<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kirchenspiegel &#187; Emergente Kirche</title>
	<atom:link href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/category/emergente-kirche/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog</link>
	<description>evangelisch in Fraureuth und Gottesgrün - Impressionen</description>
	<lastBuildDate>Sat, 26 Jun 2010 05:45:34 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Brauchen wir als Kirchgemeinde Gebäude oder geht es auch anders?</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2008/09/brauchen-wir-als-kirchgemeinde-gebaude-oder-geht-es-auch-anders/</link>
		<comments>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2008/09/brauchen-wir-als-kirchgemeinde-gebaude-oder-geht-es-auch-anders/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 16:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emergente Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[emerging]]></category>
		<category><![CDATA[Gasthäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kirchgemeinde-fraureuth.de/weblog/?p=51</guid>
		<description><![CDATA[Vielleicht denkt jetzt mancher, der Pfarrer stellt aber ein doofe Frage? Nun doofe Fragen soll es ja nicht geben. Und sicher ist diese Frage nicht unbedingt für Fraureuth relevant oder doch? Aber im Großem und Ganzen spüren wir schon, dass uns zu viele Gebäude bei...


Keine ähnlichen Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht denkt jetzt mancher, der Pfarrer stellt aber ein doofe Frage? Nun doofe Fragen soll es ja nicht geben. Und sicher ist diese Frage nicht unbedingt für Fraureuth relevant oder doch? Aber im Großem und Ganzen spüren wir schon, dass uns zu viele <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gebaude">Gebäude</a> bei unserer eigentlichen Arbeit hindern können und wir unser Geld mehr in die Erhaltung der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gebaude">Gebäude</a> stecken als in die Verkündigung.</p>
<p>Aber auf der anderen Seite stehen wir schon gegenüber unseren Vorfahren in der Verantwortung mit dem Umgang unserer <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gebaude">Gebäude</a>.</p>
<p>Ich lese gerade das Buch eines australischen Theologen, der möchte ja am liebsten, dass alle <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a>n und Gebäude abgeschafft werden und die christliche <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a> nur noch einmietet, in Kinos, Gasthäuser, Hotels und ähnliches. Nun manchmal spürt man, dass Gebäude auch die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a>arbeit bestimmen, positiv aber auch negativ.</p>
<p>In meiner alten Gemeinde hätte man seitens der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a>nleitung am Liebsten das Pfarrhaus verkauft. Die Gemeinde hätte lieber die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a> verkauft, weil das Pfarrhaus den gemeindlichen Ansprüchen gerecht wird.</p>
<p>Nun im Osten Deutschland spürt man nur zu gut, wie Gebäude auch lähmen können. Aber irgendwie hat mann dennoch eine religiöse Scheu einen Schlussstrich unter die Gebäudelast zu ziehen.</p>


<p>Keine ähnlichen Artikel.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2008/09/brauchen-wir-als-kirchgemeinde-gebaude-oder-geht-es-auch-anders/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Versuch &#252;ber Open-Source-Netzwerk eine Predigt zu entwickeln</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2008/08/der-versuch-ueber-open-source-netzwerk-eine-predigt-zu-entwickeln/</link>
		<comments>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2008/08/der-versuch-ueber-open-source-netzwerk-eine-predigt-zu-entwickeln/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 20:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel & Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Emergente Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[emergent]]></category>
		<category><![CDATA[Open-Source]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeindearbeit.de/?p=151</guid>
		<description><![CDATA[osslogo Vielleicht passt es nicht zusammen, die monologische Predigt und das Web 2.0.  Rob Brink lässt es einmal auf einen Versuch ankommen und lädt die Web-Community zu einer emergenten Predigtvorbereitung und -entwicklung ein. Mit Hilfe des Open Source Sermon Wiki soll eine Predigt unter dem...


Keine ähnlichen Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="img alignright size-medium wp-image-152" style="width:150px;">
	<a href="http://opensourcesermon.pbwiki.com/"><img src="http://www.gemeindearbeit.de/wp-content/uploads/2008/08/osslogo.jpg" alt="osslogo Der Versuch &#252;ber Open Source Netzwerk eine Predigt zu entwickeln" width="150" height="185" title="Der Versuch &#252;ber Open Source Netzwerk eine Predigt zu entwickeln" /></a>
	<div>osslogo</div>
</div>Vielleicht passt es nicht zusammen, die monologische Predigt und das Web 2.0.  <a href="http://revsmilez.com/" target="_blank">Rob Brink</a> lässt es einmal auf einen Versuch ankommen und lädt die Web-Community zu einer <a href="http://revsmilez.com/2008/08/07/open-source-sermon/" target="_blank">emergenten Predigtvorbereitung und -entwicklung</a> ein. Mit Hilfe des <a href="http://opensourcesermon.pbwiki.com/" target="_blank">Open Source Sermon Wiki</a> soll eine <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/predigt">Predigt</a> unter dem Titel &#8220;Der Leib Christi im digitalen Zeitalter&#8221; bis zum 20. September 2008 entwickelt werden.<span id="more-347"></span></p>
<p>Die Predigttexte sind als Haupttext <a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=46012000" target="_self">1. Korinther 12:12-31</a> und als zweiter Text <a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=58010000" target="_blank">Hebräer 10,23-25</a>. Ich jedenfalls habe mich einmal angemeldet. Ob ich etwas beitrage, weiß ich nicht, da ich ja des Englischen nicht so mächtig bin. Aber es reicht um die Projektentwicklung zu verfolgen.</p>
<p>Sollte das Projekt gelingen versuche ich es einmal auf deutsch.</p>


