oder verdienen, wir können eine noch so große Rente bekommen. Alles ist vergänglich. Die Bankenkrise in den letzten Jahren hat uns das deutlich gemacht. Auch ich habe so etwa 2000 Euro verloren, die mal für die Rente gedacht waren. Sicher tut so etwas weh, aber entscheidend für unser Leben ist das nicht, sondern entscheidend ist das wir zu Jesus Christus gehören und Anteil an seinem ewigen Erbe haben.</p>
<p>3.Wir dürfen in Ewigkeit leben. Wie viele Menschen wollen alt werden, wollen lange leben? Haben noch so vieles vor? Aber wir wissen alle nicht, was das Leben bringt? Werde ich im Dezember noch meinen 53 Geburtstag feiern? Oder 2011 meine Silberhochzeit? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß etwas anderes, ich werde mit  Gott an dem Ort leben von dem es heißt:</p>
<p>Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein.</p>
<p>4.Durch den Glauben wird uns eine ewige Freude geschenkt. Es ist eine Freude, die uns auch in den Zeiten von Krankheit und Leid trägt. Die in uns ist, wenn es durch die tiefen Täler im Leben geht.</p>
<p>Glücklich ist der Mensch, wenn er Erfolg hat, wenn das Leben gelingt, wenn er um es mit dem hebräischen Wort zu sagen im Schalom lebt, also im Wohlstand und Wohlergehen.</p>
<p>Aber wir wissen, dass das leider nicht immer so ist, aber genau hier wirkt die Freude des Glaubens, die uns auch in den dunklen Stunden des Lebens trägt</p>
<p>5.Uns wird Glaube selber geschenkt, der eine Kraft in uns wirkt, die das Leben verändert. Es ist wie beim Sport und unseren Muskeln. Umso mehr wir trainieren um so stärker werden unsere Muskeln. Umso mehr wir im Glauben leben um so stärker wird unser Glaube.</p>
<p>6.Uns wird das Heil geschenkt. Die Macht der Sünde kann uns nichts an haben. Wir können als Christen vieles leisten. Wir können viele gute Werke tun. Sicher ist das alles richtig und gut, aber das Heil, die Liebe Gottes und das er uns annimmt, das wird uns nur geschenkt.</p>
<p>Petrus macht uns genau das deutlich, wenn er sagt:</p>
<p>Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Ihr Lieben, das sollte auch das Ziel unseres Glaubens und das Ziel unserer Hoffnung mit Jesus Christus sein. Macht euch auf den Weg!</p>
<p>Amen</p>


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		<title>Glockenguss in der Eifel</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 05:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Glockenguss in Brockscheid Etwa 30 Gemeindeglieder fahren an Freitag, den 26. März zum Glockenguss in die Eifel. Dieser Landstrich liegt etwa 500 km von Fraureuth entfernt. 21 Gemeindeglieder werden mit dem Bus fahren. Nach einem kleinem Ausflugsprogramm wird es am Abend einen Film über die...


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			<content:encoded><![CDATA[<div class="img alignleft size-medium wp-image-677" style="width:300px;">
	<a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/wp-content/uploads/2010/03/P1070421.jpg" rel="lightbox[671]"><img src="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/wp-content/uploads/2010/03/glockenguss-in-brockscheid-300x225.jpg" alt="Glockenguss in Brockscheid" width="300" height="225" title="Glockenguss in der Eifel" /></a>
	<div>Glockenguss in Brockscheid</div>
</div>Etwa 30 Gemeindeglieder fahren an Freitag, den 26. März zum Glockenguss  in die Eifel.  Dieser Landstrich liegt etwa 500 km von Fraureuth entfernt.<br />
 21 Gemeindeglieder werden mit dem Bus fahren. Nach einem kleinem Ausflugsprogramm wird es am Abend einen Film über die Vulkaneifel geben.<br />
 Am Sonnabend, den 27. März, wird dann der Glockenguss im der Glockengieserei Mark in Brockscheid stattfinden. Diese ist ein über 400 Jahre altes Traditionsunternehmen.<br />
 Bilder vom Glockenguss werden dann am 14. April der Gemeinde in einem Gemeindeabend in der Alten Schule in Fraureuth präsentiert.</p>


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		<title>Damit es in uns hell werde!</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 18:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Erbarmen]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Haiti]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
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		<description><![CDATA[Predigt zu 2. Korinther 4,6-10 am letzten Sonntag nach Epiphanias 24.01.2010 -gehalten in Fraureuth und Gottesgrün Liebe Gemeinde, am Freitag hatten wir ja in der Kirche in Fraureuth erlebt was eine kleine Kerze bewirken kann, wie so ein kleines Licht in der Dunkelheit Hoffnung geben...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Predigt zu 2. Korinther 4,6-10 am letzten Sonntag nach Epiphanias 24.01.2010 -gehalten in Fraureuth und Gottesgrün</p>
<p>Liebe Gemeinde,<br />
 am Freitag hatten wir ja in der Kirche in Fraureuth erlebt was eine kleine Kerze bewirken kann, wie so ein kleines <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/licht">Licht</a> in der Dunkelheit <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/hoffnung">Hoffnung</a> geben kann. Ja wie dabei die Angst verschwindet.<br />
