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	<title>Kirchenspiegel &#187; Gemeindearbeit</title>
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	<description>evangelisch in Fraureuth und Gottesgrün - Impressionen</description>
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		<title>Warum Christen und besonders Seelsorger twittern sollten?</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 20:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Twitter Twittern, das sogenannte Microblogging mit maximal 140 Zeichen, besteht jetzt etwa 3 Jahre. Doch erst in den letzten Jahren hat es einen großen Zulauf gefunden. Es wird jetzt immer beliebter. Auf jeden Fall seit es sich mit sozialen Netzwerken, wie Facebook, Myspace und ähnlichen...


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			<content:encoded><![CDATA[<div class="img alignright" style="width:300px;">
	<a href="http://i90.photobucket.com/albums/k273/garageflower_2006/twitter.jpg" rel="lightbox[491]"><img src="http://i90.photobucket.com/albums/k273/garageflower_2006/twitter.jpg" alt="twitter Warum Christen und besonders Seelsorger twittern sollten?" width="300" height="250" title="Warum Christen und besonders Seelsorger twittern sollten?" /></a>
	<div>Twitter</div>
</div><a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/twitter">Twitter</a>n, das sogenannte Microblogging mit maximal 140 Zeichen, besteht jetzt etwa 3 Jahre. Doch erst in den letzten Jahren hat es einen großen Zulauf gefunden. Es wird jetzt immer beliebter.<br />
Auf jeden Fall seit es sich mit sozialen Netzwerken, wie <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/facebook">Facebook</a>, Myspace und ähnlichen verbinden lässt.<br />
Ich habe es etwa vor 2 Monaten entdeckt. Da bin ich schon erstaunt, welche interessanten Menschen ich in dieser Zeit entdeckt habe. Erst einmal territorial -von Hawaii  bis Australien von Saudi-Arabien bis nach England lerne ich bei <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/twitter">Twitter</a> Menschen kennen. Aber auch Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen, vom Atheisten bis zum frommen Christen, vom Nichtreligiösen bis zu Pastoren verschiedenster Kirchen und Gemeinden. Ich lerne Menschen kennen die ähnliche Interessen haben wie ich. Bei mir ist es unter anderem Webdesign und Emerging Church. Es ist einfach toll in wenigen Worten zu erfahren, wie es anderen geht. Für mich als Pfarrer öffnen sich Horizonte gegenüber anderen Menschen &#8211; und ich habe auch schon manchen Impuls für die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/predigt">Predigt</a> und die Bibelstunde gefunden. Meine Gemeinde kann mit Sicherheit nicht sagen, dass ich nur fromm daher rede und keine Ahnung vom Leben habe.<br />
Dann ist <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/twitter">Twitter</a> auch ein Medium der schnellen Information. Fernsehsender und Zeitungen twittern die aktuellsten Schlagzeilen. Ja selbst durch Twitter ist manches Geschehen (meistens die schlechten) schnell um den Erdball mitgeteilt worden.<br />
Nun als Bestandteil des Web 2.0 ist Twitter ein modernes <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kommunikation">Kommunikation</a>smittel. Auf der Webseite unserer Kirchengemeinde gibt es einen sogenannten Tweetwall, wo man kurze Mitteilungen absetzen kann.</p>
<p>Mich erstaunt immer wieder in der Alten Kirchengeschichte, wie selbstverständlich, die ersten Christen die damals modernen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kommunikation">Kommunikation</a>smittel der Römer nutzten um das Evangelium von Jesus Christus den Menschen nahe zu bringen. Und wir tun uns als Christen immer wieder schwer die modernen Mittel der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kommunikation">Kommunikation</a> zu nutzen. Dabei steht uns doch der Auftrag Jesu in alle Welt zu gehen als Herausforderung vor Augen.<br />
Als ich mir vor 18 Jahren einen Computer kaufte sagten, viele Kollegen: „Brauchen wir nicht.&#8221; Heute gibt es kaum eine Kirchengemeinde, die nicht einen Computer verwendet. Natürlich kann man auch sagen: „Twitter &#8211; das brauchen wir nicht!&#8221; Sicher brauchen wir Twitter nicht um zu leben. Wir brauchen auch den Computer nicht. Aber vergeben wir uns da nicht eine Chance Menschen zu treffen, mit ihnen zu kommunizieren. Ja und bis zu einem gewissen Grad auch seelsorgerlich beizustehen.</p>
<p>Für mich ist Twitter &#8211; sicher mit vielen Ecken und Kanten &#8211; ein Abbild christlicher Nachfolge. Interessant ist, dass die Leute, die mir nachfolgen,  Nachfolger oder Anhänger genannt werden. Ja und für die, denen ich nachfolge, da gibt es kein Substantiv. Da heißt es &#8220;folgen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.churchsolutionsmag.com/articles/3-reasons-every-pastor-should-use-twitter,p2.html" target="_blank">Mark MacDonald nennt drei gewichtige Gründe, warum jeder Seelsorger Twitter nutzen sollte:</a></p>
<ol>
<li>Die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/predigt">Predigt</a>en können relevanter werden. Das habe ich ja schon angedeutet. Über Twitter lernen wir die Menschen mehr und mehr kennen. Wir wissen, was sie bewegt. Erfahren von ihren Frustrationen, ihrem Leid und ihren Nöten. Mit Twitter sind wir an der Basis &#8211; auch wenn man es nicht immer schafft, die nötigen Besuche in der Gemeinde zu machen. Twitter eröffnet uns auch die Sorgen und Ängste, der Leute, die ich gar nicht zu Hause antreffe.</li>