<p>Keine ähnlichen Artikel.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2008/08/der-versuch-ueber-open-source-netzwerk-eine-predigt-zu-entwickeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Open-Source-Netzwerk &#8211; ein Bild f&#252;r emergente Kirche</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2008/08/open-source-netzwerk-ein-bild-fuer-emergente-kirche/</link>
		<comments>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2008/08/open-source-netzwerk-ein-bild-fuer-emergente-kirche/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 09:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emergente Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Church]]></category>
		<category><![CDATA[emergent]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Open-Source]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung. emerging]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeindearbeit.de/?p=142</guid>
		<description><![CDATA[Da ich ja von Haus aus Informatiker bin, gefällt mir dieses Bild besonders sehr. Ich habe es beim Säemann gefunden und möchte ihn kommentieren: Emergente sind der Ansicht, daß die Kirche eher wie ein Open-Source-Netzwerk funktionieren sollte als wie eine Hierarchie oder Bürokratie. Eine Vernetzung...


Keine ähnlichen Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich ja von Haus aus Informatiker bin, gefällt mir dieses Bild besonders sehr. Ich habe es beim <a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/" target="_blank">Säemann </a>gefunden und möchte ihn kommentieren:</p>
<blockquote>
<p style="padding-left: 30px;">Emergente sind der Ansicht, daß die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a> eher wie ein Open-Source-<a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/netzwerk">Netzwerk</a> funktionieren sollte als wie eine Hierarchie oder Bürokratie.</p>
</blockquote>
<p>Eine Vernetzung ist in der christlichen Gemeinde wichtig, weil sie lebt ja in besonderer Weise vom Geben und auch Nehmen ihrer Glieder. Wo Kirche zur Hierarchie und zur Bürokratie verkommt, ist sie zum Sterben verurteilt. Wo Kirche nur noch verwaltet wird, kann sie sicher noch eine ganze Zeit existieren, sie verliert aber ihren <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/leben">Leben</a>szweck &#8211; Menschen zu Jesus Christus zu führen, ihnen die Liebe Gottes nahe zu bringen und als Gemeinschaft zu verbinden. Natürlich ist so ein offenes <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/netzwerk">Netzwerk</a> angreifbar. <span id="more-346"></span>Auch Verletzungen wird es geben. Doch wer sich von Jesus anstecken lässt, wird auch bereit sein zu vergeben und Vergebung anzunehmen.</p>
<blockquote>
<p style="padding-left: 30px;">Die emergente Bewegung besitzt nicht den einen Repräsentanten und niemand weiß, wie groß sie ist und wer zu ihr gehört oder nicht. Darin unterscheidet sie sich von früheren <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a>bewegungen. Einzelpersonen, <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a>n und Gruppierungen sind durch ein Netz von Beziehungen miteinander verbunden.</p>
</blockquote>
<p>Für das Bild der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a> stimmt das nur bedingt. Jede Gemeinde wird sicher nach wie vor eine Gemeindeleitung haben. Wie sie aussehen wird, das steht auf einem anderen Blatt. Es wird auch Verbindungen von Gemeinden geben, die dann auch miteinander leitende Strukturen entwickeln. Ich denke, dass ist etwas ganz menschliches. Aber es wird auch Vernetzungen von Gemeinden geben, welche unterschiedlich strukturiert sind, und dennoch eine ähnliche Aufgabe haben. Da der Begriff emergent nicht etwas ist was man komplett fassen kann, wird es in der emergenten <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a> offene Strukturen geben. Genauso wie beim Open-Source-<a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/netzwerk">Netzwerk</a> wird es aber auch hier gewisse Regularien geben.</p>
<blockquote><p>Folgende sechs Eigenschaften der Internetenzyklopädie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite">Wikipedia</a> helfen zum Verständnis des <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/emergent">emergent</a>en Christentums:</p>
<p><em>Offener Zugang:</em> Emergente <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a>n stellen die Leiterschaftsstrukturen gewöhnlicher Gemeinden in Frage und entwickeln ihre eigenen Strukturen, indem sie z.B. im Kreis angeordnet sitzen, den Gebrauch von Mikrophonen abschaffen und sich in Cafés, Kneipen oder Wohnzimmern treffen.</p></blockquote>
<p>Nun das ist keine Erfindung von <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/emergent">emergent</a>en Gemeinden. Solche Strukturen gibt es auch bei herkömmlichen Gemeinden. Denken wir an die Hauskreisarbeit in vielen Gemeinden. Ob die Mikrofone abgeschafft werden müssen, hängt sicher von der Aufgabe und Struktur der Gemeinde ab. Andere setzen dann Laptop und Beamer ein. Wichtig ist der offene Zugang zur Gemeinde und der kann verschieden sein. Bei uns in Fraureuth passiert das z.B. durch das Zelt, welches wir ab und an aufstellen und das viele Menschen anspricht.</p>