 Ich muss mich da an meine Kindheit erinnern, wenn es da hieß: „Gehe mal in den Keller und hole mal ein Glas Wurst.“ Ich muss dazu sagen, der Keller war alles andere als beleutet, nur eine Handlampe gab es. Nun da war es in den meisten Räumen dunkel. Erst wenn man die Handlampe nahm und in den Raum leuchtet, wurde er heller und man sah, was darin los war.<br />
 Als Kind hatte ich auch manchmal Angst im dunklen Keller. Da war ich froh, dass das <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/licht">Licht</a> brannte.<br />
 Auch wir sind froh, wenn wir im <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/licht">Licht</a>e leben. Und uns als Christen ist das wahre Lebenslicht gegeben. Das wahre Lebenslicht heißt Jesus <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/christus">Christus</a>.<br />
 Sicher ist es heute sehr schwer, im Angesicht der Katastrophe von <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/haiti">Haiti</a> als von Jesus als dem aufgehendem Licht und als das Lebenslicht zu predigen. Doch sind wir ehrlich, wo als nur bei ihm finden wir wirklich Halt und <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/hoffnung">Hoffnung</a>. Dabei soll das aber kein Vertrösten in ein Jenseits sein, sondern Kraftquelle im Diesseits im Heute.<br />
 Ich habe die Blogeinträge der Kleinen Brüder und Schwestern in <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/haiti">Haiti</a> auf evangelisch.de gelesen. Sie haben über 20 Mitarbeiter verloren, welche im Erdbeben ums Leben gekommen sind. Doch mit welcher bis an den Rand der menschlichen Möglichkeiten gehenden Anstrengung wird hier geholfen. Und Kraft finden sie eben bei dem Lebenslicht Jesus Christus. Nicht nur sie, sondern viele andere, die in <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/haiti">Haiti</a> helfen und wirken.<br />
 Vom wahren Lebenslicht Jesus <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/christus">Christus</a> spricht nun unser Predigttext heute. Es ist die Epistel aus 2. Korinther 4,6-10. Ich lese ihn nach der Neuen Genfer Übersetzung:</p>
<blockquote><p>6 Denn derselbe Gott, der gesagt hat: »Aus der Finsternis soll Licht hervorstrahlen!«, der hat es auch in unseren Herzen hell werden lassen, sodass wir in der Person von Jesus <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/christus">Christus</a> den vollen Glanz von Gottes Herrlichkeit erkennen.<br />
 7 Wir allerdings sind für diesen kostbaren <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/schatz">Schatz</a>, der uns anvertraut ist, nur wie zerbrechliche Gefäße, denn ´es soll deutlich werden, dass` die alles überragende Kraft, ´die in unserem Leben wirksam ist,` Gottes Kraft ist und nicht aus uns selbst kommt.<br />
 8 Von allen Seiten dringen Schwierigkeiten auf uns ein, und doch werden wir nicht erdrückt. ´Oft` wis-sen wir nicht mehr weiter, und doch verzweifeln wir nicht.<br />
 9 Wir werden verfolgt und sind doch nicht verlassen; wir werden zu Boden geworfen und kommen doch nicht um.<br />
 10 Auf Schritt und Tritt erfahren wir am eigenen Leib, was es heißt, am Sterben Jesu teilzuhaben. Aber gerade auf diese Weise soll auch sichtbar werden, dass wir schon jetzt, in unserem irdischen Dasein, am Leben des auferstandenen Jesus teilhaben.</p>
</blockquote>
<p>Liebe Gemeinde,<br />
 „Aus der Finsternis soll Licht hervorstrahlen.“ Kriege und Terror, die Naturkatastrophen, wie eben die Erdbeben in Haiti sind Bilder der Dunkelheit. Manche sind durch die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/mensch">Mensch</a>en selber geschaffen, andere sind so hart wie das klingen mag, Ausdruck der Vergänglichkeit der Schöpfung Gottes auf unserer Erde in unserer Welt. Wir können diese Finsternis nicht begreifen und verstehen. Ja wir leiden darunter. Und eben aus dieser uns <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/mensch">Mensch</a>en umgebenden Finsternis will das Licht des Lebens leuchten, will Jesus Christus leuchten.<br />
 Für den Apostel Paulus ist aber genau die Hintergründigkeit und Finsternis in der Welt eine Realität.<br />
 Dabei wird die Finsternis von ihm nicht als Naturereignis verstanden. Sondern es geht um Finsternis als Gottesferne, als Ergebnis der Macht der Finsternis. Dass es diese Finsternismächte gibt, darüber reden wir auch in der Kirche nicht gern. Wir reden viel lieber von den guten Seiten des <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/glaube">Glaube</a>ns. Doch diese Finsternis ist Realität.<br />
 Aber nicht nur diese Finsternis gibt es, sondern auch in unserem eigenen Inneren gibt es Dunkelheit. Und wir leiden selber sogar darunter. Daher können wir das doch recht gut nachempfinden, was der Apostel Paulus so von unserem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/mensch">Mensch</a>sein schreibt:</p>