<li>Die Barriere zwischen Kanzel und Sitzplatz kann so entfernt werden. Oft hört man von den Leuten, dass wir Pfarrer in einer anderen Welt leben &#8211; so eine Art Wolkenkuckucksheim. Wir kennen die Sorgen und Nöte der Menschen nicht. Manchmal gibt es auch Momente im Leben, wo man an einem Menschen schuldig werden muss. Wie geht man damit um?<br />
Und wir beschweren uns, dass die Leute nicht auf uns hören, wenn wir von Sünde und Vergebung predigen. Twitter kann uns helfen zu erkennen, dass das Leben nicht schwarz und weiß ist, sondern eben grau in vielen Schattierungen.<br />
Für uns sollte es in allem gelten, dass Jesus Christus so Mensch  wurde wie wir, doch ohne Sünde. Sein Tod am Kreuz beseitigte die Barriere zwischen Gott und Mensch. So dürfen wir wissen, dass Jesus unsere Not kennt. und dass er sie schon am Kreuz mitgetragen hat.  Das zu wissen, macht uns menschlich und durch den anderen nahbar Twitter hilft uns transparent und <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/echt">echt</a> zu werden.</li>
<li>Das <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gebet">Gebet</a>sleben kann gestärkt werden. Über Twitter erfahren wir vieles über die Not in der Welt, über die Schicksale der Menschen. Wir erfahren über die Freude unserer Mitmenschen. aber auch über ihre Traurigkeit, über Frustration und Bitterkeit. Wir erfahren alles, was Menschen bewegt. Das macht es uns möglich kurz für diese Menschen zu beten. Ich bin keine großer <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gebet">Gebet</a>skämpfer, aber ein kurzes Segensgebet ist immer möglich.</li>
</ol>
<p>In diesen 140 Zeichen von Twitter bieten sich uns viele Möglichkeiten Menschen zu begegnen und ihnen als Christen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/echt">echt</a> zu begegnen und Zeugnis zu geben von Jesus Christus.<br />
Und noch etwas Twitter mach Spaß. Ich würde mich freuen wenn sie mir nachfolgen und ich Ihnen nachfolgen kann: <a href="http://www.twitter.com/bachweb/" target="_blank">www.twitter.com/bachweb/</a></p>


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		<title>Neue Gruppe Gemeindegründung bei Facebook</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 21:54:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bei Facebook wurde die Gruppe Gemeindegründung ins Leben gerufen.  Ziel ist es verschiede Leute, deren Ziel der missionarische Gemeindeaufbau ist, miteinander zu vernetzen.Weitere Infos dazu finden Sie auf dem Weblog ekkaleo.de. Der Link zur Gruppe bei facebook. Da kommt mir wieder eine Frage in Sinn:...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Facebook wurde die Gruppe Gemeindegründung ins Leben gerufen.  Ziel ist es verschiede Leute, deren Ziel der missionarische Gemeindeaufbau ist, miteinander zu vernetzen.<span id="more-482"></span>Weitere Infos dazu finden Sie auf dem Weblog <a href="http://ekkaleo.de/2009-03/facebook-gruppe-gemeindegruendung/" target="_blank">ekkaleo.de</a>. Der Link zur Gruppe bei <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=60662266959" target="_blank">facebook</a>.</p>
<p>Da kommt mir wieder eine Frage in Sinn: Wird es sie geben, die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/virtuell">virtuell</a>e <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/internet">Internet</a>-<a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a>? Wenn ja, wie wird sie aussehen?  Sicher es gibt eine ganze Menge Möglichkeiten, das Evangelium im Web zu verkünden:</p>
<ul>
<li>Video-Stream</li>
<li>Audio-Stream</li>
<li>Predigten auf Webseiten und in Audio und Video</li>
<li>die Bibel in verschiedenstenÜbersetzungen</li>
<li>Blogs</li>
<li>Twitter</li>
<li>Foren</li>
<li>und und und &#8230;</li>
</ul>
<p>Auch <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/sozial">sozial</a>e Netzwerke gibt es genügend oder man kann sie selber mit ein paar Klicks eins gründen.</p>
<p>Doch kann so eine Gemeinde entstehen. Wenn ich ehrlich bin, glaube ich es nicht. Denn so <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/sozial">sozial</a> sind die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/sozial">sozial</a>en Netze doch nicht. Ich brauche bei einer Gemeinde den Menschen gegenüber, muss ihn auch berühren können und er mich. Ich brauche seine Mimik und Gestik. Da sollte kein PC, Laptop, Handy oder irgend etwas dazwischen stehen. Das Internet ist mit Sicherheit mit allen seinen Möglichkeiten ein gutes Werkzeug, für mich auf jeden Fall. Doch die sozialen und menschlichen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kontakte">Kontakte</a> einer <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a> kann es nicht ersetzen.</p>
<p>Doch wer weiß was die Zukunft bringt?</p>


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		<title>Twitter als M&#246;glichkeit der Kommunikation in der Gemeindearbeit</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 11:57:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit ein paar Tagen habe ich Twitter entdeckt. Ich benutze es recht oft und bin erstaunt, wie schnell sich da ein kleines Netzwerk gebildet hat. Wer will kann mir gern folgen! Nun habe ich mir überlegt, wie ich Twitter auch für die Gemeindearbeit nutzbar machen...