<blockquote><p><em>Vertrauen:</em> Viele Emergente glauben, daß wenn sie gemeinsam ihre <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/glaube">Glaube</a>nsüberzeugungen “editieren”, alle besser dran sind. Darum experimentieren sie mit Predigten, die von mehreren Personen gemeinsam vorbereitet wurden, Vermittlung von Lehre im Dialog und Online-Diskussionen über vergangene und zukünftige Predigtthemen. Der Pastor, der Theologie studiert hat, bringt seine Erfahrung mit an den Tisch, genauso wie das der Gärtner oder Quantenphysiker tut. Keiner kann in allen Bereichen der Experte sein, aber wenn alle ihr Wissen zusammenbringen, bringt es die Gemeinschaft voran. Das ist eine hohe Sicht von Gemeinde: Das versammelte Volk Gottes wird in Gemeinschaft mit dem Geist Gottes in der Spur bleiben und an Gottes Wirken in der Welt teilhaben.</p></blockquote>
<p>Genau das ist es, was eine Gemeinde bereichert. Darum gibt es auch in manchen Gemeinden das Bibelgespräch, wo man sich miteinander über einen Bibeltext austauscht. Sicher ist es so, dass man als Pfarrer oder als Bibelgesprächsleiter für sich selbst einige Vorleistungen bringen sollte, um dann ab und an einige Impulse zu geben. Doch wichtig ist der Dialog über das Wort Gottes. Ich probiere es in einem Bibelstundenkreis. Sicher tun sich die Alten dabei manchmal etwas schwer und oft kommen auch immer wieder ähnliche Aussagen. Doch es gibt auch Bereicherung.</p>
<blockquote><p><em>Gegenseitige Rechenschaft</em>: Es ist nicht so, daß <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/emergent">emergent</a>e Gemeinden gar keine Strukturen mehr hätten. Bei den meisten gibt es Pastoren, ein Leitungsteam, jemanden, der für den Kinderdienst verantwortlich ist oder die Musik für den Gottesdienst koordiniert. Aber diese Rollen sollen es anderen ermöglichen, ihren Beitrag zum Prozess des Kirche-Seins zu leisten, statt ihre Beiträge dadurch abzuschwächen, daß bereits bestimmt ist, was die Gemeinde tun wird oder die Einzelnen glauben werden etc.</p></blockquote>
<p>Das kann ich nur 100% unterstützen. Es ist nicht gut, wenn einer für immer und ewig auf eine Aufgabe oder Rolle festgelegt ist, sondern es bedarf der Reflektion (was hier mit gegenseitiger Rechenschaft gemeint ist), um immer wieder neue Impulse zu setzen. Das bewirkt Veränderung in der Gemeinde. Wir Menschen hätten oft gern etwas statisches: &#8220;Es war immer so und muss so bleiben.&#8221; Doch das widerspricht dem <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/leben">Leben</a> und auch allen Netzwerken.</p>
<blockquote><p><em>Beweglichkeit: </em>Weil emergente Gemeinden meist relativ klein sind und relativ egalitäre Leitungsstrukturen haben, sind sie sehr flexibel und können in gewissen Situationen schneller Entscheidungen treffen &#8211; als eine Bewegung von Aktivisten eben.</p></blockquote>
<p>Der Begriff klein ist relativ. Es gibt Gemeinden mit 20 Gemeindegliedern, die in ihren Leitungsstrukturen starr sein können. Wiederum können Gemeinden mit 1000 oder 2000 Gemeindegliedern recht flexible Leitungsstrukturen haben. Ich denke, dass das viel mehr ein Problem der Kommunikation und des Informationsausstausches ist.  Das Internet bietet da Möglichkeiten des flexiblen Austausches, so wie es auch selbst im folgenden Aufgezeigt wird..</p>
<blockquote><p><em>Verbindungsfähigkeit: </em>Die emergente Bewegung ist pionierhaft in weltweiter ökumenischer Konnektivität, weil sie die Möglichkeiten des Internets und günstigen Reisens ausnutzt, um vielfältige Begegnungen und gemeinsamen Austausch zu ermöglichen.</p></blockquote>
<p>Natürlich sollte das Nutzen der neuen Medien eine wichtige Rolle spielen, aber sie dürfen auch nicht alles sei, was eine Gemeinde bietet. Es wird sie nicht geben &#8211; die virtuelle Gemeinde &#8211; dazu brauchen wir viel zu sehr die Kommunikation mit unserem Mitmenschen. Es wird Gemeinden geben mit virtuellen <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/leben">Leben</a>säußerungen. Die Webseite einer Gemeinde ist da so ein kleiner Anfang. Wir wissen aber auch wie schwer sich Gemeinden oft damit tun, diese zu pflegen. Meistens ist sie das Hobby des Pfarrers oder eines Mitarbeiters. Und dann noch andere Möglichkeiten nutzen &#8211; der Weg ist noch weit.</p>
<blockquote><p><em>Durcheinander:</em> Emergente haben keine Angst vor Risiken und Fehlern, sondern suchen Innovation und Abenteuer. Sie nehmen das Durcheinander menschlichen Lebens gerne an, und ihre Gemeinden legen davon ein Zeugnis ab.</p></blockquote>
<p>Genau das macht doch Gemeinde aus, die menschlich ist.<em> </em></p>
<p><em><strong>Danke, dass ich Fehler machen kann und trotztem Zeuge meines Herrn Jesus Christus bin.</strong><br />
</em></p>