<p>-	Wir sind zerbrechliche Gefäße – Terracotta. Uns bedrücken Krankheiten, Schmerz und Leid. Wir sind im Leben schon mit dem Tod gekennzeichnet.<br />
 -	Von allen Seiten dringen Schwierigkeiten auf uns ein. Wir haben kaum Luft zum atmen. Wir wissen fast nicht mehr ein noch aus.<br />
 -	Nun Verfolgung erleiden wir zwar hier in unse-rem Land nicht, aber wir brauchen nur etwas in unsere Welt hineinzuschauen. Wie viele Christen werden um ihres <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/glaube">Glaube</a>ns willen verfolgt. Und dennoch ist es mittlerweile auch bei uns nicht mehr selbstverständlich, dass man an Jesus Christus glaubt. Ja selbst das ist nicht mehr selbstverständlich, dass man Glied einer Kirche oder Gemeinde ist. Manchmal hat christlicher <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/glaube">Glaube</a> auch an unserem Land den Charakter von etwas exotischem.<br />
 Und natürlich auch die kritische Anfrage unserer Mitmenschen z.B. beim Erdbeben in Haiti. Da hören wir die Fragen: „Wo war denn da euer Gott? Hat er sich verabschiedet?“<br />
 -	Wir haben Anteil am Sterben Jesu und erfahren es auch an unserem eigenen Leben und zwar jeden Tag neu.</p>
<p>Paulus beschreibt hier die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/verganglich">Vergänglich</a>keit und die Ärmlichkeit unseres menschlichen Daseins. Und ich muss sagen, wenn wir nur dieses hier hätten, wären wir eigentlich nur noch zu bedauern, dann wären wir das, was Paulus in 1. Korinther 15 sagt: „so sind wir die elendesten unter allen Menschen.“.<br />
 Doch und das ist die gute Botschaft, so elend und erbarmungslos unser Leben auch manchmal sein kann. Und ich weiß, dass es sogar schlimmer sein kann, als wie es Paulus hier beschrieben hat. So elend und erbarmungslos unser Leben sein kann, so kann es dennoch ein hoffnungsvolles Leben sein. Ja es kann sogar ein erfülltes Leben sein.<br />
 Ich habe es schon oft erlebt, dass Menschen, die selber sehr viel schweres in ihrem Leben durchgemacht haben, nicht getröstet werden mussten, sondern selber zum Tröster wurden, weil sie ihr Leben und ihren Glauben in Jesus Christus gegründet hatten.<br />
 Bei ihnen konnte man spüren, dass trotz aller irdischen Vergänglichkeit, trotz allem Leid und Schmerz, sie eine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/hoffnung">Hoffnung</a> hatten, die ihnen für jeden Tag neu Hoffnung gab. Es war und ist eine Hoffnung, die nicht in das Jenseits vertröstet, sondern eben im heute wirkt und Kraftquelle ist.<br />
 Wir werden hier mit zerbrechlichen Tongefäßen verglichen, mit Terracotta: Und genau in diese Tongefäße, die auch manchmal schmuddelig und schmutzig aussehen, die angeschlagen und eingerissen sind, da hinein gibt sich der wertvolle Inhalt, der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/schatz">Schatz</a>, wie es Paulus sagt. Also ganz das Gegenteil dessen, was Werbestrategen empfehlen. Dahinein begibt sich Jesus Christus. Er kommt in unser Sein, in unsere Welt wird Mensch, nimmt diese Menschsein auf sich und überstrahlt alles. Dieser Inhalt Jesus Christus bewährt sich unter schwierigsten Bedingungen.<br />
 Vielleicht ist das die Besonderheit dieses <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/schatz">Schatz</a>es. Erst unter Schwierigkeiten zeigt er seine schönsten Facetten. Dieser Schatz macht sich angreifbar.<br />
 Er zeigt sich darin stark, dass er Schwächen zulässt. Er kommt in die Nöte der Welt. Er nimmt an der Zerbrechlichkeit teil.<br />
 Pilatus sagt über ihn in Johannes 19,5: „Seht, welch ein Mensch! Oder die lateinischen Worte, die auch in die Kunstgeschichte eingegangen sind. „Ecce homo!“<br />
 Er schottet sich nicht ab gegen die Sorgen und Nöte der Menschen. Und gerade dadurch wirkt er überwindend und befreiend.<br />
 Auch schon die erste Generation der christlichen Gemeinde erfuhr Widerstand gegen die Frohe Botschaft. Und wenn wir die Erfolgsbilanz des Apostels sehen, dann war es auch dort nicht die großen Zahlen von Menschen, die zum Glauben fanden. In der Apostelgeschichte und den Briefen des Neuen Testamentes wird Bedrängnis wird beschrieben und Verfolgung. Unterdrückung und sogar tödliche Folgen bei der Verbreitung des Evangeliums werden sichtbar. Aber die Aufzählung der Bedrängnisse hat nicht zum Ziel, Mitleid zu erzeugen oder den Märtyrer zu spielen. Im Gegenteil: In den äußeren Ereignissen, in denen Angst und Schwachheit mitspielen, wird der innere Trost und die Geborgenheit spürbar, die die Wirksamkeit des Christus in diesen Ereignissen hervorbringt.<br />
 Wer sich in eigenen Worten und Taten sonnt, verbreitet eher eine Show. Gerade am eigenen Ende wird die Herrlichkeit Gottes darin erfahren, dass er nicht allein lässt und neu mit uns anfängt. Wir fallen, wenn wir fallen, nicht immer auf die eigenen Füße, aber in die Hände Gottes.<br />
 Der Liederdichter Arno Pötsch schreibt 1941 folgendes Lied, was die Geborgenheit bei Gott zum Ausdruck bringt:</p>
<p>1. Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand, die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.<br />