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			<content:encoded><![CDATA[<p><script src="http://www.twittermysite.com/mytwitter.js?id=2583&amp;button=3" type="text/javascript"></script> Seit ein paar Tagen habe ich <a href="http://www.twitter.com" target="_blank">Twitter</a> entdeckt. Ich benutze es recht oft und bin erstaunt, wie schnell sich da ein kleines Netzwerk gebildet hat. Wer will kann mir gern folgen! Nun habe ich mir überlegt, wie ich Twitter auch für die Gemeindearbeit nutzbar machen kann.<span id="more-348"></span>Dazu habe ich erst einmal auf die Webseite der Kirchengemeinde <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/home/tweetwall.html" target="_blank">einen Tweetwall </a>installiert. Dazu habe ich in unser Typo3 -CMS das <a href="http://basicblogger.de/2009/02/15/tweetwall-ein-wand-mit-twittereintragen/" target="_blank">PHP-Skript von Ahmet Topal eingebunden</a>. Bei Twitter habe ich dann einen zweiten Zugang dafür installiert. Über den Hashtag #ksfraureuth kann ich nun Kurzmitteilungen für die Gemeinde absetzen. Aber auch andere Leute (Gemeindeglieder) könnten den Wall so nutzen. Es ist nun eine Plattform für Kurzmitteilungen. Es ist vielleicht nicht weltbewegend, aber ich denke ein kleiner Schritt bei der Nutzung von <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/web-20">Web 2.0</a> für die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeindearbeit">Gemeindearbeit</a>.</p>
<p>Update:</p>
<p>DerTweetwall oder auch <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/twitter">Twitter</a>wall läßt sich in Verbindung mit <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/twitter">Twitter</a> auch als Gebetswand nutzen. Durch Microblogging können so schnell Gebetsanliegen veröffentlicht werden und sie bleiben nicht ewig stehen, sondern werden schnell aktualisiert.</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Der Versuch &#252;ber Open-Source-Netzwerk eine Predigt zu entwickeln</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 20:26:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[osslogo Vielleicht passt es nicht zusammen, die monologische Predigt und das Web 2.0.  Rob Brink lässt es einmal auf einen Versuch ankommen und lädt die Web-Community zu einer emergenten Predigtvorbereitung und -entwicklung ein. Mit Hilfe des Open Source Sermon Wiki soll eine Predigt unter dem...


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			<content:encoded><![CDATA[<div class="img alignright size-medium wp-image-152" style="width:150px;">
	<a href="http://opensourcesermon.pbwiki.com/"><img src="http://www.gemeindearbeit.de/wp-content/uploads/2008/08/osslogo.jpg" alt="osslogo Der Versuch &#252;ber Open Source Netzwerk eine Predigt zu entwickeln" width="150" height="185" title="Der Versuch &#252;ber Open Source Netzwerk eine Predigt zu entwickeln" /></a>
	<div>osslogo</div>
</div>Vielleicht passt es nicht zusammen, die monologische Predigt und das Web 2.0.  <a href="http://revsmilez.com/" target="_blank">Rob Brink</a> lässt es einmal auf einen Versuch ankommen und lädt die Web-Community zu einer <a href="http://revsmilez.com/2008/08/07/open-source-sermon/" target="_blank">emergenten Predigtvorbereitung und -entwicklung</a> ein. Mit Hilfe des <a href="http://opensourcesermon.pbwiki.com/" target="_blank">Open Source Sermon Wiki</a> soll eine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/predigt">Predigt</a> unter dem Titel &#8220;Der Leib Christi im digitalen Zeitalter&#8221; bis zum 20. September 2008 entwickelt werden.<span id="more-347"></span></p>
<p>Die Predigttexte sind als Haupttext <a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=46012000" target="_self">1. Korinther 12:12-31</a> und als zweiter Text <a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=58010000" target="_blank">Hebräer 10,23-25</a>. Ich jedenfalls habe mich einmal angemeldet. Ob ich etwas beitrage, weiß ich nicht, da ich ja des Englischen nicht so mächtig bin. Aber es reicht um die Projektentwicklung zu verfolgen.</p>
<p>Sollte das Projekt gelingen versuche ich es einmal auf deutsch.</p>


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		<title>Open-Source-Netzwerk &#8211; ein Bild f&#252;r emergente Kirche</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 09:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emergente Kirche]]></category>
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		<description><![CDATA[Da ich ja von Haus aus Informatiker bin, gefällt mir dieses Bild besonders sehr. Ich habe es beim Säemann gefunden und möchte ihn kommentieren: Emergente sind der Ansicht, daß die Kirche eher wie ein Open-Source-Netzwerk funktionieren sollte als wie eine Hierarchie oder Bürokratie. Eine Vernetzung...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich ja von Haus aus Informatiker bin, gefällt mir dieses Bild besonders sehr. Ich habe es beim <a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/" target="_blank">Säemann </a>gefunden und möchte ihn kommentieren:</p>
<blockquote>
<p style="padding-left: 30px;">Emergente sind der Ansicht, daß die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a> eher wie ein Open-Source-<a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/netzwerk">Netzwerk</a> funktionieren sollte als wie eine Hierarchie oder Bürokratie.</p>
</blockquote>