<p>Keine ähnlichen Artikel.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2008/08/open-source-netzwerk-ein-bild-fuer-emergente-kirche/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zelttage in Fraureuth &#8211; emergente Kirche !?</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2008/08/zelttage-in-fraureuth-emergente-kirche/</link>
		<comments>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2008/08/zelttage-in-fraureuth-emergente-kirche/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 20:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emergente Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Fraureuth]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
		<category><![CDATA[Zelt]]></category>
		<category><![CDATA[Zelttage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeindearbeit.de/?p=134</guid>
		<description><![CDATA[zelt2004_001 Ich habe einmal meinen Vortrag für den Zeltempfang hier vorabgedruckt, weil mir einige Gedanken ganz gut gefallen: Zelttage in Fraureuth – hat mittlerweile schon fast Tradition. Das 3. Mal werden sie dieses Mal veranstaltet. Eigentlich sollten sie alle 3 Jahre stattfinden. Dass es dann...


Keine ähnlichen Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="img alignright size-medium wp-image-139" style="width:250px;">
	<a href="http://www.gemeindearbeit.de/wp-content/uploads/2008/08/zelt2004_001.jpg" rel="lightbox[345]"><img src="http://www.gemeindearbeit.de/wp-content/uploads/2008/08/zelt2004_001.jpg" alt="zelt2004 001 Zelttage in Fraureuth   emergente Kirche !?" width="250" height="188" title="Zelttage in Fraureuth   emergente Kirche !?" /></a>
	<div>zelt2004_001</div>
</div>Ich habe einmal meinen Vortrag für den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/zelt">Zelt</a>empfang hier vorabgedruckt, weil mir einige Gedanken ganz gut gefallen:<br />
<a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/zelt">Zelt</a>tage in Fraureuth – hat mittlerweile schon fast Tradition. Das 3. Mal werden sie dieses Mal veranstaltet. Eigentlich sollten sie alle 3 Jahre stattfinden. Dass es dann doch vier Jahre wurden, ist einfach dem geschuldet, dass im vergangenen Jahr <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/zelt">Zelt</a>tage in unserer Nachbargemeinde Gottesgrün stattfanden. Und zwei <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/zelttage">Zelttage</a> im Jahr, das ist doch im Ganzen etwas zu viel.<span id="more-345"></span></p>
<p>Für mich sind es nach Nobitz und Gottesgrün die dritten <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/zelttage">Zelttage</a>.<br />
Für die Kirchgemeinde Fraureuth und die Landeskirchliche Gemeinschaft hier sind es auch die dritten. Gemeinsam gestalten wir diese <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/zelttage">Zelttage</a> das erste Mal. Dabei entdecke ich, dass jede Zelttage ganz anders sind. Und das ist ganz einfach, weil die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/menschen">Menschen</a> anders sind, welche mitmachen. Und das ist gut so. So kann man sich auch immer wieder gegenseitig neu motivieren und inspirieren. Ich hoffe, dass die Zelttage 2008 anders sind als die 2001 und 2004.<br />
„Voll das Leben“ – so nennen wir diese Zelttage, welche wir gemeinsam mit der Deutschen Zeltmission in Siegen gestalten.</p>
<p>Jesus hat uns den Auftrag gegeben mit der Liebesbotschaft Gottes, welche uns das volle Leben bringt zu den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/menschen">Menschen</a> zu gehen, wenn er in Matthäus 28 sagt:<br />
Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.19 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.</p>
<p>Warum machen wir diese Veranstaltungen hier in Fraureuth in einem Zelt, wo wir doch so eine wunderschöne <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a> haben und außerdem noch die Erich-Glowatzki-Halle als vielleicht neutraler Ort?</p>
<p>Weil Mauern abgrenzen und für manchen eine Hemmschwelle bilden. Dagegen wirkt so ein Zelt und dann noch mit so einem orientalischen Hauch doch anziehend und neugierig machend. Es wirkt transparenter und offener. So soll es die Menschen einladen zum Gespräch über den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/glaube">Glaube</a>n.<br />
Dabei ist es uns schon lange bewusst, dass <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a> sich verändern muss.Sie muss offener für die Menschen sein. <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/kirche">Kirche</a> muss zu den <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/menschen">Menschen</a> gehen – und so ein Zelt ist der erste Schritt dahin.</p>
<p>Unsere <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gesellschaft">Gesellschaft</a> erlebt zurzeit große gesellschaftliche und soziale Umbrüche. Alte Familienstrukturen, die es besonders im ländlichen Raum gab brechen auf und brechen weg. Der Mensch als Individuum ist aber auch ein soziales Wesen. Das heißt, er braucht den anderen Menschen. So schafft er sich neue Strukturen, soziologisch gesehen ein neues soziales Netzwerk. Die Form der sozialen Netzwerke verändert sich. Das Internet mit Web 2.0 und den Social-Networks, wie Xing und StudiVZ sowie den Weblogs macht uns das ganz deutlich. Diese sind oft nicht regional, sondern global vernetzt.</p>
<p>So kann ich zum Beispiel den Weblog des zweiten Referenten Kristian Hamm-Fehl lesen und bis zu einem gewissen Grad an seinem Leben teilhaben.</p>
<p>Auch wir als Kirche und als christliche Gemeinde erfahren eingebettet in diesem gesellschaftlichen Veränderungsprozess Veränderung, wobei nicht alles Alte gleich über den Haufen geworfen werden muss. Nein, wir machen sogar auf einmal die Entdeckung, das z.B. alte liturgische Elemente Menschen von heute ganz neu anspricht. Aber andere auch wiederum nicht. Andere werden vielleicht mehr über diese Form der Zelttage und/oder eines <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/glaube">Glaube</a>nsseminars angesprochen.<br />
Wir erleben es, dass die Menschen religiöser aber nicht christlicher werden. Manche bauen sich ihr religiöses <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/glaube">Glaube</a>nsgebilde wie eine Patchwork-decke zusammen von jedem etwas. Dem wollen wir unseren Glauben als „Voll das Leben“ entgegenstellen.</p>
<p>Wenn wir als Kirche unterwegs zu den Menschen sind, damit wie es der Slogan der DZM sagt „denn jeder soll von Jesus hören“, dann erleben wir Veränderung. Manchmal kann diese Veränderung auch uns selber weh tun.</p>
<p>Und noch zwei Vergleiche aus der Biologie und der Software-Entwicklung. Letzteres spricht mich von meinem ersten Beruf als Informatiker mehr an. Die Kirche und die christliche <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gemeinde">Gemeinde</a> sollte eben nicht Hierarche und Bürokratie, sondern wie ein Organismus oder ein Open-Source-Netzwerk funktionieren.<br />
Beim Organismus wird besonders das Eingebundensein des Einzelnen aber auch der Gruppe deutlich, dass dabei jeder seine bestimmte Aufgabe und Funktion hat. Sogleich wird auch deutlich, dass der Organismus Kirche eingebunden ist in den Organismus der <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gesellschaft">Gesellschaft</a>. Verändert sich die <a href="http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/tag/gesellschaft">Gesellschaft</a>, muss auch Kirche in gewisser Weise sich verändern.<br />
Bei Open-Source-Netzwerken in der Softwareentwicklung gilt: jeder trägt etwas bei und lässt sich sogleich vom anderen korrigieren, aber jeder profitiert auch vom anderen. In einem christlichen Open-Source-Netzwerk sind Liebe – Vertrauen – Vergebung die Schlüsselworte.</p>
<p>Mit den Zelttagen wollen wir den Menschen um uns herum unseren Lebensentwurf vorstellen, was es für uns heißt „Voll das Leben“ und wollen so mit ihnen ins Gespräch kommen.</p>