 2. Es münden alle Pfade durch Schicksal, Schuld und Tod doch ein in Gottes Gnade trotz aller unsrer Not.<br />
 3. Wir sind von Gott umgeben auch hier in Raum und Zeit und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit.</p>
<p>Lasst uns nun in dieser Glaubensgewissheit in den Alltag gehen, das durch uns vergängliche Tontöpfe, der wertvolle Schatz, das helle Licht Jesus Christus strahlt und Raum gewinnt, auch in den schweren Tagen unseres Lebens, auch in solchen Katastrophen wie in Haiti.<br />
 Lasst das Lebenslicht Jesus Christus in uns hell werden.<br />
 Amen.</p>


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		<title>Leben in der Gemeinde!</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 17:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Barmherzigkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Predigt zu Römer 12,4-16 – 2.Sonntag nach Epiphanias 17.01.2010 -gehalten in den Kirchen von Fraureuth und Gottesgrün Liebe Gemeinde, ich habe euch heute ein Bild aus der Landwirtschaft mitgebracht. Es ist die Minimumtonne, mit der das sogenannte Minimumgesetz von Carl Sprengel und Justus Liebig dargestellt...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Predigt zu Römer 12,4-16 – 2.Sonntag nach Epiphanias 17.01.2010 -gehalten in den Kirchen von Fraureuth und Gottesgrün</p>
<p><a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/liebe">Liebe</a> <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeind">Gemeind</a>e,<br />
 ich habe euch heute ein <strong>Bild aus der Landwirtschaft</strong> mitgebracht. Es ist die <strong>Minimumtonne</strong>, mit der das sogenannte Minimumgesetz von Carl Sprengel und Justus Liebig dargestellt wird.<br />
 In der Landwirtschaft besagt dieses Minimumgesetz folgendes: Dass das Wachstum von Pflanzen durch die im Verhältnis knappste Ressource (Nährstoffe, Wasser, Licht etc.) eingeschränkt wird. Das wird auch als Minimumfaktor bezeichnet. Das Minimumgesetz ist u.a. eine wichtige Grundlage bei der Düngung.<br />
 Als ich davon im Internet berichtete, dass ich mit diesem Gesetz in der Predigt einsteigen will, da meinte jemand, dass das doch ganz schön trocken sei. Ich hoffe, dass ich euch damit nicht langweile.<br />
 Warum erzähle ich euch von dem Minimumgesetz? Weil ich denke, dass <strong>das in ähnlicher Form auch bei einer christlichen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeind">Gemeind</a>e vorkommt</strong>.<br />
 Ich weiß, dass es Christen gibt, die so etwas ablehnen, und der Meinung sind, dass <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeind">Gemeind</a>e durch Gottes Heiligen Geist baut. Aber warum soll Gottes Heiliger Geist nicht auch unsere menschlichen Gesetzmäßigkeiten nutzen, um Gemeinde zu bauen?<br />
 Sicher wird jeder Vergleich, wie im normalen Leben hinken, und manchmal wird es auch anders sein<br />
 Deswegen muss aber das noch lange nicht verkehrt sein.<br />
 Und wenn wir die Bibel aufschlagen, <strong>finden wir eine ganze Menge Gesetze und Gesetzmäßigkeiten</strong>, die Gott nutzt um Menschen zu führen, und im neuen Testament finden wir auch beim Gemeindeaufbau solche Gesetzmäßigkeiten, Anweisungen und Ermutigungen.<br />
 Eine <strong>Gesetzmäßigkeit,</strong> die häufig vorkommt ist z.B. die, dass <strong>vor einem Wachstumsschub in der Gemeinde häufig eine Krise</strong> kommt.<br />
 Auch <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/jesus">Jesus</a> hat sich <strong>den Gesetzen seiner Zeit unterworfen</strong>, soweit sie dem Willen Gottes entsprachen. Aber er hat sich auch gegen Gesetze gestellt, wenn sie unmenschlich waren.<br />
 Nun gewisse Gesetzmäßigkeiten und Anweisungen für das Leben in der christlichen Gemeinde finden wir in unserem heutigen Predigttext der Epistel vom heutigen Sonntag aus Römer 12,4-16. Ich lese sie nach der neuen Genfer Übersetzung.</p>
<p><cite>4  Es ist wie bei unserem Körper: Er besteht aus vielen Körperteilen, die einen einzigen Leib bilden und von denen doch jeder seine besondere Aufgabe hat.<br />
 5  Genauso sind wir alle – wie viele ´und wie unterschiedlich` wir auch sein mögen – durch unsere Verbindung mit Christus ein Leib, und wie die Glieder unseres Körpers sind wir einer auf den anderen angewiesen.<br />
 6  Denn die Gaben, die Gott uns in seiner Gnade geschenkt hat, sind verschieden. Wenn jemand die Gabe des prophetischen Redens hat, ist es seine Aufgabe, sie in Übereinstimmung mit dem Glauben zu gebrauchen.<br />
 7  Wenn jemand die Gabe hat, einen praktischen Dienst auszuüben, soll er diese Gabe einsetzen. Wenn jemand die Gabe des Lehrens hat, ist es seine Aufgabe, zu lehren.<br />
 8  Wenn jemand die Gabe der Seelsorge hat, soll er anderen seelsorgerlich helfen. Wer andere materiell unterstützt, soll es uneigennützig tun. Wer für andere Verantwortung trägt, soll es nicht an der nötigen Hingabe fehlen lassen. Wer sich um die kümmert, die in Not sind, soll es mit fröhlichem Herzen tun.<br />