<p>Eine Vernetzung ist in der christlichen Gemeinde wichtig, weil sie lebt ja in besonderer Weise vom Geben und auch Nehmen ihrer Glieder. Wo Kirche zur Hierarchie und zur Bürokratie verkommt, ist sie zum Sterben verurteilt. Wo Kirche nur noch verwaltet wird, kann sie sicher noch eine ganze Zeit existieren, sie verliert aber ihren <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/leben">Leben</a>szweck &#8211; Menschen zu Jesus Christus zu führen, ihnen die Liebe Gottes nahe zu bringen und als Gemeinschaft zu verbinden. Natürlich ist so ein offenes <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/netzwerk">Netzwerk</a> angreifbar. <span id="more-346"></span>Auch Verletzungen wird es geben. Doch wer sich von Jesus anstecken lässt, wird auch bereit sein zu vergeben und Vergebung anzunehmen.</p>
<blockquote>
<p style="padding-left: 30px;">Die emergente Bewegung besitzt nicht den einen Repräsentanten und niemand weiß, wie groß sie ist und wer zu ihr gehört oder nicht. Darin unterscheidet sie sich von früheren <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a>bewegungen. Einzelpersonen, <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a>n und Gruppierungen sind durch ein Netz von Beziehungen miteinander verbunden.</p>
</blockquote>
<p>Für das Bild der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a> stimmt das nur bedingt. Jede Gemeinde wird sicher nach wie vor eine Gemeindeleitung haben. Wie sie aussehen wird, das steht auf einem anderen Blatt. Es wird auch Verbindungen von Gemeinden geben, die dann auch miteinander leitende Strukturen entwickeln. Ich denke, dass ist etwas ganz menschliches. Aber es wird auch Vernetzungen von Gemeinden geben, welche unterschiedlich strukturiert sind, und dennoch eine ähnliche Aufgabe haben. Da der Begriff emergent nicht etwas ist was man komplett fassen kann, wird es in der emergenten <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a> offene Strukturen geben. Genauso wie beim Open-Source-<a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/netzwerk">Netzwerk</a> wird es aber auch hier gewisse Regularien geben.</p>
<blockquote><p>Folgende sechs Eigenschaften der Internetenzyklopädie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite">Wikipedia</a> helfen zum Verständnis des <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/emergent">emergent</a>en Christentums:</p>
<p><em>Offener Zugang:</em> Emergente <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a>n stellen die Leiterschaftsstrukturen gewöhnlicher Gemeinden in Frage und entwickeln ihre eigenen Strukturen, indem sie z.B. im Kreis angeordnet sitzen, den Gebrauch von Mikrophonen abschaffen und sich in Cafés, Kneipen oder Wohnzimmern treffen.</p></blockquote>
<p>Nun das ist keine Erfindung von <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/emergent">emergent</a>en Gemeinden. Solche Strukturen gibt es auch bei herkömmlichen Gemeinden. Denken wir an die Hauskreisarbeit in vielen Gemeinden. Ob die Mikrofone abgeschafft werden müssen, hängt sicher von der Aufgabe und Struktur der Gemeinde ab. Andere setzen dann Laptop und Beamer ein. Wichtig ist der offene Zugang zur Gemeinde und der kann verschieden sein. Bei uns in Fraureuth passiert das z.B. durch das Zelt, welches wir ab und an aufstellen und das viele Menschen anspricht.</p>
<blockquote><p><em>Vertrauen:</em> Viele Emergente glauben, daß wenn sie gemeinsam ihre <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/glaube">Glaube</a>nsüberzeugungen “editieren”, alle besser dran sind. Darum experimentieren sie mit Predigten, die von mehreren Personen gemeinsam vorbereitet wurden, Vermittlung von Lehre im Dialog und Online-Diskussionen über vergangene und zukünftige Predigtthemen. Der Pastor, der Theologie studiert hat, bringt seine Erfahrung mit an den Tisch, genauso wie das der Gärtner oder Quantenphysiker tut. Keiner kann in allen Bereichen der Experte sein, aber wenn alle ihr Wissen zusammenbringen, bringt es die Gemeinschaft voran. Das ist eine hohe Sicht von Gemeinde: Das versammelte Volk Gottes wird in Gemeinschaft mit dem Geist Gottes in der Spur bleiben und an Gottes Wirken in der Welt teilhaben.</p></blockquote>
<p>Genau das ist es, was eine Gemeinde bereichert. Darum gibt es auch in manchen Gemeinden das Bibelgespräch, wo man sich miteinander über einen Bibeltext austauscht. Sicher ist es so, dass man als Pfarrer oder als Bibelgesprächsleiter für sich selbst einige Vorleistungen bringen sollte, um dann ab und an einige Impulse zu geben. Doch wichtig ist der Dialog über das Wort Gottes. Ich probiere es in einem Bibelstundenkreis. Sicher tun sich die Alten dabei manchmal etwas schwer und oft kommen auch immer wieder ähnliche Aussagen. Doch es gibt auch Bereicherung.</p>
<blockquote><p><em>Gegenseitige Rechenschaft</em>: Es ist nicht so, daß <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/emergent">emergent</a>e Gemeinden gar keine Strukturen mehr hätten. Bei den meisten gibt es Pastoren, ein Leitungsteam, jemanden, der für den Kinderdienst verantwortlich ist oder die Musik für den Gottesdienst koordiniert. Aber diese Rollen sollen es anderen ermöglichen, ihren Beitrag zum Prozess des Kirche-Seins zu leisten, statt ihre Beiträge dadurch abzuschwächen, daß bereits bestimmt ist, was die Gemeinde tun wird oder die Einzelnen glauben werden etc.</p></blockquote>