<p>Keine ähnlichen Artikel.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2008/08/zelttage-in-fraureuth-emergente-kirche/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich bin dann mal weg</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/12/ich-bin-dann-mal-weg/</link>
		<comments>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/12/ich-bin-dann-mal-weg/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 07:27:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel & Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Emergente Kirche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeindearbeit.de/2007-12-28/ich-bin-dann-mal-weg/</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe gerade zu meinem 50sten Geburtstag das Buch von Hape Kerkeling &#8220;Ich bin dann mal weg&#8221; geschenkt bekommen. Vielleicht sollte das ein Wink mit dem Zaunspfahl sein. Auf jeden Fall ist es für mich sehr interessant dieses Buch zu lesen. Wenn ich hier in...


Keine ähnlichen Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade zu meinem 50sten Geburtstag das Buch von Hape Kerkeling &#8220;Ich bin dann mal weg&#8221; geschenkt bekommen. Vielleicht sollte das ein Wink mit dem Zaunspfahl sein. Auf jeden Fall ist es für mich sehr interessant dieses Buch zu lesen.<span id="more-338"></span></p>
<p>Wenn ich hier in dem Blog ab und zu über emergente Kirche schreibe, dann muss ich sagen, teilt mir dieses Buch wirklich emergente Glaubens- und Lebenserfahrungen mit. Es nimmt mich ein Stück auf dem Weg der Selbstfindung eines Menschen und der Findung seines Glaubens mit. Ja es macht mir richtig Lust einmal selbst diesen Weg zu gehen. Weil ich aber ein noch größerer Couch-Potato bin als Hape &#8211; vielleicht die letzten 100 Kilometer.</p>
<p>Wenn man, so wie ich, nun schon einen großen Teil seines Lebens hinter sich hat, da sollte man schon einmal über den Glauben und das Leben nachdenken, auch wenn ich es als Pfarrer oft vom Verkündigen her tue. Doch es geht hier um das ganz persönliche.</p>
<p>Zu meinem Geburtstag hatte ich eine Bilderpräsentation über mich erstellt, da spürte ich es schon dieses Kribbeln einmal ganz persönlich über mich nachzudenken. Wer bin ich? Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Welche Rolle hat Gott in meinem Leben und in meinem Glauben?</p>
<p>Ich glaube, ich sollte nicht so einfach zum Alltag übergehen!</p>