 9  Die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/liebe">Liebe</a> soll echt sein, nicht geheuchelt. Verabscheut das Böse, haltet euch unbeirrbar an das Gute.<br />
 10  Lasst im Umgang miteinander Herzlichkeit und geschwisterliche <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/liebe">Liebe</a> zum Ausdruck kommen. Übertrefft euch gegenseitig darin, einander Achtung zu erweisen.<br />
 11  Lasst in eurem Eifer nicht nach, sondern lasst das Feuer des Heiligen Geistes in euch immer stärker werden. Dient dem Herrn.<br />
 12  Freut euch über die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/hoffnung">Hoffnung</a>, die ihr habt. Wenn Nöte kommen, haltet durch. Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen.<br />
 13  Helft Gläubigen, die sich in einer Notlage befinden; lasst sie mit ihrer Not nicht allein. Macht es euch zur Aufgabe, gastfreundlich zu sein.<br />
 14  Segnet die, die euch verfolgen; segnet sie, verflucht sie nicht.<br />
 15  Freut euch mit denen, die sich freuen; weint mit denen, die weinen.<br />
 16  Lasst euch im Umgang miteinander davon bestimmen, dass ihr ein gemeinsames <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/ziel">Ziel</a> habt. Seid nicht überheblich, sondern sucht die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinschaft">Gemeinschaft</a> mit denen, die unscheinbar und unbedeutend sind. Haltet euch nicht selbst für klug.</cite></p>
<p>Über die Gaben und Aufgaben haben wir schon im vergangenen Sonntag nachgedacht. Darum wollen wir jetzt mit der Liebe einsteigen.<br />
 Erst einmal finden wir hier einen Katalog, was zu tun ist, wie die Gemeinde zusammen zu leben hat. Die neutestamentliche Theologie nennt das Tugendkatalog.<br />
 Aber wenn wir genau einmal hinschauen, <strong>entdecken wir, dass das alles Eigenschaften sind, die erst ein Leben in der Gemeinde möglich und spannend machen</strong>. Es sind gewisse „Gesetzmäßigkeiten“, wenn die in der Gemeinde gelebt werden, dann ist Gemeinde ansprechend und Menschen kommen gern zur Gemeinde und sind auch bereit Mitzutun. Es geht hier auf jeden Fall nicht um einen erhobenen Zeigefinger, sondern um ein gutes Leben in der Gemeinde<br />
 Auf dem Bild Minimumtonne finden wir 8 Kennzeichen, die beachtet werden müssen, damit Gemeinde wächst.<br />
 Zwei Kennzeichen liegen mir besonders am Herzen, dass ist die Liebe und die Evangelistische Diakonie.<br />
 Und wir finden beide in unserem Predigttext wider.<br />
 Nach dem der Apostel Paulus über Gaben und Aufgaben in der Gemeinde gesprochen hat kommt er zur Liebe.<br />
 Er sagt: Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an. Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.<br />
 (Über die Frage der Liebe in der Gemeinde, habe ich mit euch schon einmal in der Allianzwoche gesprochen: Ich sprach vom Liebesqoutient und Wohlfühlfaktor.<br />
 Das klingt zwar recht theoretisch. Aber sagen wir es einfach, da wo ich geliebt werde und wo ich mich wohlfühle, gehe ich gerne hin und komme auch gerne wieder.<br />
 So stellt sich für uns die konkrete Frage: Werden die Menschen, die in unsere Gemeinde kommen, geliebt und fühlen, die sich wohl?<br />
 Und um es noch konkreter zu sagen: Fühlt Ihr euch in der Gemeinde geliebt und fühlt ihr euch in unserer Gemeinde wohl, so dass ihr gern andere mitbringt<br />
 In einer Skala von 1 bis 10. Wo würdet ihr euch wiederfinden?<br />
 Gehen wir mit einem nach außen hin fröhlichen Gesicht durch unsere Gemeinde, aber im innersten des Herzen haben wir es zur Faust geballt?<br />
 Ob ihr es glaubt oder nicht, auch wenn man es nicht nach außen sieht, es hat dennoch Auswirkungen nach außen.<br />
 Darum die Frage an uns, <strong>was tun wir, damit der andere auch wirkliche Liebe erfährt</strong>? Was können wir tun um selber in der Gemeinde mehr Liebe zu erfahren?<br />
 Der zweite wichtige Aspekt aus der Minimumtonne, den wir in unserem Predigttext wiederfinden, ist die Evangelistische Diakonie. Wir würden sagen, es sind die Werke der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/barmherzigkeit">Barmherzigkeit</a>.<br />
 Ich umschreibe <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/barmherzigkeit">Barmherzigkeit</a> gern mit den Worten ein Herz haben für die Armen.<br />
 Sicher denken wir heute dabei zuerst an die Opfer des Erdbebens in Haiti. Und es ist gut, wenn Menschen ihre Herzen und Geldbeutel öffnen. Auch auf die Gefahr hin, dass ihre Hilfe nicht oder nur im geringen Maß ankommt.<br />
 Nein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/barmherzigkeit">Barmherzigkeit</a> ist ein Lebensstil, den wir in unserer Gemeinde brauchen.<br />
 Was nützt es, wenn wir in unseren Gottesdiensten und Bibelstunden Gottes Wort hören, Lieder singen und beten und Lisa Müller ist einsam und krank allein zu Hause und keiner besucht sie?<br />