<p>Das kann ich nur 100% unterstützen. Es ist nicht gut, wenn einer für immer und ewig auf eine Aufgabe oder Rolle festgelegt ist, sondern es bedarf der Reflektion (was hier mit gegenseitiger Rechenschaft gemeint ist), um immer wieder neue Impulse zu setzen. Das bewirkt Veränderung in der Gemeinde. Wir Menschen hätten oft gern etwas statisches: &#8220;Es war immer so und muss so bleiben.&#8221; Doch das widerspricht dem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/leben">Leben</a> und auch allen Netzwerken.</p>
<blockquote><p><em>Beweglichkeit: </em>Weil emergente Gemeinden meist relativ klein sind und relativ egalitäre Leitungsstrukturen haben, sind sie sehr flexibel und können in gewissen Situationen schneller Entscheidungen treffen &#8211; als eine Bewegung von Aktivisten eben.</p></blockquote>
<p>Der Begriff klein ist relativ. Es gibt Gemeinden mit 20 Gemeindegliedern, die in ihren Leitungsstrukturen starr sein können. Wiederum können Gemeinden mit 1000 oder 2000 Gemeindegliedern recht flexible Leitungsstrukturen haben. Ich denke, dass das viel mehr ein Problem der Kommunikation und des Informationsausstausches ist.  Das Internet bietet da Möglichkeiten des flexiblen Austausches, so wie es auch selbst im folgenden Aufgezeigt wird..</p>
<blockquote><p><em>Verbindungsfähigkeit: </em>Die emergente Bewegung ist pionierhaft in weltweiter ökumenischer Konnektivität, weil sie die Möglichkeiten des Internets und günstigen Reisens ausnutzt, um vielfältige Begegnungen und gemeinsamen Austausch zu ermöglichen.</p></blockquote>
<p>Natürlich sollte das Nutzen der neuen Medien eine wichtige Rolle spielen, aber sie dürfen auch nicht alles sei, was eine Gemeinde bietet. Es wird sie nicht geben &#8211; die virtuelle Gemeinde &#8211; dazu brauchen wir viel zu sehr die Kommunikation mit unserem Mitmenschen. Es wird Gemeinden geben mit virtuellen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/leben">Leben</a>säußerungen. Die Webseite einer Gemeinde ist da so ein kleiner Anfang. Wir wissen aber auch wie schwer sich Gemeinden oft damit tun, diese zu pflegen. Meistens ist sie das Hobby des Pfarrers oder eines Mitarbeiters. Und dann noch andere Möglichkeiten nutzen &#8211; der Weg ist noch weit.</p>
<blockquote><p><em>Durcheinander:</em> Emergente haben keine Angst vor Risiken und Fehlern, sondern suchen Innovation und Abenteuer. Sie nehmen das Durcheinander menschlichen Lebens gerne an, und ihre Gemeinden legen davon ein Zeugnis ab.</p></blockquote>
<p>Genau das macht doch Gemeinde aus, die menschlich ist.<em> </em></p>
<p><em><strong>Danke, dass ich Fehler machen kann und trotztem Zeuge meines Herrn Jesus Christus bin.</strong><br />
</em></p>


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		<title>Zelttage in Fraureuth &#8211; emergente Kirche !?</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 20:17:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[zelt2004_001 Ich habe einmal meinen Vortrag für den Zeltempfang hier vorabgedruckt, weil mir einige Gedanken ganz gut gefallen: Zelttage in Fraureuth – hat mittlerweile schon fast Tradition. Das 3. Mal werden sie dieses Mal veranstaltet. Eigentlich sollten sie alle 3 Jahre stattfinden. Dass es dann...


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			<content:encoded><![CDATA[<div class="img alignright size-medium wp-image-139" style="width:250px;">
	<a href="http://www.gemeindearbeit.de/wp-content/uploads/2008/08/zelt2004_001.jpg" rel="lightbox[345]"><img src="http://www.gemeindearbeit.de/wp-content/uploads/2008/08/zelt2004_001.jpg" alt="zelt2004 001 Zelttage in Fraureuth   emergente Kirche !?" width="250" height="188" title="Zelttage in Fraureuth   emergente Kirche !?" /></a>
	<div>zelt2004_001</div>
</div>Ich habe einmal meinen Vortrag für den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/zelt">Zelt</a>empfang hier vorabgedruckt, weil mir einige Gedanken ganz gut gefallen:<br />
<a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/zelt">Zelt</a>tage in Fraureuth – hat mittlerweile schon fast Tradition. Das 3. Mal werden sie dieses Mal veranstaltet. Eigentlich sollten sie alle 3 Jahre stattfinden. Dass es dann doch vier Jahre wurden, ist einfach dem geschuldet, dass im vergangenen Jahr <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/zelt">Zelt</a>tage in unserer Nachbargemeinde Gottesgrün stattfanden. Und zwei <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/zelttage">Zelttage</a> im Jahr, das ist doch im Ganzen etwas zu viel.<span id="more-345"></span></p>
<p>Für mich sind es nach Nobitz und Gottesgrün die dritten <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/zelttage">Zelttage</a>.<br />
Für die Kirchgemeinde Fraureuth und die Landeskirchliche Gemeinschaft hier sind es auch die dritten. Gemeinsam gestalten wir diese <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/zelttage">Zelttage</a> das erste Mal. Dabei entdecke ich, dass jede Zelttage ganz anders sind. Und das ist ganz einfach, weil die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/menschen">Menschen</a> anders sind, welche mitmachen. Und das ist gut so. So kann man sich auch immer wieder gegenseitig neu motivieren und inspirieren. Ich hoffe, dass die Zelttage 2008 anders sind als die 2001 und 2004.<br />
„Voll das Leben“ – so nennen wir diese Zelttage, welche wir gemeinsam mit der Deutschen Zeltmission in Siegen gestalten.</p>
<p>Jesus hat uns den Auftrag gegeben mit der Liebesbotschaft Gottes, welche uns das volle Leben bringt zu den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/menschen">Menschen</a> zu gehen, wenn er in Matthäus 28 sagt:<br />
Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.19 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.</p>
<p>Warum machen wir diese Veranstaltungen hier in Fraureuth in einem Zelt, wo wir doch so eine wunderschöne <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a> haben und außerdem noch die Erich-Glowatzki-Halle als vielleicht neutraler Ort?</p>
<p>Weil Mauern abgrenzen und für manchen eine Hemmschwelle bilden. Dagegen wirkt so ein Zelt und dann noch mit so einem orientalischen Hauch doch anziehend und neugierig machend. Es wirkt transparenter und offener. So soll es die Menschen einladen zum Gespräch über den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/glaube">Glaube</a>n.<br />
Dabei ist es uns schon lange bewusst, dass <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a> sich verändern muss.Sie muss offener für die Menschen sein. <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a> muss zu den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/menschen">Menschen</a> gehen – und so ein Zelt ist der erste Schritt dahin.</p>
<p>Unsere <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gesellschaft">Gesellschaft</a> erlebt zurzeit große gesellschaftliche und soziale Umbrüche. Alte Familienstrukturen, die es besonders im ländlichen Raum gab brechen auf und brechen weg. Der Mensch als Individuum ist aber auch ein soziales Wesen. Das heißt, er braucht den anderen Menschen. So schafft er sich neue Strukturen, soziologisch gesehen ein neues soziales Netzwerk. Die Form der sozialen Netzwerke verändert sich. Das Internet mit Web 2.0 und den Social-Networks, wie Xing und StudiVZ sowie den Weblogs macht uns das ganz deutlich. Diese sind oft nicht regional, sondern global vernetzt.</p>
<p>So kann ich zum Beispiel den Weblog des zweiten Referenten Kristian Hamm-Fehl lesen und bis zu einem gewissen Grad an seinem Leben teilhaben.</p>
<p>Auch wir als Kirche und als christliche Gemeinde erfahren eingebettet in diesem gesellschaftlichen Veränderungsprozess Veränderung, wobei nicht alles Alte gleich über den Haufen geworfen werden muss. Nein, wir machen sogar auf einmal die Entdeckung, das z.B. alte liturgische Elemente Menschen von heute ganz neu anspricht. Aber andere auch wiederum nicht. Andere werden vielleicht mehr über diese Form der Zelttage und/oder eines <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/glaube">Glaube</a>nsseminars angesprochen.<br />
Wir erleben es, dass die Menschen religiöser aber nicht christlicher werden. Manche bauen sich ihr religiöses <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/glaube">Glaube</a>nsgebilde wie eine Patchwork-decke zusammen von jedem etwas. Dem wollen wir unseren Glauben als „Voll das Leben“ entgegenstellen.</p>
<p>Wenn wir als Kirche unterwegs zu den Menschen sind, damit wie es der Slogan der DZM sagt „denn jeder soll von Jesus hören“, dann erleben wir Veränderung. Manchmal kann diese Veränderung auch uns selber weh tun.</p>
<p>Und noch zwei Vergleiche aus der Biologie und der Software-Entwicklung. Letzteres spricht mich von meinem ersten Beruf als Informatiker mehr an. Die Kirche und die christliche <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a> sollte eben nicht Hierarche und Bürokratie, sondern wie ein Organismus oder ein Open-Source-Netzwerk funktionieren.<br />
Beim Organismus wird besonders das Eingebundensein des Einzelnen aber auch der Gruppe deutlich, dass dabei jeder seine bestimmte Aufgabe und Funktion hat. Sogleich wird auch deutlich, dass der Organismus Kirche eingebunden ist in den Organismus der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gesellschaft">Gesellschaft</a>. Verändert sich die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gesellschaft">Gesellschaft</a>, muss auch Kirche in gewisser Weise sich verändern.<br />
Bei Open-Source-Netzwerken in der Softwareentwicklung gilt: jeder trägt etwas bei und lässt sich sogleich vom anderen korrigieren, aber jeder profitiert auch vom anderen. In einem christlichen Open-Source-Netzwerk sind Liebe – Vertrauen – Vergebung die Schlüsselworte.</p>
<p>Mit den Zelttagen wollen wir den Menschen um uns herum unseren Lebensentwurf vorstellen, was es für uns heißt „Voll das Leben“ und wollen so mit ihnen ins Gespräch kommen.</p>


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		<title>Handlanger auf Gottes Bauplatz &#8211; II</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 17:29:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Moment komme ich gerade nicht über das Vorwort hinaus. In seinem Vorwort schreibt Erich Friedel, dass er es selber immer wieder erfahren durfte, dass Gott am Werk ist und dass es für Handlanger Gottes den Begriff &#8216;tote Gemeinde&#8217; nicht gibt. Gott schenkt auch heute...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Moment komme ich gerade nicht über das Vorwort hinaus. In seinem Vorwort schreibt Erich <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/friedel">Friedel</a>, dass er es selber immer wieder erfahren durfte, dass Gott am Werk ist und dass es für Handlanger Gottes den Begriff &#8216;tote <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a>&#8217; nicht gibt. Gott schenkt auch heute noch Wunder der Erwerkung. Wir sollten nicht sagen: Dies und jenes in unseren <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a>n ist &#8216;noch&#8217; so, sondern wir sollten das sehen, was &#8216;schon&#8217; ist, wie unser Herr es haben will.</p>