<p>Keine ähnlichen Artikel.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/12/ich-bin-dann-mal-weg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Muss Kirche um die heutigen Menschen zu erreichen ihre Traditionen &#252;ber Bord werfen?</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/08/muss-kirche-um-die-heutigen-menschen-zu-erreichen-ihre-traditionen-ueber-bord-werfen/</link>
		<comments>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/08/muss-kirche-um-die-heutigen-menschen-zu-erreichen-ihre-traditionen-ueber-bord-werfen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 08:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel & Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Emergente Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindearbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeindearbeit.de/?p=114</guid>
		<description><![CDATA[So zumindestens kann ich es als Forderung in dem Buch von Erwin McManus &#8220;Eine unaufhaltsame Kraft&#8221; im Vorwort herauslesen. Dem muss ich widersprechen, denn ich halte sogar das Überbordwerfen von Traditionen für gefährlich. Aus meiner eigenen Erfahrung sehe ich, dass ich erst richtig im Heute wirken kann, wenn...


Keine ähnlichen Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So zumindestens kann ich es als Forderung in dem Buch von Erwin McManus &#8220;Eine unaufhaltsame Kraft&#8221; im Vorwort herauslesen.<br />
Dem muss ich widersprechen, denn ich halte sogar das Überbordwerfen von Traditionen für gefährlich. Aus meiner eigenen Erfahrung sehe ich, dass ich erst richtig im Heute wirken kann, wenn ich weiß, woher ich komme, was meine Gemeinde in Vergangenheit geprägt hat.<span id="more-336"></span>Die Vergangenheit hat Einfluss auf das Heute und auch auf das Morgen. Traditionen verwurzeln. Eine traditionslose Gemeinde wird von den Strömungen der Gesellschaft auch schnell überspült. Das müssten eigentlich die Amerikaner besonders in ihrer relativ traditionsarmen Gesellschaft merken, die hauptsächlich Thanksgiving und den 4. Juni nur kennen (Vielleicht von mir etwas überzogen.)<br />
Natürlich, stehen andererseits Traditionen auch im Widerspruch einer solchen multikulturellen Gesellschaft, wie Mosaic es ist. Doch bei uns sind die meisten Gemeinden (außer in den großen Ballungszentren) noch relativ monokulturell.<br />
Der Vergleich der Kirche als Organismus ist ja ganz biblisch. Doch auch so ein Organismus steht in der Entwicklung und so in seiner eigenen Tradition. Auch der Organismus fragt nach dem Woher und dem Wohin.<br />
Sicher ist es bei uns als Kirche, dass wir einen sehr intensiven Dialog zwischen Traditionen und moderner Kultur zu tun. Einerseits verhaftet im Vergangenem und andererseits offensein für Veränderungen im Heute auf die Zukunft hin. Sicher ein großer Spagat, aber nur so kann Anpassung und Veränderung wirklich zur Frucht führen. Ich glaube hier hinkt der Vergleich mit dem neuen Wein in Alten Schläuchen.<br />
Ich entdecke immer mehr, dass die Menschen Riten brauchen, die teilweise ihren Ursprung in der Tradition bzw. Anti-Tradition haben. Wenn wir uns neue Gemeinden, die vor 10 Jahren gegründet wurden, entdecken wir, dass auch diese Riten haben und eine gewisse Tradition entwickeln. Schauen wir einmal unsere Konfirmation an. Schnell wurde im 20. Jahrhuntert als Anti-Tradition die Jugendweihe entwickelt, weil der Mensch, ob kirchlich oder nichtkirchlich, einen Ritus braucht, der die Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsensein symbolisiert.<br />
Es ist klar, dass Tradition keine leere Hülle sein darf. Dann kann man sie wirklich abschneiden, wie einen alten Zopf. Ich denke emergentes Christentum entsteht aus dem Dialog zwischen Tradition und moderner Kultur. Es geht hier aber nicht nur um eine Renaissance des Alten, sondern um eine Entwicklung aus dem Alten heraus in die Zukunft.Und das führt zur Veränderung der Kirche, so dass sie auf die Menschen zugeht. Die Zunkunft wird es sicherlich bringen, dass es keine Einheitsgemeinde geben wird, wo in jeder Gemeinde der Gleiche Gottesdienst gefeiert wird. Die Gemeinde der Zukunft wird eine andere spirituelle Prägung haben als ihre Nachbargemeinde und trotzdem werden sie zur gleichen Kirche gehören. Damit meine ich, dass eine Gemeinde charismatisch geprägt ist, die nächste hochkirchlich, die dritte pietistisch, die vierte mehr sucherorientiert usw.. Erste Ansätze dazu gibt es ja schon.</p>
<p>Einerseits in Traditionen verwurzelt und anderseits für Veränderung offen, so können wir unsere Mitmenschen mit dem Evangelium erreichen.</p>


<p>Keine ähnlichen Artikel.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/08/muss-kirche-um-die-heutigen-menschen-zu-erreichen-ihre-traditionen-ueber-bord-werfen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gemeinde &#8211; Kuschelclub der Erretteten oder?!</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/08/gemeinde-kuschelclub-der-erretteten-oder/</link>
		<comments>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/08/gemeinde-kuschelclub-der-erretteten-oder/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2007 06:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emergente Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindearbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeindearbeit.de/?p=93</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe gestern beim Erstellen meines Hörbuches, das Buch von Erwin McManus &#8220;Die unaufhaltsame Kraft&#8221; quer gelesen. Dabei wurde mir deutlich, wie wichtig gerade die soziale und gesellschaftliche Komponente der christlichen Gemeinde für die missionale Arbeit ist. Im Gegensatz dazu sehe ich aber auch, wie stark...