 Oder da ist eine Tochter, die ihre schwerstkranke Mutter aus Barmherzigkeit pflegt und nicht in ein Pflegeheim geben will. Und dann bricht sie fast selber unter der Pflege zusammen und keiner hilft ihr?<br />
 Oder eine alleinerziehende Mutter muss mit dem großen Kind zum Arzt und keiner ist da, der das kleine in der Abwesenheit auf das kleine Kind aufpasst.<br />
 Ich weiß, dass das andererseits auch oft aus falscher Eitelkeit versteckt und überspielt wird. Und es schwer zu sehen ist.<br />
 Dennoch ist es gut und wichtig mit offenen Augen durch die Gemeinde zu gehen.<br />
 Das sind zwei Beispiel von Notlagen, die in unserer Gemeinde vorkommen können und auch vorkommen.<br />
 Aber es gibt auch noch weitere. Darum sollten wir uns von dem Worten des Apostels ermutigen lassen:<br />
 Helft Gläubigen, die sich in einer Notlage befinden; lasst sie mit ihrer Not nicht allein. Macht es euch zur Aufgabe, gastfreundlich zu sein.<br />
 Ich persönlich würde sogar noch weiter gehen und sagen: Helft auch den Nichtgläubigen als Zeichen eures Glauben und das euch die Freuden Botschaft von <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/jesus">Jesus</a> Christus verändert hat. So könnt ihr ohne große Worte Zeugen von <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/jesus">Jesus</a> Christus und seiner Liebesbotschaft werden. Damit sind wir beim Thema der Allianzgebetswoche.<br />
 Aus dem Predigttext habe ich zwei wichtige Kennzeichen des Gemeindelebens herausgesucht: Liebe und Barmherzigkeit. Man mag von dem Modell der Minimumtonne halten, was man will. Es weist schon in die richtige Richtung.<br />
 Warum sollen wir das überhaupt tun? Nun der Apostel sagt dazu: „Lasst euch im Umgang miteinander davon bestimmen, dass ihr ein gemeinsames <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/ziel">Ziel</a> habt.“<br />
 Gemeinsam sind auf den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/weg">Weg</a> und dieser <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/weg">Weg</a> hat ein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/ziel">Ziel</a> – dieses Ziel hat einen Namen: Jesus Christus. Gemeinsam sind wir unterwegs mit Jesus Christus zu ihm hin – hin in seine Ewigkeit.<br />
 Ich wünsche uns, dass wir ausganzen Herzen sagen können, was wir gleich im Predigtlied singen werden:<br />
 O wie lieb ich, Herr, die Deinen, die dich suchen, die dich meinen; o wie köstlich sind sie mir!<br />
 Du weißt, wie mich&#8217;s oft erquicket, wenn ich Seelen hab erblicket, die sich ganz ergeben dir.<br />
 Amen</p>


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		<title>Lieben Sie Ihre Kirche?</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 19:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Predigt zu Römer 12,1-8 &#8211; 1.Sonntag nach Epiphanias 10.01.2010 -gehalten in den Kirchen von Fraureuth und Gottesgrün &#8220;Lieben Sie Ihre Kirche?&#8221; Was ist dass denn für eine komische Frage?, wird jetzt mancher von Euch denken. Die meisten werden es mit der Kirche so halten, wie...


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Predigt zu Römer 12,1-8 &#8211; 1.Sonntag nach Epiphanias 10.01.2010 -gehalten in den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a>n von Fraureuth und Gottesgrün</strong></p>
<p>&#8220;Lieben Sie Ihre <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a>?&#8221; <br />
 Was ist dass denn für eine komische Frage?, wird jetzt mancher von Euch denken. Die meisten werden es mit der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a> so halten, wie Gustav Heinemann mit Deutschland. Als man ihn fragte: „Lieben Sie Deutschland?“, hat er geantwortet, er liebe seine Frau. Also zu Deutschland hatte er keine intensive Beziehung und das als Bundespräsident.<span id="more-659"></span></p>
<p>So ähnlich verhalten wir uns meistens als evangelische Christen zu unserer Kirche, zu unserer <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeind">Gemeind</a>e. Und wir sind noch stolz darauf. <br />
 Ja, immer wieder begegnen mir Christen, die sagen: Ich liebe Jesus und habe eine persönlich Beziehung zu ihm, aber Kirche und <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeind">Gemeind</a>e, das brauchen wir nicht.</p>
<p>Ich stelle jetzt einmal die Frage: Was tun wir, wenn wir Menschen zum Glauben an Jesus Christus einladen, laden wir sie auch in die Kirche ein? Oder ist das uns peinlich? Sagen wir, es ist uns wichtig, dass Menschen mit dem Evangelium in Berührung kommen, aber sie einladen sich dann taufen zu lassen, Glied der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeind">Gemeind</a>e zu werden und sich dann zu unseren Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen zu halten, das kommt uns nur schwer von den Lippen.</p>
<p>Dabei entspricht genau das dem biblischen Bild von einem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/christen">Christen</a>. So werden wir zum Beispiel im Hebräerbrief ermutigt:<br />
 <cite>23 Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/hoffnung">Hoffnung</a> und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat;<br />