<p><span id="more-344"></span>
<p>In diesem kurzen Satz ist alles enthalten, was auch die Grundlage moderner <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a> entwicklung ist. Eins ist klar, wenn Gott niemanden aufgibt, dann haben auch wir nicht das Recht andere und auch die Gemeinde Gottes vor Ort und weltweit aufzugeben. Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, solche schweren Zeiten durchzustehen, Zeiten, wo man keinen &#8220;Erfolg&#8221; sieht. Wie schnell sind wir Pfarrer und Pfarrerinnen dann auch versucht unseren &#8220;Erfolg&#8221; wo anders zu suchen. Klappt es nicht vor Ort, dann suchen wir den Erfolg in überregionaler Arbeit oder vielleicht auch im Hobby.<br />
Wenn wir aber genauer hinschauen, dann können wir auch vor Ort den Zweig entdecken, der aus dem dem dürren Baumstumpf herauswächst. Solange der lebendige Gott, die &#8216;tote&#8217; Gemeinde nicht aufgibt, ist sie nicht tot. Auch glauben wir ja als Christen an die Auferstehung von den Toten. Warum nicht hier?</p>
<p style="PADDING-LEFT: 30px">Wir sollten nicht sagen: Dies und jenes in unseren Gemeinden ist &#8216;noch&#8217; so, sondern wir sollten das sehen, was &#8216;schon&#8217; ist, wie unser Herr es haben will.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kirche mit <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/vision">Vision</a> &#8211; Gemeinde mit <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/vision">Vision</a>, so nennen wir das heute. Und wir wissen nur zu gut, dass die Gemeinde ein Ziel haben muss auf, welches sie hin steuert. Schon damals war es wichtig sich als Gemeinde im Gehorsam zum Herrn zu begrenzen &#8211; sich begrenzen auf das Evangelium. Wo dann Möglichkeiten sich in der Gemeinde ergeben kann man weiteres tun.<br />
Gerade auch unsere plurale Gesellschaft heute bietet den Gemeinden so viele Möglichkeiten das Gemeindeleben zu gestalten, doch auch heute müssen wir uns begrenzen und evangeliumsorientiert auf ein Ziel hinarbeiten.</p>
<p>Auch für uns heute gilt, was Erich <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/friedel">Friedel</a> schreibt: &#8220;Wer in dieser Mitte feststeht, kann in allen anderen Dingen frei, weit, beweglich und voller Zuversicht sein. Gott ist am Werk.&#8221;</p>


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		<title>Handlanger auf Gottes Bauplatz &#8211; I</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 15:54:03 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Buch habe ich ja schon einmal vor einiger Zeit in einem Beitrag vorgestellt. So alt wie es ist (über 40 Jahre), so ist es doch das älteste <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a>aufbaubuch der Neuzeit (außer die Bibel selber), welches mir bekannt ist. Darum habe ich mich entschlossen, es in gewissen Abständen zu rezitieren und es mit unserer heutigen Lebenswirklichkeit zu vergleichen. Dabei tue ich das aus meiner subjektiven Sicht eines ostdeutschen Landpfarrers, der 20 Jahre in einer <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a> war, mit wenig Gottesdienstbesucher, und jetzt in eine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a> mit einem für Landeskirchen sehr guten Durchschnitt an Gottesdienstbesuchern ist.<span id="more-343"></span></p>
<p>Dabei möchte ich mit einem Aufruf des ehemaligen Thüringer Landesbischofs D.Dr. Mitzenheim beginnen, der meines Erachtens auch heute noch von haupt- neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitern gehört werden sollte: &#8220;Seid euch eurer Mitverantwortung für das Gemeindeleben bewußt! Werdet Handlanger auf Gottes <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/bauplatz">Bauplatz</a>!&#8221;</p>
<p>Es galt damals und es gilt heute, die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a> ist keine Pastorenkirche und auch keine Pastorinnenkirche, sondern ein Gemeindekirche. Ich selber weiß nur zu gut, wie schwer das ist. Manchmal ist das selber tun viel einfacher, als erst einmal die Leute fragen, ob sie es machen würden. Wenn man die Leute fragt, machen sie es meisten. Manchmal denkt man auch, wenn ich es manche dan geht es schneller und besser. Aber die anderen haben auch oft bessere Ideen. Deshalb wir brauchen einander auch im Tun. Ich muss mir das Tag für Tag immer wieder selber bewußt machen.</p>
<p>Heute reden wir von gabenorientierter <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/mitarbeit">Mitarbeit</a> &#8211; damals sagte man alle Gemeindeglieder sollen sich gerufen wissen zur Gemeindediakonie zum Zeugendienst in Wort und Tat&#8230; &#8230; jeder an seinem Platze. Also hier wird mit anderen Worten ähnliches gesagt.</p>
<p>Es ist schon interessant, wie früher nachgedacht wurde, wie Gemeinde gebaut werden sollte.</p>


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		<title>Ich muss mich mal beschweren</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Dec 2007 22:05:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da hat man am Heiligen Abend die Kirche einmal richtig voller Leute, und dann darf man als Pfarrer nur fünf bis maximal zehn Minuten predigen. Eigentlich müsste man doch mal so richtig eine geschlagene halbe Stunde predigen und das alles nachholen, was die Leute im...