Keine ähnlichen Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gestern beim Erstellen meines Hörbuches, das Buch von Erwin McManus &#8220;Die unaufhaltsame Kraft&#8221; quer gelesen. Dabei wurde mir deutlich, wie wichtig gerade die soziale und gesellschaftliche Komponente der christlichen Gemeinde für die missionale Arbeit ist. <span id="more-331"></span>Im Gegensatz dazu sehe ich aber auch, wie stark sich doch auch unsere Gemeindeglieder und auch wir selber uns zurückziehen in unsere eigenen vier Wände und ein bürgerliches und frommes Christentum pflegen, das keine Würzkraft nach außen hat. Oft bewegen wir uns nur innerhalb christlicher Kreise. Wo sind die Christen, die sogleich aktive Mitglieder in der Freiwilligen Feuerwehr, im Sportverein, oder anderen Vereinen sind? Wo sind die Christen, die ihren Beitrag für das Gemeinwesen leisten? Soziales Engagement wird oft auf die Instution abgeschoben. Wir haben es es ja leicht und können Diakonie und Caritas vorschieben. Doch wir brauchen wieder echte Gemeindediakonie vor Ort. Für mich steht es ganz neu an, die Arbeit des Besuchsdienstes zu aktivieren. Aber dabei eben nicht nur die Gemeindeglieder an ihrem besonderen Geburtstag zu besuchen, sondern auch die, die außen vor sind. Natürlich weiß ich auch, dass unsere Zeit begrenzt ist. Aber es steht eben die Frage nach dem missionalen Impuls. Was ist im Sinne unseres Herrn zu Has in der Gemeinde kuscheln oder gesendet zu sein in unsere Umwelt? Sicher beides &#8211; und jedes zu seiner Zeit &#8211; Jesus hat ja auch mit seinen Jüngern einerseits gefeiert und sie dann andererseits gesandt &#8211; es muss aber in einer Gemeinde auch beides geschehen.</p>


<p>Keine ähnlichen Artikel.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/08/gemeinde-kuschelclub-der-erretteten-oder/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vom Fussball lernen?</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/08/vom-fussball-lernen/</link>
		<comments>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/08/vom-fussball-lernen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 12:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emergente Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindearbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeindearbeit.de/?p=91</guid>
		<description><![CDATA[Am 05. August 2007 war ich auf der Buga in Gera. Ich wollte eine ruhigen Nachmittag mit einen Spaziergang durch die Blumen geniesen. Doch leider gab es einige Störungen. Das lag daran, dass im Buga-Gelände ein Sportstation ist und in diesem etwa 8200 Leute zu...


Keine ähnlichen Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img vspace="10" align="right" src="http://www.gemeindearbeit.de/wp-content/uploads/2007/08/sonnenblume.jpg" hspace="10" title="Vom Fussball lernen?" alt="sonnenblume Vom Fussball lernen?" />Am 05. August 2007 war ich auf der Buga in Gera. Ich wollte eine ruhigen Nachmittag mit einen Spaziergang durch die Blumen geniesen. Doch leider gab es einige Störungen. Das lag daran, dass im Buga-Gelände ein Sportstation ist und in diesem etwa 8200 Leute zu gesehen haben, wie 22 Leute gegen einen runden Ball getreten haben. Eine der beiden Mannschaften war der 1. FC Carl Zeiss Jena. Als alter Zeissjaner bin ich natürlich nach wie vor ein kleiner Fan.<span id="more-329"></span></p>
<p>Aber viel wichtiger ist mir dabei die Frage: Wie kommt es das am Sonntag zur besten Familienzeit 8200 Fans und Zuschauer, und dabei sind nicht wenige Familienväter mit ihren Söhnen, in diesem Stadion sitzen? Während in vielen Gemeinden die Kirchen leer sind und es doch der Tag des Herrn ist? Dabei haben wir doch die eindeutig bessere Botschaft. Sicher bin ich nicht der erste, der diese Fragen stellt. Ich gebe es gern zu, dass auch ich an diesem Sonntag nachmittag viel lieber diesem runden Ball nachsehen würde, als eine ätzend langweilige Predigt anzuhören.</p>
<p>Doch gerade in der sich heute so veränderten Gesellschaft müssen wir ganz neu darüber nachdenken, wie man dieses menschliche Bedürfnis nach Ablenkung und Feiern mit der Verkündigung des Evangeliums verbinden kann. Der christliche Fußballclub Prignitzer Kuckuck-Kickers, der von Pfarrerin Astrid Eichler mit gegründet wurde, könnte so ein Ansatz sein. </p>