 24 und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken<br />
 25 und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.<br />
 Hebräer 10:23-25</cite></p>
<p>Es gehört beides zusammen Gottes Wort und Gottes Volk. Das sagt auch Martin Luther: „Gottes Wort kann nicht ohne Gottes Volk sein.“ Es ist ein Kernsatz der Reformation.</p>
<p>Natürlich stellt sich jetzt die nächste Frage: Wie attraktiv, wie ansprechend ist denn die Kirche, ist die Gemeinde? Wie attraktiv wie ansprechend ist die Gemeinde, die Kirche in Fraureuth (in Gottesgrün)? Um gleich auch konkret zu werden.<br />
 Eine Antwort auf die Frage werde ich nicht geben. Das kann jeder selber einschätzen. Und jeder wird sicher einen anderen Standpunkt haben.</p>
<p>Was man tun kann, das Kirche, das Gemeinde attraktiv und ansprechend ist, darauf gibt uns der Predigttext eine Antwort. Es ist die Epistel aus Römer 12,1-8. Wir hören sie noch einmal nach der Neuen Genfer Übersetzung:</p>
<p>Römer 12,1-8</p>
<blockquote><p>1 Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf.</p>
<p>2  Richtet euch nicht länger nach ´den Maßstäben` dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist</p>
<p>3  Ich rufe daher aufgrund der Vollmacht, die Gott mir in seiner Gnade gegeben hat, jeden Einzelnen von euch zu nüchterner Selbsteinschätzung auf. Keiner soll mehr von sich halten, als angemessen ist. Maßstab für die richtige Selbsteinschätzung ist der Glaube, den Gott jedem in einem bestimmten Maß zugeteilt hat.</p>
<p>4  Es ist wie bei unserem Körper: Er besteht aus vielen Körperteilen, die einen einzigen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/leib">Leib</a> bilden und von denen doch jeder seine besondere Aufgabe hat.</p>
<p>5  Genauso sind wir alle – wie viele ´und wie unterschiedlich` wir auch sein mögen – durch unsere Verbindung mit Christus ein <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/leib">Leib</a>, und wie die Glieder unseres Körpers sind wir einer auf den anderen angewiesen.</p>
<p>6  Denn die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gaben">Gaben</a>, die Gott uns in seiner Gnade geschenkt hat, sind verschieden. Wenn jemand die Gabe des prophetischen Redens hat, ist es seine Aufgabe, sie in Übereinstimmung mit dem Glauben zu gebrauchen.</p>
<p>7  Wenn jemand die Gabe hat, einen praktischen Dienst auszuüben, soll er diese Gabe einsetzen. Wenn jemand die Gabe des Lehrens hat, ist es seine Aufgabe, zu lehren.</p>
<p>8  Wenn jemand die Gabe der Seelsorge hat, soll er anderen seelsorgerlich helfen. Wer andere materiell unterstützt, soll es uneigennützig tun. Wer für andere Verantwortung trägt, soll es nicht an der nötigen Hingabe fehlen lassen. Wer sich um die kümmert, die in Not sind, soll es mit fröhlichem Herzen tun.</p>
</blockquote>
<p>Liebe Gemeinde,</p>
<p>dass wir Menschen soziale Netze brauchen, zeigt uns gerade heute das Internet. Dort boomen zur Zeit die sozialen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/netzwerk">Netzwerk</a>e, allen voran sind es Twitter und Facebook, bei Unternehmern und Businessleuten ist es XING, bei Studenten ist es StudiVZ, bei Schülern ist es SchuelerVZ.</p>
<p>Ja und wer will, der kann ohne große Probleme sein eigens soziales <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/netzwerk">Netzwerk</a> einrichten.</p>
<p>Es ist komisch, je unpersönlicher die reale Welt wird, umso mehr entwickeln sich solche soziale Netze, wobei sie auch Vorteile haben – zB. die schnelle Kommunikation und das gleich mit mehreren Leuten.</p>
<p>Bei Facebook z.B. bin ich mit mindestens 15 Leuten befreundet, die etwas mit der Fraureuther Kirchengemeinde zu tun haben.</p>
<p>Und ich werde der letzte sein, der gegen solche Vernetzung ist, sondern das Gegenteil ist der Fall. Ich werde das fördern, wo ich es kann, denn so erreichen wir den modernen Menschen – gerade auch mit dem Evangelium.</p>
<p>Doch genau diese sozialen virtuellen Netze stellen uns als <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/christen">Christen</a>, als Kirche und als christliche Gemeinde in Frage, nicht in unserer Existenz, sondern in unserer Handlungsweise. Versäumen wir es in der realen Welt uns zu vernetzen, Verbindungen aufzubauen. Was tun wir, dass andere unsere Gemeinde als lebendige und persönliche <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinschaft">Gemeinschaft</a> erfahren, wo sie gehalten und getragen werden? Kirche geschieht nicht an sich und von alleine, sondern sie braucht den aktiven Beitrag des Einzelnen. Sie braucht deinen Beitrag und meinen Beitrag.</p>
<p>Genau das macht der Apostel Paulus hier in dem Brief an die Römer deutlich. Er macht uns deutlich wie wir die soziale <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinschaft">Gemeinschaft</a> in unserer Gemeinde wieder zurückgewinnen können. Es wird aber gleich deutlich, dass das nicht über den Pfarrer, den Kantor und einzelne Mitarbeiter allein geht, sondern dass das den Beitrag aller erfordert.</p>