Keine ähnlichen Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat man am Heiligen Abend die Kirche einmal richtig voller Leute, und dann darf man als Pfarrer nur fünf bis maximal zehn Minuten predigen. Eigentlich müsste man doch mal so richtig eine geschlagene halbe Stunde predigen und das alles nachholen, was die Leute im vergangenem Jahr im Gottesdienst verpasst haben.<br />
Scherz beiseite, sicher ist die Lage an Heiligen Abend so, dass in den Christvespern das Krippenspiel und das Singen der Weihnachtslieder der Schwerpunkt ist.<span id="more-337"></span><br />
Ich bin meinen Gemeindegliedern und Mitarbeitern dankbar, dass sie die Krippenspiele bzw. Kindermusicals oder was auch immer, mit ganzer Liebe und Engagement vorbereiten. Wir brauchen in unseren beiden Kirchgemeinden 3 Krippenspiele oder/und, wie in diesem Jahr, Kindermusicals.Doch manchmal müssen unsere Mitarbeiter lernen, dass sie eben nicht alleine sind, die etwas für die Christvesper vorbereiten. Da gehört eben auch der Kirchenchor, der Posaunenchor und manche andere Instrumentalgruppe dazu. Nicht einer oder eine Gruppe allein bringen dein &#8220;Erfolg&#8221; der Christvesper, sondern alle müssen gemeinsam arbeiten und vorbereiten. Manchmal muss man einfach mal sagen, nur alle zusammen geben ein gutes Ganzes.<br />
Nun zu meiner 5 Minuten-Predigt, ich denke, das ist für den Heiligen Abend ok. Doch gerade weil sie so kurz ist, macht sie mehr Arbeit. Da kann man eben nur einen Gedanken aufnehmen, man hat eine buntere und vielseitigere Zielgruppe und die meisten Zuhörer sind keinen Insider, sondern die Leute, die eben ab und zu nur mal in der Kirche vorbeischauen. Ja, diese Predigt ist eine besondere Herausforderung.</p>


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		<title>Muss Kirche um die heutigen Menschen zu erreichen ihre Traditionen &#252;ber Bord werfen?</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 08:09:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So zumindestens kann ich es als Forderung in dem Buch von Erwin McManus &#8220;Eine unaufhaltsame Kraft&#8221; im Vorwort herauslesen. Dem muss ich widersprechen, denn ich halte sogar das Überbordwerfen von Traditionen für gefährlich. Aus meiner eigenen Erfahrung sehe ich, dass ich erst richtig im Heute wirken kann, wenn...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>So zumindestens kann ich es als Forderung in dem Buch von Erwin McManus &#8220;Eine unaufhaltsame Kraft&#8221; im Vorwort herauslesen.<br />
Dem muss ich widersprechen, denn ich halte sogar das Überbordwerfen von Traditionen für gefährlich. Aus meiner eigenen Erfahrung sehe ich, dass ich erst richtig im Heute wirken kann, wenn ich weiß, woher ich komme, was meine Gemeinde in Vergangenheit geprägt hat.<span id="more-336"></span>Die Vergangenheit hat Einfluss auf das Heute und auch auf das Morgen. Traditionen verwurzeln. Eine traditionslose Gemeinde wird von den Strömungen der Gesellschaft auch schnell überspült. Das müssten eigentlich die Amerikaner besonders in ihrer relativ traditionsarmen Gesellschaft merken, die hauptsächlich Thanksgiving und den 4. Juni nur kennen (Vielleicht von mir etwas überzogen.)<br />
Natürlich, stehen andererseits Traditionen auch im Widerspruch einer solchen multikulturellen Gesellschaft, wie Mosaic es ist. Doch bei uns sind die meisten Gemeinden (außer in den großen Ballungszentren) noch relativ monokulturell.<br />
Der Vergleich der Kirche als Organismus ist ja ganz biblisch. Doch auch so ein Organismus steht in der Entwicklung und so in seiner eigenen Tradition. Auch der Organismus fragt nach dem Woher und dem Wohin.<br />
Sicher ist es bei uns als Kirche, dass wir einen sehr intensiven Dialog zwischen Traditionen und moderner Kultur zu tun. Einerseits verhaftet im Vergangenem und andererseits offensein für Veränderungen im Heute auf die Zukunft hin. Sicher ein großer Spagat, aber nur so kann Anpassung und Veränderung wirklich zur Frucht führen. Ich glaube hier hinkt der Vergleich mit dem neuen Wein in Alten Schläuchen.<br />
Ich entdecke immer mehr, dass die Menschen Riten brauchen, die teilweise ihren Ursprung in der Tradition bzw. Anti-Tradition haben. Wenn wir uns neue Gemeinden, die vor 10 Jahren gegründet wurden, entdecken wir, dass auch diese Riten haben und eine gewisse Tradition entwickeln. Schauen wir einmal unsere Konfirmation an. Schnell wurde im 20. Jahrhuntert als Anti-Tradition die Jugendweihe entwickelt, weil der Mensch, ob kirchlich oder nichtkirchlich, einen Ritus braucht, der die Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsensein symbolisiert.<br />
Es ist klar, dass Tradition keine leere Hülle sein darf. Dann kann man sie wirklich abschneiden, wie einen alten Zopf. Ich denke emergentes Christentum entsteht aus dem Dialog zwischen Tradition und moderner Kultur. Es geht hier aber nicht nur um eine Renaissance des Alten, sondern um eine Entwicklung aus dem Alten heraus in die Zukunft.Und das führt zur Veränderung der Kirche, so dass sie auf die Menschen zugeht. Die Zunkunft wird es sicherlich bringen, dass es keine Einheitsgemeinde geben wird, wo in jeder Gemeinde der Gleiche Gottesdienst gefeiert wird. Die Gemeinde der Zukunft wird eine andere spirituelle Prägung haben als ihre Nachbargemeinde und trotzdem werden sie zur gleichen Kirche gehören. Damit meine ich, dass eine Gemeinde charismatisch geprägt ist, die nächste hochkirchlich, die dritte pietistisch, die vierte mehr sucherorientiert usw.. Erste Ansätze dazu gibt es ja schon.</p>
<p>Einerseits in Traditionen verwurzelt und anderseits für Veränderung offen, so können wir unsere Mitmenschen mit dem Evangelium erreichen.</p>


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