<p>Keine ähnlichen Artikel.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/08/vom-fussball-lernen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein loyaler Radikaler m&#246;chte ich sein</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/08/ein-loyaler-radikaler-moechte-ich-sein/</link>
		<comments>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/08/ein-loyaler-radikaler-moechte-ich-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Aug 2007 20:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emergente Kirche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeindearbeit.de/?p=85</guid>
		<description><![CDATA[Ich finde den Begriff Loyale Radikale von Bob Hopkins sehr gut. Diese zwei Worte fassen mein Bestreben in der Gemeindearbeit zusammen. Pastorbuddy hat den Vortrag ins Deutsche übertragen. Denn ich liebe meine Kirche mit allen ihren Macken und Fehlern, ich liebe meine Gemeinden, in denen...


Keine ähnlichen Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde den Begriff Loyale Radikale von <a target="_blank" href="http://www.acpi.org.uk/stories/10%20Loyal%20Radicals.htm" title="Loyaler Radikaler">Bob Hopkins</a> sehr gut. Diese zwei Worte fassen mein Bestreben in der Gemeindearbeit zusammen. <a target="_blank" href="http://www.pastorbuddy.de/archives/22#more-22" title="Loyaler Radikaler">Pastorbuddy hat den Vortrag</a> ins Deutsche übertragen. Denn ich liebe meine Kirche mit allen ihren Macken und Fehlern, ich liebe meine Gemeinden, in denen ich wirke, und ganz besonders die Menschen, die dazugehören. Adererseits sehe ich aber auch die Notwendigkeit der Veränderung in Kirche und Gemeinde. So wie sich die Menschen und die Gesellschaft verändern, müssen sich auch Kirche und Gemeinde verändern.<span id="more-324"></span>Nicht aber das Evangelium von Jesus Christus, das muss immer und allgemeingültig sein.</p>
<p>Es ist wichtig, dass sich Gemeinde und Kirche in Bezug auf Mission verändern. Ich bin zwar Pfarrer in zwei Gemeinden für die Mission kein Fremdword ist (sowohl die Mission vor Ort wie in der weiten Welt). Und doch wachsen auch diese beiden nicht, sondern schrumpfen. Daher müssen auch wir gerade in der missionarischen Arbeit vor Ort wieder ganz neu um die Ecke denken.</p>
<p>Natürlich brauchen wir dabei die Ideen der anderen, darum ist ein Netzwerk von Praktikern dringend notwendig. Ursprünglich war einmal diese Webseite dafür gedacht, bevor sie zum Weblog wurde. Aber auch jetzt gibt es oder vielleicht gerade jetzt Möglichkeiten der Vernetzung. Ich lade ein.</p>


<p>Keine ähnlichen Artikel.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/08/ein-loyaler-radikaler-moechte-ich-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Emmauskurs als Gemeindeprogramm</title>
		<link>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/08/der-emmauskurs-als-gemeindeprogramm/</link>
		<comments>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/08/der-emmauskurs-als-gemeindeprogramm/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 21:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bachweb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emergente Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindearbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gemeindearbeit.de/?p=84</guid>
		<description><![CDATA[Ich arbeite seit etwa vier Monaten in meinen beiden Gemeinden Fraureuth und Gottesgrün mit dem Emmauskurs. Das Thema Evangelisationaus dem Kurs 2 half in Gottesgrün unserem Bibelstundenkreis zur Vorbereitung der Zeltmissionstage. Gegenwärtig arbeite ich in beiden Gemeinden in den Bibelkreisen die Seligpreisungen aus Kurs 5 durch....


Keine ähnlichen Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich arbeite seit etwa vier Monaten in meinen beiden Gemeinden Fraureuth und Gottesgrün mit dem Emmauskurs. Das Thema Evangelisationaus dem Kurs 2 half in Gottesgrün unserem Bibelstundenkreis zur Vorbereitung der Zeltmissionstage. Gegenwärtig arbeite ich in beiden Gemeinden in den Bibelkreisen die Seligpreisungen aus Kurs 5 durch. <span id="more-323"></span>Wichtig ist, dass wir miteinander ins Gespräch kommen. Es gibt zwar keine Minigesprächsgruppen oder nur bedingt, auch ist die Zeit auf 60-75 Minuten begrenzt, aber man kann mit dem Emmauskurs sehr gut variieren.</p>
<p>In Gottesgrün haben wir trotz Urlaubszeit einen Glaubensgrundkurs begonnen. Auch hier kommen wir gut ins Gespräch über den Glauben. Ich bin gespannt, ob es weitergeht. Für Fraureuth plane ich ab November einen Grundkurs, besonders weil ein Paar die Absicht hat zu heiraten und die Braut sich taufen lassen will. Manchmal sind solche volkskirchlichen Ansätze doch noch recht gut zu gebrauchen.</p>
<p>Für mich ist der Emmauskurs eine ungeheuere Entlastung in meiner Bibelstundenvorbereitung.</p>


<p>Keine ähnlichen Artikel.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kirchengemeinde-fraureuth.de/weblog/2007/08/der-emmauskurs-als-gemeindeprogramm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