<p>Als erstes lesen wir bei Paulus etwas über die Existensberechtigung der Kirche:</p>
<p><cite>„Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf.“</cite></p>
<p>Kirche – Gemeinde hat seine Existenzberechtigung aus dem Erbarmen Gottes heraus. Es ist Gottes Erbarmen, dass wir heute hier versammelt sind. Das wollen wir uns immer wieder bewusst machen.</p>
<p>Es ist Gottes Erbarmen, dass wir <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/christen">Christen</a> sind und an ihn glauben. Darum ermutigt uns der Apostel Paulus, dass wir uns und unser ganzes Leben Gott ganzheitlich zur Verfügung stellen.</p>
<p>Damit macht er uns deutlich, dass Gottesdienst eben nicht nur am Sonntag morgen die eine Stunde ist und vielleicht noch ein paar Gemeindeveranstaltungen dazu, sondern das Gottesdienst das ganze Leben ausmacht.</p>
<p>Und Gottesdienst heißt auch unser Leben nicht nach den Maßstäben der Welt zu richten in der wir Leben, und dennoch in dieser Welt zu leben – und den Kontakt zu unseren Mitmenschen zu pflegen. Das ist ein ganz schöner Spagat, der da von uns als Christen abverlangt wird.</p>
<p>Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, ob man das alleine durchsteht, oder ob da nicht die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinschaft">Gemeinschaft</a> mit den anderen gerade deswegen notwendig ist.</p>
<p>Ich jedenfalls, wenn ich auf solche Situationen in meinem Leben zurückblicke, die ich in ganz besonderer Weise als Jugendlicher hatte, bin dankbar für die anderen.</p>
<p>Ich denke, das kann mancher von euch von den schweren Situationen in seinem Leben bezeugen.</p>
<p>Darum ist das Bild vom <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/leib">Leib</a> Christi durch den gemeinsamen Glauben an Jesus Christus das Bild, was  uns als Kirche und Gemeinde ausmacht.</p>
<p>Wenn wir den menschlichen Körper betrachten, dann sehen wir, dass er verschiedene Organe und Gliedmaßen hat. Jedes Organ hat seine bestimmt Aufgabe und Funktion. Werden sie in ihrer Funktionsweise behindert, dann hat das aber auch Einfluss auf die Funktion der anderen Organe.</p>
<p>Und genauso ist es auch bei der Kirche, bei der Gemeinde.</p>
<p>Die Gemeinde als Leib Christi und jeder von uns hat in ihr seine Aufgabe und seine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gaben">Gaben</a>. Und jeder ist mit seiner Aufgabe erforderlich und jeder soll seine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gaben">Gaben</a> einbringen.</p>
<p>Und nur so kann Kirche und Gemeinde wachsen, nur so kann Kirche in unsere Welt.</p>
<p>Das heißt, dass wir aus der Einzelkämpfermentalität, die leider vorherrscht, heraus müssen. Wir werden ermutig, einander zu dienen, nicht nur zwei oder drei den anderen, sondern jeder jedem, mit den Gaben die Gott gegeben hat. Das hat zur Folge, dass Kirche als soziales <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/netzwerk">Netzwerk</a>, als Gemeinschaft wieder attraktiv ist.</p>
<p>Die Kirche befindet sich in der Krise, aber das ist kein Grund zum Heulen, sondern Grund zur Veränderung, zum Neuanfang. Und wir dürfen dabei sein.</p>
<blockquote><p>Und das wichtigste ist, wir müssen das nicht aus eigener Kraft tun, sondern Gottes Geist wirkt in uns und gibt uns die Kraft dazu. Uns gilt die Verheißung des Wochenspruches:<br />
 Die der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. (Röm 8, 14)</p>
</blockquote>
<p>Darum lasst es uns immer wieder neu wagen.</p>
<p>Jetzt stelle ich noch einmal die Frage:</p>
<p>Lieben Sie Ihre Kirche?</p>
<p>Ich weiß nicht, was eure Antwort ist.</p>
<p>Meine Antwort heißt: Ja ich liebe meine Kirche und werde alles dafür tun, dass Menschen sich in ihr wohlfühlen und so zum Glauben an Jesus Christus finden.</p>
<p>Dass die Kirche nicht perfekt ist, das sagt uns schon  Martin Luther:</p>
<blockquote><p>„Die Weltweisen werden von der äußeren Gestalt der Kirche geärgert, die Ärgernissen und Sekten unterworfen ist. Denn sie meinen, die<cite> Kirche sei rein, heilig, ohne allen Tadel, Gottes Taube usw. Das ist wahr, vor Gott hat die Kirche ein solches Ansehen, aber vor der Welt ist sie gleich ihrem Bräu</cite>tigam Christus: zerhackt, zerkratzt, verspeit, gekreuzigt, verlacht.“</p>
</blockquote>
<p>Und dennoch sie ist Gottes Wille und Werk und wir dürfen an ihr Anteil haben.</p>
<p>Wisst ihr warum Blaukreuz-Gruppen und Anonyme Alkoholiker erfolgreich sind und wirklich etwas bewirken, weil die Leute wissen, dass jeder der dabei ist, irgendwie Probleme mit Alkohol oder anderen Drogen hat und der Hilfe Gottes und des anderen benötigt, um nüchtern zu werden und zu bleiben.</p>
<p>Nicht anders ist es in der Kirche. Hier gilt das gleiche Prinzip. Als von Gott geheiligte Sünder einander beistehen und dienen.</p>
<p>Lasst uns das fröhlich und aus ganzem Herzen tun. Amen</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>


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